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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Poets of the Fall

2012-12-01
Stadt / City Dortmund 
Land / Country GER 
Web www.poetsofthefall.com
 
Veranstaltungsort:
Location
FZW 
Datum / Date22.11.2012 
Bildergalerie / Picture gallery potfD_12 
Photos: Stefanie Oepen 

Wie viele andere hatte ich jahrelang auf eine Deutschlandtour von Poets of the Fall gewartet und wie viele andere hatte ich gehofft, sie möge ein Erfolg werden. Ich wurde nicht enttäuscht. Alle sechs Konzerte waren großartig, aber der Abend in Dortmund war einfach grandios. Selten habe ich Poets of the Fall so gelöst und so gut erlebt. Es machte einfach nur Spass, ihnen zuzusehen und ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand nach diesem Konzert enttäuscht nach Hause ging.

Bereits kurz nach Beginn des Vorverkaufs musste das Konzert wegen großer Nachfrage vom kleinen FZW Club in die größere Halle verlegt werden. Die Fans kamen in Strömen und zwar nicht nur aus Dortmund und Umgebung, sondern sogar aus anderen Ländern. Neue Fans genauso wie solche, die das Bandgeschehen schon seit Jahren verfolgten in allen Altersgruppen zwischen 15 und 60. Bereits vor 20:00 Uhr war die Halle gut gefüllt und es konnte losgehen.


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Nicht ganz pünktlich, aber umso besser gelaunt, betraten die sechs Finnen zum Intro von “Running out of Time” nacheinander die Bühne. Marko sprach “Welcome to the Temple of Thought” ins Mikro und dann rockten sie die Halle. Fast vom ersten Ton an war klar, dass an diesem Abend einfach alles stimmte: der Sound, das Licht, die Songauswahl und vor allem die Stimmung auf der Bühne und im Saal.
Spätestens mit dem 2. Song “Diamonds 4 Tears” klatschte das Publikum mit und wurde dabei von Basser Jani und Gitarrist Jaska animiert. Viel Aufforderung war allerdings nicht nötig. Jede Mal, wenn ich mich umdrehte, blickte ich in glückliche und manchmal auch in fast vor Ehrfurcht erstarrte Geschter. Das Publikum lag der Band wahrlich zu Füßen und bekam dafür auch einiges geboten: Von Balladen wie “Cradled in Love” oder “The Ballad of Jeremiah Peacekeeper”, bei denen man sich wahlweise an den Händen halten oder in den Armen liegen konnte, bis zu Rockern wie “Locking up the Sun” oder “Miss Impossible”, die zum Springen, Tanzen oder gar Headbangen einluden, war alles dabei.


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Poets of the Fall zeigten ihr Können bei jedem Song. Hier verwoben sich Gitarren und Keyboards zu einem wunderbaren Klangteppich, da groovte der Bass und pulsierten die Drums, so dass man nicht stillstehen konnte. Dazu brachte Markos Gesang alles auf den Punkt, mal sanft, mal deutlich härter, aber immer voller Emotionen und treffsicher auf dem richtigen Ton. Die Energie, gute Laune und Spielfreude der Band war deutlich spürbar. Immer wieder suchten sie den Kontakt zum Publikum und gaben allen das Gefühl, Teil von etwas Größerem, Magischen zu sein.
Sie spielten Songs aus allen Alben, bekannte und unbekanntere Stücke in einer bunten Mischung. Bei Songs “Stay” oder “Dreaming wide awake” sang das Publikum aus voller Kehle mit, bei “Carnival of Rust” oder dem akustisch dargebotenen “Roses” hörten sie eher andächtig zu. Neben großartiger Musik gab es an diesem Abend auch viel zu lachen. Ob nun Keyboarder Captain wie ein Frosch zwischen Keyboard und Drums hin und her sprang, Marko sich an Olli heranschlich, um auf dessen Gitarre zu spielen, Gitarrist Jaska den Basser Jani auf die Schultern nahm, oder Gitarrist Olli in die Luft sprang und sich drehte, als könne er fliegen, alles fügte sich zu einer großartigen Show zusammen.


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Ruhepausen gab es dabei für das Publikum kaum, die Finnen verloren auch bei den langsameren Stücken nichts von ihrer Power und hielten alle in Atem. Es kommt selten vor, dass man Musiker ein ganzes Konzert lang mit so viel Leidenschaft und Kraft spielen sieht. Sie beherrschen nicht nur ihre Instrumente hervorragend, sondern bilden darüber hinaus eine Einheit, ein gut eingespieltes Team, bei dem sich jeder auf die anderen verlassen kann und das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Alle, die bereit sind, sich darauf einzulassen, werden von den Poets mitgenommen auf eine Reise, können sich tragen lassen von mitreißender Musik und die Songs mit jeder Faser ihres Körpers spüren. Alle, die gerne genau hinhören, können sich verlieren in Texten, die ihre Geheimnisse selten sofort preisgeben, die aus vielen Bedeutungsschichten bestehen, in denen man seinen ganz eigene Interpretation finden kann. Die Songs von Poets of the Fall sind emotional, sie sprechend Herz und Seele an. Bierernst geht es hier allerdings nicht zu. Dafür haben die Finnen viel zu viel Spass auf der Bühne, wollen auch unterhalten, was ihnen an diesem Abend besonders gut gelang.

Mit der ersten Single “Late Goodbye” und einen mehrere hundert Stimmen starken Background Chor im Saal, endete der Hauptteil der Show. Es dauerte nicht lange, bis das Publikum die Poets wieder auf die Bühne zurückgerufen hatten. Zur allgemeinen Überraschung fanden sich aber plötzlich Drummer Jari and den Keyboards, Keyboarder Captain and der Gitarre, Sänger Marko an den Drums und Gitarrist Olli am Mikrofon wieder und gaben dort ihr bestes. Unter viel Lachen wechselten sie wieder die Instrumente. Bei der anschließenden Bandvorstellung die genauso lustig wie voll lobender Worte war, lernte das Publikum, das echte Bassisten auch mit verbundenen Augen und echte Drummer auch einhändig spielen können. Danach spielten noch kurz den Anfang von Michael Jaksons “Billie Jean” inklusive Tanzeinlage von Marko und ein Cover von Metallicas “Enter Sandman” mit Phantasietext, bevor sie wieder zum normalen Programm übergingen.


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Nach ungefähr 100 Minuten endete die Show mit “Lift”, wobei Poets of the Fall nochmals aus den Vollen schöpfen und ihr Talent zeigen konnten. Zum Abschluss gab und Marko noch mit auf den Weg, wir sollten gut auf uns aufpassen, damit wir uns auch um andere kümmern könnten. Mit diesen Worten, und dem Versprechen, bald wiederzukommen, entließen sie uns schließlich. Das Publikum klatschte noch begeistert, als sie längst die Bühne verlassen hatten und manche schaute sich etwas verwirrt um, als das Saallicht anging, so als seien sie gerade aus einem Traum erwacht.

Egal, wie weit das Publikum an diesem Tag gereist war, all jene mit denen ich anschließend sprach, sagten übereinstimmend, dieses Konzert sei die Reise nach Dortmund auf jeden Fall wert gewesen. Diejenigen, welche nach der Show noch ein wenig blieben, bekamen sogar noch die Chance, die Band zu treffen, Autogramme zu holen, Fotos zu machen und in einigen Fällen auch einfach mal umarmt zu werden. Alles in allem ein Abend, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Stefanie Oepen


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10/10



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