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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Poets of the Fall / The Weyers

2014-10-29
Stadt / City Mannheim 
Land / Country GER 
Web www.poetsofthefall.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Alte Seilerei 
Datum / Date17.10.2014 
Bildergalerie / Picture gallery potf_mannheim 
Photos: Stefanie Oepen 

Im dritten Jahr in Folge begaben sich Poets of the Fall auf 2014 wieder auf Deutschlandtour, diesmal in kleineren Hallen und mit neuem Album im Gepäck. Jealous Gods, deutlich leichter und poppiger als die Vorgänger, sollte nach eigenen Angaben Musik liefern, die zu Herzen, aber auch in die Beine geht, und genau das geschah auch. Mit enormer Spielfreude und einer gut ausbalancierten Setlist brachten die Finnen die Fans in der Alten Seilerei zum Tanzen, zum Mitsingen, aber auch zum ergriffen Zuhören. Von der aktuellen Single „Daze“ bis zum großen Hit „Carnival of Rust“ war alles dabei, und so blieben am Ende sicher kaum Wünsche offen. Auch der Schweizer Support The Weyers war mit Spaß und Energie bei der Sache und löste schon vor dem Auftritt der Poets Begeisterung aus.


Bei Bands, die meistens alleine spielen, hat es ein Support Act immer schwer, besonders dann, wenn er erst kurz vor der Tour angekündigt wird und es keine erkennbare Verbindung mit der Band gibt, die man eigentlich sehen will. So hatte auch die Weyers zu Beginn der Tour einen schweren Stand, zumal verschiedene youTube Videos nicht unbedingt einen treffenden Eindruck ihrer Live Qualitäten vermittelten. In Mannheim, beim 4. Konzert der Tour, hatten sie es allerdings längst geschafft, die die-hard Fans in den ersten Reihen zu überzeugen und betraten entspannt die Bühne. Die aus zwei Brüdern an Schlagzeug und Gitarre bestehende Band macht live wirklich Spaß, rocken mit kraftvollen Songs jede Halle und haben das Publikum schnell auf ihrer Seite. Dieser Abend bildete keine Ausnahme und so wurden sie bald begeistert beklatsch. Vereinzelt konnte man sogar Mitsingen hören und es war ihnen und dem Publikum anzusehen, dass der Auftritt Spaß machte. Die mit Stolz angepriesene eigens mitgebrachte Nebelmaschine hätten sie von mir aus gerne zu Hause lassen können, aber ansonsten gab es an ihrem halbstündigen Set absolut nichts auszusetzen. Ihre Musik war abwechslungsreich und bestens geeignet auf den weiteren Verlauf des Abends einzustimmen. Meine persönlichen Favoriten waren „The Heart of all Things“ und „Julia“ Genau so muss eine Support Band sein. Ich hoffe ich habe sie nicht zum letzten Mal gesehen.

Während der Umbaupause konnte man in den ersten Reihen beobachten, wie sich die Fans auf den Opener „Daze“ vorbereiteten. Wie im entsprechenden Musikvideo der Band, trugen alle unterschiedliche Venezianische Masken. Kurz darauf erlosch das Saallicht und das Intro begann – zu Musik, die an einen Sci-Fi Film erinnerte, und den Worten „Ladies and Gentlemen, from the ... of outer space tot he molten core of the earth, please welcome the dazzling jealous Gods, the ... architects of destruction: Poets oft he Fall“ betrat die Band die Bühne, begrüßt von lauten Begeisterungsrufen. Noch bevor Sänger Marko, heute im Look des „Grausamen Piraten Roberts“, uns dazu auffordern konnte, wurde mitgeklatscht und der Chor der Fans setzte bereits bei der ersten Zeile ein. „I love what you’ve done to your faces!“ kommentierte Marko und erklärte in Mannheim zu spielen sei ein bisschen wie nach Hause kommen. Dann ging es rockig mit „Diamonds for Tears“ weiter, und wer bisher noch nicht gejubelt hatte, der tat es jetzt.

Die Band war gut gelaunt und entspannt, blödelte miteinander herum und nahm auf vielfältige Weise Kontakt zum Publikum auf. Immer wieder gab es Duelle zwischen den Gitarristen Olli und Jaska und Basser Jani zu bestaunen und auch Keyboarder Captain und Drummer Jari zeigten uns ihr Können. Marko, immer in Bewegung, lehnte sich ein ums andere Mal hinaus ins Publikum, stieg auf die Absperrung und bedachte einige Fans mit besonderer Aufmerksamkeit, indem er direkt zu ihnen sang. So strich er während der Zeile „it’s supposed to take you places and leave markings on your skin“ in „Love will come to you“ über den tätowierten Arm eines Fans in der ersten Reihe und schüttelte anderen Fans die Hände.


„King of Fools“ war eins von vielen Highlights des Abends. Während es jahrelang nur ab und zu im Akustik-Set auftauchte, ist es nun fester Bestandteil des Programms und wurde begeistert aufgenommen. Das gleiche galt auch für das im Zugabenteil untergebrachte „Shallow“, schon lange ein Favorit vieler Fans und als Song des ersten Albums nur noch selten gespielt. Aber auch die aktuellen Songs kamen natürlich nicht zu kurz, vom Instrumental „Rogue“ über das energetische und zum Tanzen animierende „Choice Millionaire“ bis hin zu „Brighter than the Sun“. Auch „Illusion & Dream“, inklusive Mitsingteil durfte natürlich nicht fehlen und „Cradled in Love“, die Single des letzten Albums, gab uns die Chance, Markos Kletterkünste zu bewundern, als er eine Säule unweit der Bühne erklomm. Der herbeigeeilten Tourmanagerin, die ihm herunterhelfen wollte, gab er lediglich das Mikro und kletterte ohne Hilfe zurück auf die Bühne. Ich persönlich freute mich besonders über die Ballade „Nothing stays the same“, bei der Marko bewies kann, dass er nicht nur Falsett singen kann, sondern auch zu sehr tiefen Tönen in der Lage ist. Der Ruhe des Songs entsprechend setzte er sich hierzu zunächst an den Bühnenrand und überließ am Ende für den ausgedehnten Instrumentalteil seinen Mitmusikern das Feld.

Viel zu schnell endete der Hauptteil des Konzerts, und kaum hatten die Poets die Bühne verlassen, riefen wir sie wieder zurück. Am Anfang der Zugaben stand nach alter Tradition ein Akustik Set, das leider nur aus einem Song bestand. Hatten bei bisherigen Konzerten an dieser Stelle nur Olli und Marko die Bühne betreten, so waren diesmal auch Jaska und Jani dabei. So gab es dann auch zu wenig Hocker für alle und Markos Versuch, Jaska oder Olli einen davon streitig zu machen führte zu viel Gelächter. Auf besonderen Wunsch einiger Fans wurde dann nicht wie so oft „Late Goodbye“ sondern eine wunderbare Version von „Given and denied“ gespielt, eine willkommene Abwechslung.

Danach ging es mit „Dreaming wide awake“ rockig weiter, bevor es nochmal ruhiger wurde und „Jealous Gods“, der Titelsong des aktuellen Albums, für Begeisterung sorgte. Den Abschluss bildeten das nie langweilig werdende „Lift“, eine letzte Chance für Band und Publikum nochmal richtig abzugehen, und danach „Carnival of Rust“. Olli, Jani, Jaska und Jari drehte nochmal richtig auf und sogar Captain ging richtig aus sich heraus. Bei der Ballade am Ende sangen dann alle ein letztes Mak inbrünstig mit, bevor wir mit einem „Don’t walk away, when my heart is yearning“ und einem Science- Fiction Musik Outtro in die Nacht entlassen wurden. Als die Band die Bühne verlassen hatte, blickte ich in glückliche Gesichter, noch ein wenig benommen von einem mitreißenden und viel zu kurz erscheinenden Konzert. Was bleibt sind schöne Erinnerungen und die Vorfreude auf das nächste Mal.

Mehr Fotos in der Galerie, Link oben

Stefanie Oepen


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9/10



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