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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Theatre of Tragedy, Gothminister, Catastrophe Ballet

2006-04-13
Stadt / City Hamburg 
Land / Country Deutschland 
Web www.theatreoftragedy.com, www.gothminister.com, www.catastropheballet.de
 
Veranstaltungsort:
Location
MARX 
Datum / Date05.04.2006 

Fans werden es kaum glauben, aber das Konzert von Theater of Tragedy - supported von Gothminister und Catastrophe Ballet - musste von der Markthalle ins kleinere MARX verlegt werden. Im Vorverkauf wurden zu wenig Karten an die Leute gebracht, als das die Bands in der Markthalle hätten spielen können. Einige werden sagen, ToT sind eigentlich zu gut, um auf einer so kleinen Bühne zu spielen, andere werden sagen, ist doch kuschelig im MARX. Nichts desto trotz haben die drei Bands ihre Gigs sehr professionell über die Bühne gebracht.

Gothminister
Wow, wie geil. Etwas anderes trifft es nicht besser, um den Auftritt von Gothminister im MARX in einem Satz zu beschreiben. Das erste, was einem ins Auge fiel, noch bevor die Norweger die Bühne betraten, war die kleine Ausgabe des Totenkopfstabes von Sänger Björn Brem alias Gothminister. Dieser war wie gewohnt am Mikrofonständer befestigt und empfing das Publikum. Zu Beginn des Gothminister-Gigs um 20.45 Uhr waren noch nicht allzu viele Leute da. Schade kann man sagen, oder auch Pech gehabt! Schade sicherlich für die fünf Norweger, denn die hätten ein größeres Publikum auf jeden Fall verdient. Gothminister spielten schon im vergangenen Jahr mit Lacrimosa vor ca. 800 Leuten und auch auf dem M’éra Luna Festival war der Platz vor der Bühne prall gefüllt. Aber das schien die kühlen Norweger nicht zu stören - oder sie ließen es sich nicht anmerken. Sehr souverän zogen sie ihre Bühnenshow von fünfundvierzig Minuten durch. Pech für diejenigen, die Gothminister verpasst haben. Ohne Zweifel sind die Jungs gute Musiker. Trotz der wenigen Leute schaffte es die Band, eine ganz besondere Stimmung ins MARX zu bringen. Mit dem guten Zusammenspiel von Björns kräftiger, warmer Stimme und den Instrumenten war der Raum voll erfüllt. Die Lichtshow war nahezu perfekt auf die Musik abgestimmt, was dem ganzen noch mehr Atmosphäre verlieh. Die Fans dankten es der Band nach jedem Stück mit einem lauten Applaus. Auch während der Songs war den Anwesenden die Begeisterung anzusehen, vor der Bühne wurde getanzt und auch in den hinteren Reihen wurde kräftig mitgewippt. Gothminister spielten viele Songs des aktuellen Albums „Empire of Dark Salvation“ wie z.B. die neue Single „Monsters“ und „Dark Salvation“. Aber auch ihre ältere Scheibe kam nicht zu kurz. So zelebrierten sie „March of the dead“, „Hatred“ und „Devil“. Die Performance von Sänger Björn war großartig, manchmal versteckte er sich hinter seinem Zylinder, dann stand er wieder majestätisch, mit ausgebreiteten Armen am Bühnenrand. Kaum zu glauben, dass diese Band bisher keinen größeren Erfolg hat. Die Musik, die Show, das Licht, die Stimme… alles passt perfekt und ergänzt sich erstklassig.

Catastrophe Ballet
Was für ein Name. Tanzen da Ballerinas auf der Bühne herum? Nein, nein. Die vier Hamburger tragen auch keine Tütü´s, sondern ausschließlich schwarze Alltagskleidung. Catastrophe Ballet existieren schon seit siebzehn Jahren. Ihr Musikstil wird als „Future Industrial Gothic“ bezeichnet. Mittlerweile haben Catastrophe Ballet schon einige Alben unter verschiedenen Labeln veröffentlicht. Ihr neuestes Werk heißt „…all beauty dies“ und wird ab Mai erhältlich sein. CB waren an diesem Abend der Exot unter den Bands. Ihre Musik versetzte einen zeitweise in die 80 er Jahre zurück. Dies merkte man auch dem Publikum an. Vor der Bühne war ein Menschenloch. Generell waren die Leute recht verhalten während des Gigs. Jegliche Versuche von dem sympathischen Sänger Eric Burton, das Loch vor der Bühne zu stopfen, versanken im Nichts. Auch die Idee, zwei Bier ans Publikum zu verschenken, überzeugte die Leute nicht. Auch unter den Zuschauern gesichtet: Tilo Wolff. Der Lacrimosa-Mastermind beehrte das MARX mit seiner Anwesenheit während des CB-Gigs. Beim letzten Song gab Frontmann Eric dann nochmal alles. Unbeeindruckt von der Zurückhaltung des Publikums tanzte er mit einer Leuchtstoffröhre in der Hand auf der Bühne herum. Die Hamburger lieferten auf jeden Fall einen professionellen und technisch einwandfreien Auftritt in ihrer Heimatstadt. Vielleicht bekommen sie bei ihrem Auftritt in Leipzig am 2. Juni mit „Witt“ und „Combichrist“ die Anerkennung, die ihren musikalischen Leistungen entspricht. Zu gönnen wäre es ihnen.


Theatre of Tragedy
„Back to the roots“ scheint das neue Motto vom Headliner des Abends zu sein. Theatre of Tragedy knüpfen mit ihrem neuen Album „Storm“ an ihre alten Werke an. In den letzten Jahren haben ToT sich in anderen Stilrichtungen ausprobiert und leider haben ihre Fans es ihnen nicht gedankt. Bei ihrem letzten Auftritt in der Hamburger Markthalle vor vier Jahren lief der Vorverkauf schon nicht besonders gut, in diesem Jahr musste ihr Gig sogar in das kleinere MARX verlegt werden. ToT sind mittlerweile von ihrem Experimentiertrip wieder bei den Wurzeln ihrer Musik angelangt, die sie vor zehn Jahren so bekannt gemacht haben. Seit 2004 steht Nell anstelle von Liv Kristin als Frontfrau an der Seite von Raymond. Sie hat eine ähnlich schöne Stimme wie ihre Vorgängerin, wobei ihr insgesamt noch etwas Theatralik fehlt. Die Männerwelt jedenfalls schien Herzklopfen zu bekommen, wenn Nell sich in ihrer Korsage über den Bühnenrand beugte. Das Publikum zu motivieren, war für sie kein Problem, der ganze Raum war gefüllt von Menschen, die sich auf irgendeine Art und Weise bewegten. Einige schüttelten zaghaft ihr Haupt und viele andere tanzten. ToT bot insgesamt eine gute Bühnenperformance. Die Chemie zwischen Nell und Raymond scheint zu stimmen, auf jeden Fall ergänzten sie sich auf der Bühne nahezu perfekt. Die musikalischen Leistungen sind gut wie eh und je, egal ob sie alte oder neue Songs spielten. Ein wenig überladen aber wirkten die Lichtshow und der viele Nebel. Wahrscheinlich hätte das ganze seine Wirkung entfaltet, wenn der Gig in der Markthalle gewesen wäre, jedoch für das kleine MARX war es einfach zu viel von allem. Die Fans ließen sich davon aber nicht stören, und feierten ToT nach jedem einzelnen Song. Ein Fan rief: „Ihr seid großartig.“ …und bekam ein promptes „Danke“ von der Bühne zurück. Machen ToT musikalisch so weiter, wie mit dem aktuellen Album, werden sie sicherlich einige alte Fans zurück und viele neue Fans dazu gewinnen.

Maike Eisenmenger, translation: Klaudia Weber


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8/10



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