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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Boy Sets Fire | Kenzari’s Middle Kata

2006-07-26
Stadt / City Regensburg 
Land / Country Germany 
Web www.boysetsfire.org
www.kenzarismiddlekata.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Kulturspeicher 
Datum / Date03 Jul 2006 

Regensburg ist ja nicht unbedingt bekannt dafür, dass hippe US-amerikanische Emo-Bands dort ein Gastspiel einlegen. Boy Sets Fire haben’s ausprobiert aus, und sind damit sicher nicht auf die Nase gefallen. Der Kulturspeicher, ein fetter Schuppen, der wohl an die 1.000 Leute fasst ist bis über die Hälfte/dreiviertel voll, das passt also eigentlich.



Trotzdem hat es die deutsche Vorband Kenzari’s Middle Kata (deren Namen BSF-Sänger Nathan Gray später vergeblich versucht, richtig auszusprechen) sehr schwer, das Publikum mit ihrem – err, Emo-, Punk-, Hardcore, weiß der der Geier was noch – zu begeistern. Eine gewaltige Schlucht zwischen Bühne und Leuten veranschaulicht das doch sehr. Doch eigentlich ist die Band ganz geil. Aber nicht leicht zugänglich, und das ist ihr Problem. Ihre Lieder sind eine zeitweise übertriebene Anhäufung von Taktwechseln, vermischt mit Kreischen und Gitarren-Geschraddel, schwierig da mitzuwippen, anstrengende Musik ist das, und man ist ja schließlich hier, um Spaß zu haben. „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“, sagt eine bayerische Redensart und Kenzari’s Middle Kata müssen das wohl nach ca. einer Stunde auch hinnehmen. Anders ist das bei dem Hauptact Boy Sets Fire.



Eine wütende, aber friedliche Moshpit versammelt sich vor der Bühne vom ersten bis zum letzten Song. Das Quintett aus dem US-Bundesstaat Delaware überzeugt durch die Bank, spielt viel Material vom neuen Album „The Misery Index: Notes From The Plague Years“, aber auch alte Klassiker, auf die die Fans warten, was am Ende in dem obligatorischen „Where’s your anger, where’s your fucking rage“-Rufen von allen Seiten gipfelt.



Boy Sets Fire sind eine Band, denen man gerne auf der Bühne zusieht. Die Jungs haben Spaß, so scheint es zumindest, der Sänger ist stetig bemüht mit dem Publikum in Kontakt zu treten, probiert zum Beispiel das Radler eines Fans, und meint dann dazu „You know, I heard about this story of the Germans drinking beer mixed with lemonade and I found it very weird. But I have to say this is delicious, very refreshing.“



Weniger unterhaltend ist da sein Statement zur Politik, dass er seine Regierung in den USA sicher blöd fände, dass aber doch alle Regierungen Scheiße wären, und jeder Dreck am Stecken hätte. „Wir sind blöd, die anderen aber auch“; das bleibt unterm Strich als Message übrig, von einem Mann, der – wie seine Texte verraten – ohne Frage eine anspruchsvollere und durchdachtere Meinung zur Weltpolitik zu bieten hätte.



Schade, sollte man einfach bei einem Rockkonzert weglassen, so was, zu wenig Zeit, zu viel Schweiß. Der Sound von Boy Sets Fire an diesem Abend ist bestechend, sie spielen ca. eine Stunde unendlich fett und tight, begeistern das Publikum an diesem Sommertag mit zwei Zugaben, bevor sie den Kulturspeicher, der nun mehr einem Dampfbad als einer Konzerthalle gleicht, verlassen. Passend zu dem freundlichen Eindruck, den die Band auf der Bühne macht, unterhalten sie sich danach mit Fans, geben Autogramme und lassen den Abend gemütlich in einem bayerischen Biergarten ausklingen. Schönes Ding, weiter so.

Andy Kuhn, translation: Klaudia Weber


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8/10



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