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Glenn Danzig - eine der letzten Diven

Der STALKER hat dem kleinen Kraftprotz mal auf den Zahn gefühlt und zumindest ein paar Seiten an ihm kennenlernen können, die wir so nicht ganz erwartet hatten...

Der Italienisch/Deutsch/Schottisch stämmige Amerikaner, Glenn Allen Anzalone aka. Glenn Danzig, ist nunmehr seit mehr als 28 Jahren im Musikgeschäft und gilt trotz seiner 50 Lenze als einer der agilsten und geschäftstüchtigsten, aber auch querdenkensten Vertreter seiner Zunft. Bekannt wurde er vor allem durch die “Misfits” die er auch gegründet hatte. Den kommerziellen Durchbruch mit seiner derzeitigen Band “Danzig” konnte er mit seinem Hit “Mother” verzeichnen, der damals bei MTV rauf und runter lief. Danach wurde es zwar rasch wieder stiller um den egozentrischen Musiker, doch wirklich aus den Medien verschwand er danach nicht mehr, auch wenn es wohl mehr an seinen Nebenaktivitäten, Kapriolen und berüchtigten Launen gelegen hat.



Laß uns mit privaten Hintergründen beginnen. Wie war Deine Kindheit in Lodi, New Jersey?
In wo? (lacht). Tja, was jeder weiß... Es geht Euch nichts an (lacht)

Warum hast Du Dich für den Künstlernamen “Danzig” entschieden?
Hä?

Als Du Dir damals einen Künstlernamen zugelegt hast, warum hast Du Dich da für “Danzig” entschieden?
Das ist ein persönlicher Grund und hat mit meiner Familie zu tun. Normalerweise ist meine Familie Sperrzone ... Es geht mir am Arsch vorbei, wer Du bist. Ich halte meine Familie aus dem Geschäft. Wenn Du das verstehst und auch respektierst, super – wenn nicht, dann kannst Du mich mal. Na, wie klingt das?

Na klar, wenn Du sie aus dem Musik-Zirkus raushalten möchtest, kein Problem.
Das ist nichts, was sie sich ausgesucht haben. Ich habe mich dafür entschieden, sie soweit wie möglich aus dem Business rauszuhalten. Es ist ein verrücktes, sehr verrücktes Leben und einige Leute sind Deine Fans aber andere eben nicht. Meine Familie könnte einfach verletzt werden. Das ist der Grund warum ich mich bedeckt halte. Es ist meine Familie und ich möchte sie einfach raushalten, soweit es mir nur möglich ist.



Ich habe gelesen, daß Du in einem Comic-Laden gearbeitet hast, als Du noch jünger warst...
Nein... Das ist alles Schwachsinn. Ich habe nie so einen Blödsinn erzählt. Das sind einfach saudumme Gerüchte von Leuten, die nicht in der Lage waren, ein Interview mit mir zu bekommen – also werden mal schnell ein paar Aussagen erfunden.

Ok, dann laß uns einige Gerüchte aus der Welt räumen. Wie hast Du Deine Leidenschaft für Comics entdeckt?
Als ich noch ein Kind war, habe ich mich sehr für für Comic-Bücher interessiert und nicht nur für Amerikanische. Ich mochte europäische und insbesondere japanische Comics. Als ein echter Comic-Fan, bin ich ehrlich gesagt sehr frustiert über die amerikanischen Comics. Die sind nur für kleine Kiddies und Spinner... Letztendlich war ich glücklicherweise in der Lage etwas dagegen zu tun, anstatt mich nur zu beklagen. So habe ich angefangen, meine eigene Firma aufzubauen und stellte die besten Künstler und Schreiber ein und nun bringe ich diese verrückten, gewalttätigen, erotischen Comics raus. Tja, das habe ich getan.

Die sind aber nur für Erwachsene, richtig?
Na ja, sollten sie zumindest sein... Aber die Kids kriegen es ja immer hin, Leute zu bequatschen, die sie ihnen besorgen können, wie auch immer.


Illustration: Christian Sloan Hall, design: Alan Hynes

Wie läuft das arbeitstechnisch bei den Comics ab?
Hängt davon ab. Nehmen wir als Beispiel “Death Dealer”, dieser Charakter existiert schon, so mußte ich nur die Story kreieren.


c/o by danzig-verotic.com

Schreibst Du das Storyboard komplett alleine?
Nein, ich erfinde lediglich die Story – das Storyboard ist etwas anderes, was nur im Zusammenhang mit Filmen relevant ist. Es ist so, daß ich die Geschichte und Dialoge verfasse und sie dann Bis (Simon Bisley) übergebe, wie jetzt auch bei “Death Dealer” und der übernimmt das Künstlerische. So geht das!



Oh, Du sprichst deutsch?
Nur ein bißchen... ein kleiner... (lacht)

(Lacht) Erzähl, wie kommt das? Hast Du das von Deinen Verwandten gelernt? Oder auf Tour?
Einfach... Hmm... Ich habe es halt gelernt... (lacht)

Als Du mit Deiner Comic-Firma angefangen hast, stand da in den Anfängen jemals zur Debatte auch außerhalb der Staaten zu vertreiben?
Ich glaube, daß das wirklich erst später kam. Was ich primär machen wollte, waren richtig coole Comics für Fans, die Marvel und DC hassten. In Amerika sind das große Unternehmen. Das wollte ich machen und später kam halt der ganze Rest von selbst dazu und hat es nur noch geiler gemacht.

Es gibt einige Glenn Danzig Puppen auf dem Markt, eine von jeder Band. Ich habe gehört, daß Du diese Puppen sammelst. Hast Du schon mal darüber nachgedacht, Deinen eigenen Comic-Charakteren Leben einzuhauchen?
Nun ja, das sind Action-Figuren. Ich sammle doch keine Puppen! Das sind Action-Figuren... Vielleicht machen wir wirklich einige Comics aus diesen Figuren in der Zukunft.



Kannst Du uns etwas über die Verfilmung einer Deiner Comics erzählen?
Ich mache den Film erst noch, bis jetzt ist noch nichts passiert. Wenn ich dann mal mit dem Touren durch bin, werde ich den Film anfangen. Ich habe bereits einen ersten Entwurf eingereicht namens “Gathering”. Es findet im alten New Orleans statt. Und es wird ein richtig cooles und sehr gewalttätiges und sehr erotisches Werk (lacht).

Wird es da animierte Figurem geben oder echte Darsteller?
Mit Schauspielern, es ist die Geschichte einer unserer Comic-Figuren.

Hast Du da schon bestimmte Schauspieler im Kopf?
Ja, ich habe schon eine Liste im Kopf von Leuten, die die Charaktere spielen sollen.
Mit einer Person sind wir auch schon in Kontakt, wenn wir also das finale Skript haben, wird es die Person auch bekommen. Ganz egal ob die Person ein großer Star ist oder eher unbekannt. Wer auch immer die richtige Person für die Rolle ist, wird sie auch auch kriegen. Wenn wir das fertige Skript dann in den Händen halten, können wir vielleicht schon im September starten, bevor ich wieder auf Tour gehe. Wenn nicht – muß ich halt bis November warten.



Ich habe gehört, daß der Soundtrack von Jerry Cantrell und Dir...
Oh nein, das ist eine Blues-Scheibe... Jerry und ich werden sofort gemeinsam loslegen, wenn wir die Zeit dazu finden. Es wird sehr dunkel, gruselig und hoffnungslos... Ich habe Blues schon vorher gemacht aber dieses Werk wird etwas ganz besonderes werden.

Stimmt es, daß der Hustler auch mit einsteigen möchte?
Oh, das ist nicht mein Charakter, sondern Ed Lees. Aber ja, der Hustler wollte das “Grub Girl” zur Verfügung stellen.

Wie kam es, daß sie am Ende doch noch abgesprungen sind?
Das lag daran, daß sie den Vertrag nicht unterschreiben wollten. Sie wollten es lediglich per Hand-Schlag besiegeln and das glich eher einem Nein, verstehst Du? Besonders weil es nicht mal mein Charakter ist. Es ist Ed Lee’s Charakter und seine Rechte sollten geschützt werden. Also wenn ich einen schäbigen Deal schließen wollte... Aber ich dachte, es ist besser es nicht zu tun. Es gibt da einen Regisseur in Hollywood, den ich kenne.. Er war ganz scharf drauf. Der Film ist inzwischen gedreht wurden. Es geht um einen Charakter namens “Grub Girl”, an dem ist eben auch der Hustler interessiert. Sie ist eine tote Hure und verspeist gerne Menschen... Ziemlich abgedreht.


c/o by danzig-verotic.com

Es sieht so aus, als wenn noch richtig viel Arbeit auf Dich wartet...
Ich arbeite immer, ich bin immer beschäftig. Ich bin wohl ein Workaholic.

Du nennst Dich selbst einen Workaholic, wie schaffst Du es dann Deine Musik, die Comics, die Filme, Deine Gastrollen in Filmen und Dein privates Leben noch zu vereinen? Hast Du überhaupt noch Privatleben?
Nein, keins! Besonders wenn ich unterwegs bin... Wenn ich dann nach Hause komme, muß ich mich um alles kümmern, was ich während der Tour nicht geschafft habe und dann ist es auch schon Zeit für eine neue Scheibe und so weiter... Du siehst also, ich habe null Zeit, irgendetwas privates zu regeln.



Wenn es aber freie Tage geben würde... Kann man sich Dich Chips-futternd auf der Couch vorstellen, während Du Dir ein Fußball-Spiel reinziehst?
Ich hasse Fußball (lacht). Ich mag es wirklich nicht besonders. Ich mag überhaupt keinen Sport. Das einzige was vielleicht noch minmal damit zu tun hat, ist Pro Wrestling. Nicht richtiges Wrestling, nur Pro Wrestling. Wrestling ist langweilig, Pro Wrestling ist lustig.

Ist Hulk Hogan ein richtiger Wrestler?
Ja, er ist ein richtiger Wrestler aber wenn er im Fernsehen erscheint, mutiert er zum abgedrehten Bastard. Je absurder um so lustiger für mich.



Wie Jokusuma?
Er ist tot, glaube ich.
Ja, er starb.
Na ja, er war schon verrückt. Wahrscheinlich starb er, weil er sich zu viele Pillen eingeschmissen hat. Die schlucken ja alles, um den Schmerz zu betäuben und manche sterben wegen diesem Scheiß. Es ist ein verrücktes Leben, ich könnte das niemals. Ich wollte es mal aber es hat nicht geklappt.

Weil Du so klein bist?
Ich war zu klein für einen Pro Wrestler, ja. Ich bin froh, daß ich stattdessen mit dem angefangen habe, was ich jetzt tue, weil es ein abgedrehtes Leben ist.



Okay, zurück zu Deinen spärlichen Freizeit...
Meistens habe ich sehr wenig Freizeit. Dann schreibe ich oder schaue mir einen Film an aber ich esse keine Chips. Ich sehe mir diese Filme an, die sich wahrscheinlich kein anderer ansehen würde... Vielleicht ein paar von meinen Freunden. Ich schaue mir keine Hollywood-Streifen an, ich mag alte Filme oder Euro-Trash-Streifen oder japanische Horror-Filme oder die Jakuza-Filme über die japanische Mafia oder auch Tirade Movies, die wiederum von der chinesischen Mafia handeln. Solche Streifen eben...

Was sieht es mit Deinen Gastrollen in einigen Filmen aus?
Ich habe zwei Filme gemacht, Gods Army und The Prophecy II.

Du solltest auch die Rolle des Wolverine in X-Men spielen. Warum wurde nichts daraus?
Das ist schon ziemlich lange her und dann hat ein anderer Regisseur den Film übernommen und sie haben mich später noch einmal gefragt. Es war denn ein Hin und Her, der Wechsel zu dem neuen Regisseur nahm auch noch ziemlich viel Zeit in Anspruch und als die Produzenten mich dann ein weiters Mal fragten, mußte ich ablehnen. Ich sagte, daß es keine Rolle spielt, ob ich es tun will, ich kann es einfach nicht, weil ich auf Tour bin. Da sagten sie zu mir, wenn Du die Rolle annimmst, kannst Du nicht auf Tour gehen. Daraufhin habe ich gesagt, daß ich die Tournee nicht abbrechen kann, weil es eine sehr lange Tour werden sollte. Ich mußte die Shows durchziehen, sie waren ja schon lange gebucht. Tja, deswegen bekam ich die Rolle denn nicht.

Hast Du das Amateur-Video von Deinem Kampf mit Eurem Support-Fronter Danny Marianinho gesehen?
Scheiß drauf, kein Kommentar.



Ich würde gerne mit Dir über Dein Label Evilline sprechen. Wie ist es entstanden?
Ich hatte immer mein eigenes Label namens 129 Records. Und seit 1995 habe ich es Evilline genannt, wie meinen Verlag. Lange habe ich nur meine eigenen Sachen vermarktet aber nun werde ich auch anfangen andere Bands und Platten unter Vertrag zu nehmen. Mal sehen was draus wird. Ich denke mal, daß ich mit Doyle’s Band (Paul Caiafa aka. Doyle Wolfgang von Frankenstein / Misfits) anfangen werde. Er hat eine eigene Band, die sich “Gergeous Frankenstein” nennt.



Für Dein neues Album “Circle of Snake” bist Du einen Deal mit Regain Records eingegangen...
Nur in Europa und in Amerika bestehet der Deal durch mdm music. Was ich also grundsätzlich bei jeder Platte mache, ist erst einmal die Lizenzrechte zu klären und ob ich mit der Vereinbarung zufrieden bin. Wenn ich es nicht bin, haue ich einfach ab und übergebe die Lizenz jemanden, bei dem ich mir sicher bin, daß die Person einen guten Job macht. Das ist ziemlich genau das, was auch jedes andere Label macht und als wir noch bei Rick Rubins Plattenfirma waren, hat er genauso gehandelt. Er wechselte die Vertriebsparter ständig und nun bin ich eben dafür zuständig, nur mit den Unterschied, daß er nicht dazwischen geschaltet ist. Das ist viel besser.

Bist Du denn noch in Gesprächen mit E-Machine, die übers Internet vertreiben?
Nein, sie haben die “Satan Styke Record” herausgebracht und einige andere Neu-Veröffentlichungen aber das ist abgeschlossen und vorbei. Die haben kein Material mehr und ich weiß nicht mal, ob das Label überhaupt noch existiert. Na ja, ich mag das Internet auch nicht besonders, es ist einfach voll mit Scheiße. Die Vertigo-Comics haben zwar eine Website, die auch zur Danzig-Homepage gehört aber ich sehe keinen Nutzen darin, eine Internetseite für Evillife aufzubauen. Zu viele Menschen verbringen zu viel Zeit im Internet anstatt ihr Leben zu leben. Die Welt da draußen ist viel unterhaltsamer als die virtuelle Welt.

Na ja, es gibt aber auch einige nützliche Sachen im Internet, wie das Internet-Radio zum Beispiel...
Weißt Du was? Wir sind hier gerade in Hamburg, richtig? Und haben viel Spaß, oder?
Ich verstehe was Du meinst und ja, auf einige Menschen trifft das auch zu aber nicht für jeden und schon gar nicht für die Leute in Amerika. Es ist was anderes, wenn Du ein Teenie bist und irgendwo in einem verlassenen Kaff in Texas wohnst oder Arkansas aber nicht wenn Du in New York, Los Angeles, San Francisco oder Detroit lebst, verstehst Du? Oder Du wohnst in London oder anderen großen Städten. Alles liegt in Deiner Hand. Genieße das Leben! Geh raus! Nur hinterm Bildschirm zu hocken ist was für Verblödete.

Hast Du jemals daran gemacht nach Europa zu ziehen?
(lacht sich halb kaputt) Nein! Niemals! Ich mag Amerika wirklich sehr. Ich bin überall in der Welt unterwegs, sehe verschieden Länder und erlebe die ganzen Menschen, unterschiedliche Kulturen und das alles. Aber wenn es ums Leben, die Heimat geht, bin ich sehr glücklich in den Staaten.

Warst Du mit der letzten Wahl in den USA zufrieden?
Nein, das sind alles Arschlöcher. Jeder, jeder einzelne Präsident redet einfach nur Scheiße.

Wenn Du könntest, was würdest Du ändern?
Oh... Ich würde so viel ändern aber die Leute wären nicht besonders zufrieden, mit den Dingen, die ich ändern würde (lacht dreckig). Ich würde keine Subventionen mehr an andere Länder zahlen, damit sich in erster Linie um die Amerikaner gekümmert werden kann. Wir haben so viele Obdachlose in Amerika und geben das Geld diesen ganzen undankbaren Ländern in der Welt. Damit würde ich aufhören. Ich würde erst die Menschen in Amerika versorgen, wenn sie kein Geld haben, leiden und auf den Straßen sterben und wenn denn noch Geld übrigbleibt, würde ich das Geld auch an andere bedürftige Länder verteilen. Das wäre die erste Sache, die ich in Angriff nehmen würde.

Ich würde gerne wissen, ob ich Dich richtig verstanden habe. Du benutzt Satan als ein Symbol in Deinen Lyrics aber Du glaubst nicht an den Teufel wie er im Christentum verstanden wird. Ist das soweit richtig?
Nein, das habe ich niemals gesagt. Ich glaube an gar keine Religion. Ich glaube vielleicht an Ying und Yang, an negative und positive Energie, an eine Polarisierung... Wie immer man das auch nennen mag. Aber das war es auch schon. Der Einzige an den ich glaube, bin ich selbst. Ich bin meines Glückes Schmied. Ich bin der Einzige, der meine eigene Zukunft verändern kann, sie selbst machen kann. Das war’s.

Ok aber warum benutzt Du dann christliche Symbole in Deinen Lyrics?
Für mich, ich identifiziere mich in vielen Dingen mit Luzifer, Satan oder was auch immer. In der Religion ist es nicht klar, ob Satan Lucifer ist oder nicht. Weißt Du, es gibt so viele verschiedenee Bibeln. Aber der Rebell steht auf und erzählt den Menschen, daß sie ihn mal können. Das ist etwas, woran ich mich orientieren kann und was auch von Intelligenz zeugt, da man sich selbst ständig verbessert. Religionen wollen genau das nicht von Dir, die brauchen nur die gefolgsamen Schäfchen, mach’ dies, tu’ jenes... Das bin ich nicht.


c/o by johnnycash.com

Kannst Du uns etwas zu Deiner Beziehung zu Johnny Cash erzählen?
Ja, ich habe ein Lied für ihn geschrieben. Ich hatte sogar noch einen zweiten Song für ihn aber den habe ich ihn nicht gegeben. Soviel ich Johnny Cash auch mochte – und er war ein wirklich großartiger Künstler – hätte ich mich nicht gut dabei gefühlt, ihm den Song zu geben, da er auch bei Rick’s Plattenfirma unter Vertrag war und ich zu dem Zeitpunkt in einen größeren Disput mit Rick Rubin verwickelt war.

Wie hast Du Dich gefühlt, als Johnny Cash starb?
Es ist nie eine gute Nachricht, wenn jemand stirbt, den Du respektiert und gekannt hat, wenn auch nur oberflächlich. Er war eben auch eine lange Zeit sehr krank und als seine Frau starb, ging es auch mit ihm rapide Berg ab. Johnny hatte keine echten Gründe mehr um weiter zu machen. Er hat seine Frau wirklich sehr geliebt. Es ist niemals angenehm zu hören, daß jemand gestorben ist...


Autor: Samira Alinto, Photos: Melanie Haack
Eingetragen am: 2005-10-14

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