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STALKER´s 1st Anniversary with Anathema, Finntroll, The Skreppers, The Traceelords & Hate Squad

2005-03-16
Stadt / City Hamburg 
Land / Country Germany 
Web www.stalker.cd
 
Veranstaltungsort:
Location
Markthalle 
Datum / Date15 Jan 2005 
Bildergalerie / Picturegalerie STALKER Party 
Photos: Melanie Haack, Sebastian Gram, Thorsten Volkmer, Samira Alinto 

Vorweg kurz 'ne kleine Anmerkung: Schaut Euch unbedingt die große Bildergalerie an und checkt auch die Party Videos in unserer Video-Sektion!

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Wann sieht man schon mal einen Troll beim Karaoke? Wann Danny und Les von Anathema beim Bob Marley-Imitieren? Oder mindestens genauso gut: Eine Allstar Jamsession am Ende einer langen Party-Konzert-Nacht? Oder wie wäre es mit einer absolut freakigen Modenschau? Die Antwort ist einfach: Bei der Stalker-Geburtstagsparty im Januar in der Markthalle.

VORTAG

Zwischen den letzten Partyvorbereitungen waren die ersten Bands im Landeanflug auf Hamburg City! Voller Panik, ob denn auch alles glatt gehen würde, rotierte die STALKER Crew zwischen Flughafen und dem Hotel Kogge. Finntroll, Anathema und The Skreppers verstanden sich prächtig, tranken und feierten gemeinsam - diese Party startete bereits am Flughafen und der Partyvorabend war gerettet! Ein paar nette STALKER-Leser kamen noch in der Kogge vorbei und brachten Bier aus Süddeutschland mit, was die Bands gern in Beschlag nahmen. Obwohl, ..... war es nicht so, dass sich die Skreppers noch auf der Reeperbahn verlaufen hatten (wahrscheinlich gaaanz unabsichtlich) und wir in der Kogge ständig irgendwelche Köpfe auf Tische aufschlagen hörten?! Aber wir haben auch dazu gelernt an diesem Abend, denn was wir zuvor nicht wussten ist, dass man seine Stirn abgestützt auf einer Bierflasche anscheinend super schlummern kann…

PARTY-TAG

Ein paar Stunden Schlaf und diverse Kurierfahrten, Aufbauarbeiten und Schweißperlen später stand uns um 19 Uhr der große Moment bevor: Einlass! Allesamt starrten sie voller Aufregung auf die Eingangstür und es standen tatsächlich Leute in der Kälte und wollten rein - verrückt! Etwa 1000 Leute waren gekommen und zusammen mit allen Beteilligten war die Markthalle zum bersten voll. Kein Wunder! Schließlich gaben sich Hate Squad, The Traceelords, The Skreppers, Finntroll und Anathema an diesem Abend auf der Bühne die Ehre – eine Art Mini-Festival mit Party-Charakter.
Auch das Drumherum wie die Play Station Sing Star, und P2-Spielecke Aktion wurde gut angenommen und deren Sofaecke regelrecht belagert. Gut so! Auch die Tombola Lose zugunsten der Leuchtfeuer EV (Aidshilfe) und der Ein oder Andere dürfte auch was abgestaubt haben!

EIN TROLL AUF ABWEGEN

Wilska, seines Zeichens Finntroll-Frontmann, kam schon vor Beginn des Auftritts von Hate Squad auf die Bühne, weihte dort die Karaoke-Maschine ein und eröffnete so den Abend. Mehr Applaus von den Zuschauern bekam allerdings eine Partybesucherin aus Hamburg, die im Karaoke Battle gegen ihn antrat und die Bühne nutzte, als wäre sie nie woanders gewesen – verrückt, die Frau da oben – mögen sich einige gedacht haben.

HATE SQUAD

Wenig Bewegung kam dann leider beim ersten Gig in die Menge, als Hate Squad die Bühne enterten, um ihren thrashigen Hardcore zu zelebrieren. Frontmann Burkhard Schmitt fegte zwar über die Bühne wie ein Berserker, konnte der Hälfte der Menge aber nur müdes Kopfnicken abgewinnen – wenn überhaupt. Was war mit dem Publikum los? Zu wenig Bier? Naja, die andere Hälfte ging aber dafür doppelt gut ab.

JAMAIKA FEELING IM BLUT

In der 2. Runde des Karaoke-Battles griffen sich später Danny und Les von Anathema die Mikros und versuchten es mit „No Woman, No Cry“ von Bob Marley. Ziemlich gelungen, zumal man den Eindruck hatte, in Les schlummert irgendwo ein kleiner Bob Marley, der gerade ans Tageslicht durchzudringen versucht. Auch wenn ihr Gegner aus dem Publikum ihnen wohl schon einige Flaschen Bier voraus hatte (was sie später jedoch ohne Probleme aufholten), stellten sich die Zuschauer bei der Abstimmung hinter ihren Vertreter – 2:0 für die Gäste!

Zeit für Rotzrock. Die Traceelords waren – neben den noch folgenden Skreppers – so eine Art musikalisches Kontrastprogramm, versuchten aber, das Beste daraus zu machen. Die Jungs rockten ganz gut, einzig das Posen war stellenweise ganz dick aufgetragen – aber das ist ja Rock’n’Roll. Sänger Andy gratulierte mittendrin zusammen mit dem Publikum seiner Mutter Hildegard am Telefon und staunte nicht schlecht, als sein ehemaliger Brötchengeber Onkel Tom Angelripper die Bühne erklimmt, um zusammen „Ace Of Spades“ runterzubrettern. Die ersten Reihen danken es mit rotierenden Köpfen...

FASHION QUEENS UND EIN VERRÜCKTER FINNE

Mehr als nur eine Zeitüberbrückung zwischen zwei Konzerten war die Fashion Show von Jungbluth, einem Geschäft aus der Hamburger Marktstraße. Absolut professionell und etwas fürs Auge – besonders für die männlichen Besucher. Individuell, extravagant, gewagt, punkig, gothic-like und sexy!

Der Preis für das beste Outfit des Abends außerhalb der Fashion Show geht übrigens an den Frontmann der Skreppers, Special K. Und das ist kein anderer als Finnlands Erfolgsproduzent Hiili Hiilesmaa. Mit Ganzkörper-Lack-Catsuit und High-Heels hatte er die Aufmerksamkeit auf jeden Fall auf seiner Seite. Später traf man den Mann aus Helsinki dann im gemütlichen Woll-Pulli mit schwarzem Rest-Kajal um die Augen – hatte auch irgendwie was!

THE SKREPPERS

Wow! Mit diesem einen Wort könnte ich es eigentlich schon gut sein lassen!! Allein das aktuelle Album „Call Of The Trash“ ist super lustig, musikalisch ohne Bedenken gut und einfach irre, aber Live war das ganze Zusammenspiel von Lackanzug, Stöckelschuhen und Spaß an der Freud einfach der pure Wahnsinn! Frontmann Hiili so richtig schön schleimig (im positivem Sinne natürlich) und die restlichen Bandmitglieder waren auch nicht zu verachten. Wie zu erwarten, war das Publikum anfänglich etwas irritiert, manche zog es dann auch ziemlich schnell aus der Halle hinaus, auf den Schock erst mal ein Bierchen trinken. Die gute andere Hälfte ergab sich den Fängen von Hiili und Co. und schien ebenso begeistert wie auch überrascht zu sein . Super klasse!

FINNTROLL

Hatte es bei den SKREPPERS viele Damen und Herren aus der Halle gezogen, musste man sich nun – kurz, bevor die Finntrolle in die Saiten hauen sollten – wundern, wie viel Menschen sich dicht an dicht in der Markthalle drängten, um den folgenden Finnen zu huldigen. Diese hatten Stimmbänder und auch den Rest ihrer Leiber zuvor bestens geölt und legten sich mit dem Opener „Fiskarens Fiende“ ordentlich ins Zeug. Die Luft in der Markthalle eignete sich minütlich mehr und mehr zum Schneiden, mit „Trollhammaren“ und „Jaktens Tid“ schmettern die Trolle dem Publikum zwei ihrer fettesten Hits entgegen, und auch „Nattfödd“ findet seine Begeisterung, vor allem in den ersten Reihen. Finntroll haben nicht nur ordentlich Promille im Blut, sondern rocken Hamburg, wie man es von ihnen kennt, und das trotz – zumindest für meine Ohren – recht dürftigem Sound. „This song is about mushrooms“-„Ursvamp“ darf – natürlich – auch nicht fehlen, und Tapio Wilska sagt den Song, auch, wenn das Vorwort zu eben diesem mittlerweile recht ausgeleiert ist, mit Charme an. „Midnattens Widunder“ und „Rivfader“ sollen dann die letzten beiden Trollgesänge sein, die die Band den Fans an die Ohren zimmert, denn... denn, ja, denn auf einmal fehlt der Schlagzeuger, dessen Verlust die Band selbst erst gar nicht bemerkt, und der sich auf einmal fleißig mit der Kloschüssel unterhält.

Ob es mit Anathema einen im Gegensatz zu den anderen Bands eher ruhigen, atmosphärisch-dichten oder mit Finntroll einen krachenden Schlusspunkt des Abends geben sollte, haben die Bands übrigens selbst entschieden. „Wir wollten früher anfangen Party zu machen und zu trinken und uns Anathema dann in Ruhe ansehen“, meinte Wilska grinsend zur Entscheidung, dass Finntroll als vorletztes spielten. Gut, manche haben dann vielleicht doch schon vor ihrem Auftritt das ein oder andere alkoholische Getränk in der Hand gehabt. Aber was soll man auch machen, wenn alles so einladend im Backstage-Bereich steht und nur auf durstige Kehlen wartet?!

ANATHEMA

Anathema waren wiederum für viele andere der Grund, den oftmals weiten Weg nach Hamburg auf sich zu nehmen. Ich persönlich hatte die Herren anno 2001 das letzte Mal live gesehen, damals war das Hamburger LOGO mit Pathos erfüllt, klar, dass man da mit Vorfreude in der Halle steht und auf die Band wartet. Anathema sind nicht so laut wie Finntroll, keineswegs, wirken aber gewaltig, sehr gewaltig. Die Band steht relaxt (und latent alkoholisiert) auf der Bühne und spielt den Anwesenden mit Songs wie „Fragile Dreams“, „Closer“ und „Forgotten Hopes“ verzückte Lächeln in die Gesichter. Mögen die Herren Cavanagh und Smith auch voll gewesen sein wie eine Haubitze – das war gut! Als man auch noch den wohl wunderbarsten Song der Welt, „One Last Goodbye“, auspackt, steht jedes Härchen auf Empfang, „A Dying Wish“ tut letztendlich sein Übriges – und man verzeiht es dem Tastenmann Les Smith, dass er sich im Laufe des Abends auf seinem Instrument verdrückt und aus diesem plötzlich Technoklänge erklingen. Völlig aus dem Konzept kamen die Briten wohl, als Carcass’ Jeff Walker die Bühne erklomm, um mit der Band das Sex Pistols-Cover „Pretty Vacant“ vom Stapel zu lassen. Mittlerweile war die Halle recht leergefegt, was wohl der vorangeschrittenen Zeit zuzuschreiben war, und dennoch: Großartig!

HAMBURGER NÄCHTE

Auch nach Anathema und der anschließenden Allstar Jamsession war für viele noch lange nicht Schluss. Schließlich gibt es auf der Reeperbahn unendlich viele Möglichkeiten, die Party noch lange nicht enden zu lassen. Und auch das Hotel Monopol und die Kogge auf dem Kiez haben nette Hotel-Bars mit netten Getränken... und anscheinend gemütliche Tresen zum Schlafen, die Bierflasche noch in einer Hand fest umklammernd. Und was macht man, wenn die Bardame um sechs Uhr – warum eigentlich so früh? – schließen will und die meisten Getränke schon verstaut hat? Ganz klar, man lässt sich den noch hinter der Bar stehenden Wodka in Kurze-Gläser füllen. Ja, irgendwann schmeckt auch Wodka pur! Und wer sagt denn, dass um diese Uhrzeit nicht noch andere Hotelbars aufhaben?! Nur die Erholung nach so einer Nacht, die für einige bis 8 Uhr morgens ging, dauert doch etwas arg lange… Einige Musiker blieben zwar noch ein paar Tage privat und tobten gleich am nächsten Abend mit uns auf dem Pungent Stench Konzert, aber irgendwann hat dann alles Gute mal ein Ende und da gibt es nur eines: Nächstes Jahr wieder, damit man sich daran gewöhnt!

Noch mal ein ganz dickes Dankeschön an die Bands, das Jungbluth-Team, unsere Sponsoren, der Crew und last but not least den Gästen. Ihr wart klasse!



Melanie Haack, Melanie Warnecke


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