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Jalometalli Winterfest 2008

2008-03-31
Stadt / City Oulu 
Land / Country FIN 
Web www.jalometalli.net
 
Veranstaltungsort:
Location
Club Teatria 
Datum / Date29.03.2008 
Bildergalerie / Picturegalerie Jalometalliwinter_2008 
Photos: Klaudia Weber 

Es lohnt sich auch im Winter, den Festivalkalender im Auge zu behalten und einen Trip in den hohen Norden zu wagen. Zum Beispiel zum Jalometalli-Festival nach Oulu , wo sich der im Club Teatria erneut als exzellenter Gastgeber für ein hochkarätiges Line-Up erwies.

Es ging auch tatsächlich so pünktlich los, sodass ich von Mors Subita bestenfalls die Hälfte des Programms mitkriegte: Eine Kreuzung aus Death und Black Metal mit Thrash-Elementen, die den bereits beachtlich gefüllten Saal in Schwung brachte.

Sear liessen dann ein kompromissloses Riff- und Blastbeat-Gewitter auf die Meute los. Old School Black Metal, komplett mit Kriegsbemalung, Misanthropie und Beschwörung des Bösen. Gerade mal ein Song wie „Mankind´s Last Breath“ war etwas tempogebremster und grooviger.



Während diesen beiden Bands füllte sich die Halle zusehends, und für viele der Anwesenden waren Shade Empire die Favoriten. Auch ich war schon gespannt, schon wegen dem beeindruckenden neuen Album „Zero Nexus“ (siehe Review). Und um es vorwegzunehmen, ich sollte nicht enttäuscht werden. Toller glasklarer Sound, die Lichtshow – dank der fixen und tüchtigen Jalometalli-Crew, die hier mal erwähnt werden sollte – und die Bühnenpräsenz der Musiker brachten das majestätisch-druckvolle Black Metal-lastige Songmaterial absolut geil rüber. Da stimmte einfach alles. Live drängte sich ebenso ein Vergleich – oder besser gesagt, eine Assoziation - mit den „Dimmu-Burgern“ auf: die Riff-Wand, aber doch melodisch, Blastbeat-Attacken, der bösartig keifende und posende Sänger – und Harju meistert auch noch clean vocals, wie etwa bei „9in1“. Reife Leistung!



Bei Before The Dawn war die Bude voll und die Stimmung schon im Vorfeld im Hoch. Basser/clean Sänger Lars musste nicht grossartig zum Mitklatschen auffordern; die ersten zarten Töne des „Deadsong“-Themas – dem Radio-Hit der Band - lösten Jubel aus, und es gab sogar ein kleines Moshpit. Neben Klassikern („Unbreakable“, „My Darkness“), den „Deadlight“ Tracks „Faithless“ und „Morning Sun“ gab es auch einen brandneuen Song, „Hide Me“, der auch am EMI „Finnish Metal Mania“ Sampler enthalten ist. Obwohl „ersatzgeschwächt“ - Tomi Luoma sprang für den erkrankten Gitarristen Juho Räihä ein – lieferten die Jungs einen makellosen Gig. Kein Wunder, dass das Publikum nach „The Black“ mehr wollte, und Mastermind Tuomas einmal mehr ganz kurz bei einem Lächeln ertappt werden konnte.

Metsätöll sorgten mit ihrem Folk Metal für die erste Massen-Party, still stehen oder sitzen war nahezu unmöglich. Metallica-mässige Riffs mit Dudelsack, hypnotische eingängige Chöre mit schamanistischem Touch - also so in etwa die estnische Version von In Extremo. Absolut unwiderstehlich, und nicht nur Fans dieses Genres sollten sich diese Band merken.



Die Stimmung bei Korpiklaani als „Massenparty“ zu bezeichnen, ist eine schamlose Untertreibung, schon beim Intro rastete die Meute völlig aus. Die Folk/Humppa-Metaller konnten nahtlos dort fortsetzen, wo Metsätöll aufgehört hatten, mit Material von ihrem neuesten Album „Korven Kuningas“ und natürlich ihren Klassikern „Korpiklaani“ oder „Hullunhumppa“. Und ehrlich gesagt, wer bei dieser Band nicht begeistert mitmacht, muss taub sein. Dazu kommt noch die sympathische Ausstrahlung der Jungs aus Lahti. Klasse Gig, der dich mit einem Lächeln nach Hause gehen lässt.




Und das schienen einige als gute Idee anzusehen, oder lag es an den durch die Sommerzeitumstellung kürzeren Bar-Öffnungszeiten? Jedenfalls hatten sich die Reihen etwas gelichtet, als der Headliner Impaled Nazarene mit leichter Verspätung um 0:45 die Bühne enterte. Klar, was nun folgte, war die totale Vernichtung von allem, was schön, gut und positiv ist. Stilgerecht ging es mit dem Klassiker „Suomi Finland Perkele“ los, die Mannen um den „kahlköpfigen Zwerg aus Oulu“ - so Mika Luttinens Selbstdefinition - prügelten sich durch eine Mischung aus Klassikern und Material des aktuellen „Manifest“ Albums (z.B. „Original Pig Rig“). Was diese Band auszeichnet und von durchschnittlichen Black Metallern abhebt – dieser sarkastisch-zynische und tiefschwarze Humor. Dadurch zeichneten sich auch einmal mehr Herra Luttinens Ansagen aus, der sich sehr gesprächig zeigte und die Anwesenden in seinen Bann zog. Und die reckten die Fäuste und grölten mit, bis zum letzten Ton. Klar, Impaled Nazarene sind einfach unwiderstehlich, eine Klasse für sich!

Fazit: Ein gelungenes Winter-Festival, das kaum Wünsche offen liess.

Klaudia Weber


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9/10



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