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Metaltown 2008

2008-07-31
Stadt / City Göteborg 
Land / Country SWE 
Web www.metaltown.se
 
Veranstaltungsort:
Location
Frihamnen 
Datum / Date27.-28.6.2008 
Bildergalerie / Picturegalerie Metaltown_2008 
Photos: Cornelia Wickel 

Göteborg ist eine der Metalstädte schlechthin und das wurde am letzten Juniwochenende eindrucksvoll mit dem Metaltown Open Air direkt am Frihamnen (Hafen) mitten in der Stadt unter Beweis gestellt. In punkto Bands wurde ein wirklich sehenswertes Lineup aufgefahren. Neben allerlei Essenständen einem riesigen Barbereich, einer zusätzlichen Attraktion aus Amerika (Brother Grimside Show), gab es so auf zwei großen Bühnen und der Close-Up Zeltbühne genügend Unterhaltung für Jeden. Obendrein spielte auch noch das Wetter, entgegen aller Vorhersagen, bis auf ein wenig Nieselregen am Freitag Nachmittag mit. Da sich die Besucherzahlen von anfänglich 5000 (2004) auf 12 000 (2007) gesteigert hatten, entschloss man sich, das Festival in diesem Jahr zum ersten Mal als zwei-tägige Party über die Bühne gehen zu lassen. Was sich dann auch mit einem ausverkauften zweiten Festivaltag und rund 14 000 Besuchern als gute Entscheidung herausstellen sollte.

Freitag 27.06.2008

Zur Avatar-Galerie geht es hier!
Los ging der Spaß für mich am Freitag gegen 14 Uhr. Job For A Cowboy hatten ihren Auftritt krankheitsbedingt absagen müssen und wurden durch eine lokale Band ersetzt. Glücklicherweise hat Göteborg da mehr als genug gute Bands, so dass Avatar nun als Ersatz nach dem Opener Sonic Syndicateauf der großen Bühne die Menge in Schwung brachten. Perfekt zum Aufwärmen und bereits während dieses Gigs füllte sich der Platz merklich. Melodeath ist in Gbg eben eine sichere Kiste. Stimmung garantiert!

Ganz konnte ich diesen Gig aber nicht sehen, da die Stockholmer Cimmerian Dome (ehemals Necromicon) fast zeitgleich auf der kleineren Close-Up Zeltbühne eine ordentliche Portion Death Metal in die Menge pfefferten.

Nahtlos ging es auf der Black Stage mit Sabaton weiter, die ihr neues Album „The Art Of War“ im Gepäck hatten und mit lautem Jubel empfangen wurden. Songs wie „Cliffs Of Gallipoli“ oder „Ghost Division“ sorgten für ordentlich Stimmung. Sänger Joakim kommunizierte wahlweise mit dem Publikum oder „tänzelte“ mit dem Mikroständer über die Bühne. Zur Sabaton-Galerie geht es hier!


Zur Danko Jones-Galerie geht es hier!
Danko Joneswaren nun an der Reihe, die gute Stimmung weiter aufrecht zu erhalten. Was soll man sagen? Diese Musik ist einfach die passende Partymucke. Begleitet von allerlei amüsanten Grimassen und Geplapper zwischen den Songs. Welches sich aber für des Sängers Verhältnisse dieses Mal wirklich recht kurz gestaltete. „So you want me to shut up and play some music? Let´s go“ - und weiter ging´s. Sauber!

Wer eine Portion mehr Arschtritt wollte, brauchte sich anschließend wieder nur einige Meter nach rechts zur anderen Bühne zu bewegen, um sich dort bei Killswitch Engage die volle Dröhnung zu geben. Amtliche Moshpits ließen nicht lange auf sich warten, denn die Band konnte mit einer Menge Spielfreude überzeugen. Zur Killswitch Engage-Galerie geht es hier!


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Hardcore Superstar fuhren kurz darauf doch eine ganz andere Schiene und tanzten ein wenig aus der Reihe. Vor einem knallroten riesigen Rosen-Background-Banner gab´s nun von den Schweden eine Runde Hardrock auf der Red Stage. Am Auftritt selbst gab´s nichts zu meckern, nur irgendwie wollte den Meisten diese „seichtere“ Mucke im ansonsten eher harten Billing nicht so ganz schmecken. Die Band bemühte sich redlich, lieferte eine ordentliche Show ab, aber so ganz wollte der Funke letztendlich doch nicht überspringen. Die Fans jedenfalls, haben´s trotz allem genossen.


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Danach war´s Zeit für Bullet For My Valentine aus GB, bei denen ich vorher so meine Zweifel hatte und eine Menge kreischender Teenies im Publikum erwartet hätte. Aber die noch recht junge Truppe erwies sich als absolut festivaltaugliche Bans und die Songs zündeten recht flott. Klar, dass auch ein Song wie „Waking The Demon“, der bei MTViva rauf und runter gedudelt wird, nicht fehlen durfte. Bei mir haben sie jedenfalls Pluspunkte einfahren können!

Wem das jetzt alles zu modern, zu emomäßig /mainstreamig oder was auch immer war, der konnte entweder beinah zeitgleich Nifelheim im Zelt lauschen oder danach zu MONSTER MAGNET grooven. Aber erstmal zu den schwedischen Blackies auf der Zeltbühne. Die Herren tauchten, wie man es nicht anders gewohnt ist, über und über mit Nieten und allerlei Metal behangen auf und zelebrierten allerlei Schwarzwurzeliges. Ob einem die Musik zusagt oder nicht, posen können sie. Und so war dem ein oder anderen neben einem Grinsen auch sicherlich ein eifriges Headbangen abzuringen. Zur Nifelheim-Galerie geht es hier!


Zur Tiamat-Galerie geht es hier!
Frisch gestärkt hatte ich nun auf der Close-Up Stage nach Jahren endlich die Möglichkeit, die Schweden von Tiamat einmal live zu sehn. Die Truppe hat ja im Laufe ihrer Karriere so einige Stilwechsel von anfangs Death Metal bis hin zu Gothic Metal/Rock hingelegt. Hier herrschte jedenfalls eine ganz andere Atmosphäre als bei den brutalen Kollegen, die sich sonst die Klinke in die Hand gaben. Was nicht heißen soll, dass sie weniger gerockt hätten, im Gegenteil.

Zu schade, dass der Spaß für mich nach vier Songs schon vorbei war, da auf der Hauptbühne bereits mit Cavalera Conspiracy die letzte Band des ersten Tages in den Startlöchern stand.
Da meine Kondition am ersten Festivaltag aber nicht die beste war, war für mich nach dem Bilderschießen im Fotograben erst Mal Schicht im Schacht. Nur soviel, hier war wirklich ordentlich was los und die Menge headbangte eifrigst mit, bei der Musik kann man nun mal einfach nicht stillhalten. Zur Cavalera Conspiracy-Galerie geht es hier!


Samstag 28.06.2008
Tag 2 war allein wettertechnisch schon besser als der erste. Kein Tröpfchen Regen ließ sich blicken und obendrein wurde nun ein wirklich astreines Bandpaket aufgefahren. Ergebnis des Ganzen: Komplett ausverkauft!

Dank der schnellen Einlasskontrollen war ich dann auch auf die Minute pünktlich vor Ort, als Lillasyster (ehemals Rallypack) die Bühne enterten. Der zahlreich vor der Bühne wartenden Menge nach zu schließen wurden diese wohl bereits sehnlichst erwartet. Stimmungstechnisch ging es dann auch gleich hoch her, das hätte ich so beim Opener nicht erwartet. Außerhalb Schwedens dürften die Jungs wohl kaum bekannt sein, allein schon der schwedischen Texte wegen, aber sie rocken einfach. Das Publikum erwies sich als äußerst textsicher und sang brav Texte vom Debütalbum „Hjärndöd Music För En Hjärndöd Generation“ mit. Zur Lillasyster-Galerie geht es hier!


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Wäre nun auf der Bühne nebenan nicht Dark Tranquillity an der Reihe gewesen, hätte ich so meine Zweifel gehabt, ob der vorangegangene Auftritt so einfach zu toppen gewesen wäre. Aber DT hatten hier ja ein Heimspiel. Sie stürmten die Bühne und nahmen die Menge im Sturm. Ohne Wenn und Aber. Die Stimmung wurde problemlos gehalten und weiter angeheizt, Mikael sprang vom einen Ende der Bühne zum anderen und erwies sich wieder mal als absoluter Sympathiebolzen, der fortwährend vom einen zum anderen Ohr grinste.


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Verschnaufpausen waren am Samstag definitiv Mangelware und vor lauter Begeisterung über den Soilwork Gig, habe ich dann leider SICvon den Färöer Inseln auf der Close-Up Stage verpasst. Wie dem auch sei, Björn Strid und seine Mannen haben nahtlos ans Stimmungslevel von DT angeknüpft und eine weitere Portion schwedischen Metal in die Menge gepfeffert.

Finntroll - und wieder eine dieser überall anwesenden Festivalbands. Liebt dieser Truppe oder hasst sie, aber Partymachen können die Finnen. Überall, sogar im Barbereich, wippten die Zuschauer eifrig mit und feierten eine Humppa-Viking Party mit den Nachbarn. Überraschungen gab´s keine großen, aber den meisten Anwesenden ging es sowieso mehr um den Spaß als um irgendwelche großen Neuerungen. Zur Finntroll-Galerie geht es hier!


Zur Satyricon-Galerie geht es hier!
Satyricon waren der kurz vor dem Festival verpflichtete Ersatz für Opeth, die leider wegen Krankheit ihren Auftritt in letzter Minute canceln mussten. Bereits am Eingang sah man, nach dem Lesen dieser Ankündigung viele lange Gesichter, hörte viele nörgelnde Schweden, die eben genau wegen dieser Band gekommen waren. Aber bei den allermeisten stellte sich dann doch eine gewisse Zufriedenheit ein, als man vom Ersatz durch die Norweger von Satyricon las. Bei ihrem Auftritt legten sie sich dann wohl auch besonders ins Zeug und ballerten mit „K.I.N.G.“, „Mother North“, „Hvite Krists Dod“ und Co ein paar fiese, kalte BM-Brocken in die Menge, so dass trotz Sonnenscheine eine „kühle“ Atmosphäre aufkam. Nach dem Gig waren dann auch kaum mehr nölende Leute auszumachen, die Norweger hatten die Lücke formidabel gefüllt.


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Amon Amarth - die Omnipräsenten. Kaum ein Festival auf dem die Wikinger noch nicht gespielt haben, kein Festivaljahr ohne die Schweden. Auf CD werde ich dieser Band schnell überdrüssig, aber live kommen allseits beliebte Kracher wie „Runes To My Memory“, „Death In Fire“ usw. einfach immer gut. Zudem haben die, meist im Midtempo gehaltenen Songs einfach das ideale Tempo zum Headbangen. Synchron Propellerbangen auf der Bühne, massige fliegenden Matten im Publikum - ein solider Auftritt, bei dem es Nichts zu meckern gab.



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Zeit für die zweite Schwarzheimer Truppe des Tages: Dimmu Borgir. Ich habe selten eine derart grinsende BM-Truppe gesehen - Dimmu haben sich definitiv den Orden als fotogenste Truppe des Festivals verdient. Allein Galder schnitt genügend Grimassen, um die Fotografenmeute für eine Ganze Weile in Beschlag zu nehmen.Nach einem Intro ging es direkt mit „Spellbound“los, es folgten „Vredesbyrd“und der Ohrwurm „Progenies Of The Apocalypse“. Das aktuelle Album „In Sorte Diaboli“ kam hingegen vergleichsweise kurz. Ein solide Setlist, ohne allzu große Überraschungen also, aber dafür war die Bühnenpräsenz umso besser.


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Nightwish - Nun, den Auftritt hatte ich mit Spannung erwartet, weil ich die Finnen bisher noch nicht mit der neuen Sängerin gesehen hatte. Was bleibt ist trotz eines ordentlich Auftritts ein leicht fahler Beigeschmack, den die alten Lieder mit neuer Stimme hinterlassen haben. Annettes Stimme ist einfach anders und sie mit Tarja zu vergleichen wäre falsch. Austrahlung hat sie jedenfalls und Nightwish kamen mit wesentlich mehr Spielfreude und Sympathie rüber, als ich sie noch von vor zwei Jahren in Erinnerung hatte. Wie auch schon bei Dimmu zuvor gab´s hier ordentlich Pyros. Nur legten die Finnen noch eine Schippe drauf, mehr Feuer, mehr Funkenregen, mehr Geblitze und Geglitzer - alles recht bombastisch.


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Von In Flames bekamen die Fotografen während der ersten vier Songs, außer einer Menge Geknalle und Pyros nicht viel mit, denn wir durften erst zum 5. Song in den Graben. Die Menge vor der Bühne ging jedenfalls von der ersten Minute an voll und ganz mit, das war die Band, auf die viele den ganzen Tag gewartet hatten - denn so voll war es vor der Bühne während der beiden Tage sonst nicht. Liedtechnisch ließ die Setlist wohl kaum Wünsche offen, neben „Cloud Connected“, „Only For The Weak“ oder „Take This Live“, kam auch „I Am The Highway“von der aktuellen Scheibe zum Zuge. Kaum verwunderlich, dass da eifrig mitgesungen und geklatscht wurde. Einfach ein perfekter Abschluss eines Metalfestivals mitten in Göteborg, einen passenderen Headliner hätte man da kaum verpflichten können.

Mein Fazit zum ersten (und sicherlich nicht letzten) Metaltown Festival Besuch: Sehr relaxt, trotz vollem Gelände am zweiten Tag, coole Security, eine Menge verdammt guter Auftritte, viel leckeres Essen zur Auswahl und das zu annehmbaren (Festival)preisen, so dass sich letzten Endes der doch recht hohe Ticketpreis von 130 € für beide Tage für die meisten Besucher auf alle Fälle gelohnt haben sollte. Nicht auszuschließen, dass ich dort im nächsten Jahr wieder aufschlage.

Cornelia Wickel


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9/10



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