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Austro Rock Festival

2008-10-19
Stadt / City Klagenfurt 
Land / Country AUT 
Web
 
Veranstaltungsort:
Location
Wörtherseehalle 
Datum / Date3.+4.10.2008 

So etwas hat es bei uns im Süden Österreichs schon sehr lange nicht mehr gegeben – ein 2 Tages Fest mit heimischen Bands und einem Mix von Blues bis Metal. Am Vortag fand ausserdem eine Aufwärmparty statt, mit VF-WEST als Opener; MELY (am Startfoto zu sehen) überraschten mit einer sehr guten Metalversion von Uriah Heeps "Lady In Black". Deutsche bzw. wienerische Texte boten die Bands WIENER BLUT sowie CHL & BAND, die Danzer- und Ambros Songs und auch eigenes Material darbrachten. Sänger und Gitarrist Christian Lehner führte übrigens auch als ausgezeichneter Moderator durch das ARF.

STEROFACE
eine vierköpfige Band aus Graz mit frischem Gitarrenrock, die als Opener eine sehr undankbare Aufgabe hatten. Es war Freitag Nachmittag und die Halle war leer, aber trotzdem gaben sie Gas.


DULEMANN BLUES TRIO
aus Leoben folgten als nächstes. Mit ihrem einfühlsamen Blues, einigen Eigenkompositionen und Mundart Texten waren sie gegen Ende des Sets auch ziemlich flott unterwegs. Bandleader Werner D. spielte seine Gitarre auch mal am Rücken und erntete dafür Sonderapplaus.


JAM TRAX
hatte ich als Support von Nazareth schon mal gesehen. Diese Kärntner Band konnte mich mit ihrem kraftvollen Bluesrock auch dieses mal wieder voll und ganz begeistern.


DIE MÜLLIONÄRE
meldeten sich als nächstes auf der Bühne. Die Kärntner vertreten eine wesentlich härtere Fraktion – Metal / Punk / Rock mit deutschen (kärntnerischen) Texten. Auch nicht schlecht, aber ich freute mich schon auf die nächste Band


BLUESPUMPM
aus Oberösterreich. Seit 30 Jahren etwa ist die Band um Zappa nun schon unterwegs und feierte auch einige internationale Erfolge. Unglaublich erdig, ehrlich und wahre Könner an ihren Instrumenten.
.
Der Name EXCUSE ME MOSES ist mir eigentlich schon lange geläufig, aber gesehen hatte ich sie noch nie. Rock vom Feinsten und genauso melodisch wie auch heavy – eine sehr gute Mischung aus Niederösterreich.

SEXTIGER aus Wien sind seit 25 Jahren live in Austria unterwegs, und ich weiß schon lange – eine SEXTIGER Show lohnt sich immer. Bandleader Chris hat vor einiger Zeit auch ULLI BAER dazu geholt. Suzy Q war diesmal leider nicht dabei, aber die Heavy Rock Show war trotzdem perfekt. Zwei Mädels tanzten gekonnt zwischen den Bandmembers und die lieferten zwischendurch würzige Soli ab, daß ich zwischendurch wieder mal nicht wußte worauf ich schauen sollte. Auf die vorletzte Band dieses langen Tages freute ich mich besonders:


NO BROS aus Tirol – die Reunion ist geglückt und das neue Album Hungry For The Good Times begleitet mich inzwischen auf jeder Reise. Die Jungs um Bandleader Klaus boten die volle Show inklusive Guitarcrash. Neu in der Band ist Andy Brunner am Keyboard und er paßt mit seinem Stil perfekt zur Band und ihrem klassischen Hardrock a la Deep Purple. Die Ballade Be My Friend ist aus der österreichischen Musikgeschichte nicht mehr weg zu denken, ebenso Heavy Metal Party. Einen neuen Song hatten sie auch mitgebracht, auch der kam sehr gut an und machte Appetit auf mehr. Super, danke.


RUSSKAJA aus Wien waren die letzte Band des ersten Abends. Ich hatte noch nie von ihnen gehört. Rock mit Bläsersätzen und russischem Einschlag ist auf jeden Fall was anderes. Nicht übel, mit hohem Unterhaltungswert, aber ehrlich gesagt hatte ich nach 2 oder 3 Songs genug und keinen Nerv mehr für Sprüche in gebrochenem Deutsch und Party-Animationen. Den Anwesenden gefiel es jedenfalls und auch RUSSKAJA boten die volle Show.

Die Fotogalerie zu Tag 1 findet ihr hier!


Schon der erste Tag machte mich stolz so viele Spitzenbands in Austria zu haben, nur leider schien das außer mir und den vielen helfenden Händen kaum jemanden zu interessieren. Zahlendes Publikum war so gut wie nicht vorhanden und die Hoffnung ruhte nun auf Tag zwei, SAMSTAG:


VF-WEST, Villacher Band rund um Veranstalter Ali am Schlagzeug machte am frühen Nachmittag den Anfang mit Coverversions von Whitesnake und Co., vorwiegend aus den Achzigern. Durchstart mit Vollgas sozusagen.

THYTOPIA eine vierköpfige Band aus Kärnten boten Metal vom feinsten, mit Frontfrau. Für mich überraschend gut, denn bis dahin hatte ich gedacht, sowas würde nicht zusammen passen. Die quirlige Sängerin hat es drauf und die 3 Jungs beherrschten ihr Handwerk auch ganz gut. Super.

MISBEGOTTEN aus Salzburg boten die Art Metal, die mir persönlich zu heftig ist. Sicher gut gespielt, denn diese Band gibt es ja auch schon ein paar Jahre und dem Publikum gefiel es.

BADHOVEN, Melodic Rockband aus Graz boten ein Set aus den letzten beiden Alben Behind The Masquerade und Believe. Es ist einfach genial, was ein zusätzlicher Gitarrist ausmacht. Besonders natürlich, wenn er Wim Roelants heißt und schon mit Größen wie Steve Vai, Motörhead und anderen gespielt hat. Auf die angekündigte Aufnahme von 3 Songs mit Wim bin ich schon sehr gespannt.


MADOG, die Kärntner Metal Band bot ebenso die volle Show mit brennender Axt und was sonst noch dazu gehört. Die Coverversion von Run To The Hills hat mir sehr gut gefallen und alles andere auch.

Nach Metalcore mit SPOUT war es Zeit für die nächste Rocklegende:

SPEED LIMIT aus Salzburg haben sich erst vor wenigen Monaten reformiert und starten jetzt im Rocktober ihre Reuniontour. Die Jungs rockten los wie in alten Zeiten und natürlich hatten sie Lady und Fly With The Eagle auch im Set. Super, und alles Gute.

BLIND PETITION war die letzte Band des Festivals (Alkbottle hatten ja abgesagt...) Diese Heavyrockband aus Wien bot ebenfalls die volle Show und außerdem hatten sie einen neuen Bassisten mitgebracht, nämlich Muff Sopper (Wiener Rockhouse/Planet Music Promoter Legende). Ich wußte schon, daß er früher mal in diversen Bands gespielt hat aber so hatte ich ihn noch nie gesehen. Immer in Bewegung und mit Vollgas – alle Achtung! Hero Hero kam als Zugabe und die 2 Balladen im Set haben auch gefallen. Hat großen Spaß gemacht!

Die Fotogalerie zu Tag 2 findet ihr hier!

Zum Abschluß muß ich einfach noch was loswerden: Danke an Ali für die perfekte Organisation, danke an alle Bands die ihn und die spärlich vorhandenen Fans nicht im Stich gelassen haben und trotzdem die volle Show durchgezogen haben. Für mich war es das Paradies, und es hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht, der Zusammenhalt in der Szene war einfach Spitze! Heißen Dank und ich freue mich auf AUSTROROCK 2009!

Die vollen 10 für die Organisation, 10 für den perfekten Mix an Bands und Stilen und 10 für die anwesenden Bands und Fans, die Stimmung machten, als wären sie Hunderte...

Photos: Madcompany.org

Isabella Seefriedt, transl. K. Weber


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10/10



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