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METALTOWN 2009 - Day 1

2009-07-30
Stadt / City Göteborg 
Land / Country SWE 
Web www.metaltown.se
 
Veranstaltungsort:
Location
Frihamnen Gothenburg 
Datum / Date26.-27.06.2009 
Bildergalerie / Picturegalerie siehe Text / see text 
Photos: Cornelia Wickel 

Im letzten Jahr hat sich das Metaltown als sehr relaxtes Festival erwiesen, Grund genug, in diesem Jahr wieder in einen Flieger nach Metalcity, aka Göteborg zu steigen.15000 Metaller waren es im Vorjahr, ein glattes "ausverkauft", auch diese Marke war in diesem Jahr schnell wieder erreicht, was angesichts der Megaseller SLIPKNOT und MARILYN MANSON so wohl auch zu erwarten gewesen war. Den Veranstaltern war es im Vorfeld gelungen, die Genehmigung auf 20 000 pro Tag auszudehnen - dank einer Vergrößerung des Geländes, welches nun aber wirklich an seine Grenzen gestoßen ist. Letzten Endes war vielerorts dann die finale Zahl von 22 000 zu lesen. Wirklich eng wurde es aber selten. Das gesamte Merchandise- und Essensangebot war großzügig über das gesamte Gelände verteilt ( und mal wirklich ordentliche gemischt: von mexikanisch bis typisch amerikanisch, sprich Burger, hin zu leckeren Langos war alles vertreten). Wasserstellen waren ebenso zu finden, diese waren zeitweise sehr stark frequentiert, eine Erweiterung hier wäre also im kommenden Jahr ratsam, vor allem bei diesen Temperaturen!

Was allerdings störend war, zumindest für einen Fotografen: Wenn man möglichst viele Bands erwischen wollte, blieb einem eigentlich nichts anderes übrig, als zu rennen und zwar jeweils nach 3 Songs. Mit Ausnahe einiger Bands, bei denen die Überschneidungen nicht ganz so krass ausfielen, war es unmöglich mehr als 3 Songs zu hören, ohne von der anderen Band allzuviel zu verpassen, bzw. in Gefahr zu laufen, bei der Folgeband nicht mehr in den Graben zu kommen.

Das Wetter zeigt sich ebenfalls von seiner absolut besten Seite - bisweilen gar zu gut. 25 Grad plus, kein Wölkchen am Himmel. Das wiederum führte aber auch dazu, dass die Security alle Hände voll zu tun hatten und an allen Tagen ständig mit Wasserflaschen und Schläuchen die ersten Reihen versorgen musste. Es waren nicht gerade Wenige, die durchaus von mittags an bis zum Headliner ohne Essen und dergleichen ausharrten. Allerdings funktionierte diese Wasserversorgung vorbildlich, die Security waren mit die umgänglichsten Vertreter, die mir bislang begegnet waren, die gleiche Truppe wie im Vorjahr, Daumen hoch! Nun aber Band für Band:


DEAD BY APRIL
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Gleich zu Beginn des Festivals zeigte sich schon deutlich, dass mehr Headbanger als im Vorjahr nach Göteborg gepilgert waren, um 2 Tage lang ordentlich zu feiern, denn vor der linken Hauptbühne stand bereits mittags um 13 Uhr ein für diese Uhrzeit großer Pulk. Die Herren lieferten eine gute Show ab, allerdings erwies sich der Sänger als leicht schwach auf der Brust - zumindest bei den cleanen Passagen war defintiv nicht viel zu reißen. Sobald es dann an die etwas extremeren Parts ging, passt die Sache wiederum - was wohl auch eher seinem normalen Gesangsstil entsprach – ehemals NIGHTRAGE nun bei DEATH DESTRUCTION (mit Bandmitgliedern von EVERGREY), wo er sich stimmlich scheinbar voll und ganz austoben kann, klingt das schon viel besser. Leider lief ihnen die Zeit weg, so dass der wohl bekannteste Song „Losing You“ nicht zum Besten gegeben werden konnte. Trotz allem dürfte „Stronger“oder „Erased“ einen guten Eindruck ins Schaffen der Band gegeben haben. Sollte man trotz allem mal antesten!
STERBHAUS spielten derweil auf der Zeltbühne und waren die erste von vier Newcomer Bands, die dort der Menge einheizen sollten. Zur Band-Fotogalerie hier


PAIN
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Zurück an der Hauptbühne bat dann Arbeitstier Peter Tägtgren zum Tänzchen mit PAIN. Ungeachtet steigender Temperaturen ließen es sich Einige auch nicht nehmen jener Aufforderung nachzukommen. Mit dieser Band kann man bei einem Festival eigentlich nicht viel falsch machen, auch wenn meinereiner insgeheim darauf hofft, doch bald nochmal etwas von HYPOCRISY zu Ohren zu bekommen (Soll ja bald wieder soweit sein) . Wie dem auch sei, mit „I´m Going In“ ging der Spaß los, Schlag auf Schlag folgten dann Songs wie „Zombie Slam“, „End of the Line“ oder das stampfenden „Walking On Glass“. Nach „Shut Your Mouth war denn nach knapp einer dreiviertel Stunde Schluss. Das dürfte den Meisten gereicht haben, um ordentlich ins Schwitzen zu kommen und eigentlich war´s fast schon schade, dass die Truppe schon zu so früher Uhrzeit dran war.

CEDRON, die fast zeitgleich auf der Close-Up Tentstage auftraten, konnten sich ungeachtet der Konkurrenz der Hauptbühne und der frühen Zeit, eines steigenden Zuschauerzuspruchs erfreuen. Die Jungspunde frönten mit ihrem Metalcore-lastigen Material einer etwas anderen Gangart als Herr Tägtgren, so dass es fantechnisch nicht wirklich Überschneidungen geben sollte. Ich hatte zugegebenermaßen vor dem Festival, bzw. vor dem näheren Studieren der Runningorder von dieser Band noch nicht wirklich was gehört. Doch die Spielfreude, die die Jungs an den Tag legten wirkte einnehmend. Das wird nochmal genauer unter die Lupe genommen! Zur Band-Fotogalerie hier


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NAPALM DEATH
Sind für mich immer wieder ein Phänomen. Irgendwie klingt jeder Song recht gleich, aber das Publikum geht steil. Der Fronter fegte wie üblich zuckender und mikrokabelschleudernder Weise über die Bühne und machte uns Fotografen das Leben schwer. Na, egal wie, auch in Göteborg wusste das Birminghamer Quartett zu überzeugen und sorgte für eine fette Ladung Grindcore - nebenbei bemerkt auch für die Einzige, denn ansonsten war keine Truppe dieses Schlages dort vertreten. Ordentlich was auf die Ohren gab´s mit Material vom ersten Album „Scum“ und dem Klassiker „You Suffer“. „Siege Of Power“ stellte den letzten Mitten-In-Die-Fresse-Schlag des Grindgeballers dar. Das Publikum schien zufrieden, man hatte ihnen gegeben, was sie haben wollten, was will man mehr? Ob man´s mag oder nicht, eine gute Livetruppe sind NAPALM DEATH allemal.

KONGH schlugen unterdessen auf der Close-Up Bühne ganz andere Töne an. Wer auf NEUROSIS und Co steht,sollte KONGH, die einer recht eigenwilligen Mischung aus Black Metal, Sludge, Doom und Postcore frönen, auf jeden Fall mal ein Ohr leihen. Denn dies stellt für mich die erste richtig interessante Neuentdeckung des Festivals dar, definitiv nicht schlecht, was das Trio da vom Stapel ließ. Bereits mit ihrem Debüt "Counting Heartbeats" konnten KONGH sich direkt in die Toplisten des Close-Up Magazins katapultieren. Der Nachfolger "Shadows Of The Shapeless" konnte recht problemlos in die gleiche Kerbe schlagen. Für alle Grindcore-aversen Ohren war das die beste Alternative. Zur Band-Fotogalerie hier


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TRIVIUM wurden auf der Hauptbühne bereits heiß erwartet und so war es nicht weiter verwunderlich, dass der Mitsingfaktor bei beinah allen Liedern ziemlich hoch war. So ganz bekam ich die Truppe denn aber trotzdem nicht mit, da irgendwann auch nochmal Essen und vor allem Trinken auf dem Plan stand. So fielen denn ein Teil dieses Gigs, als auch die folgenden MUNICIPAL WASTE dem Hunger zum Opfer. TRIVIUM boten aber auch aus der Ferne ein ordentliches Bild, der Zuschauerzuspruch vor der Hauptbühne gewohnt groß, eine Menge die Luft gereckter Hände – vielleicht war der Blick von weiter hinten auf die Bühnen mal keine so schlechte Idee. Trotz teils recht langer Schlangen vor den Essensbuden ging es recht zügig voran. Die Preise waren recht ordentlich, jedoch für Festivalverhältnisse akzeptabel, vor allem was die Qualität des Essens anging. Gut gestärkt war es nun an der Zeit für ein wenig Wahnsinn.

MESHUGGAH, wie oft hatte ich bereits versucht diese Band endlich einmal live zu sehen. Der letzte Versuch lag noch gar nicht so lange zurück. Um genau zu sein April. Denn bereits beim Inferno Festival in Norwegen hätten die wahnsinnigen Schweden den ersten Tag headlinen sollen. Knapp drei Tage vor Beginn des Festivals musste der Auftritt allerdings leider wegen Rückenproblemen des Drummers abgesagt werden. Als dann Anfang diesen Monats eine weitere Absage beim Sauna Open Air in Finnland hinzukam, sah ich die Chance auf ihren Auftritt beim Metaltown bereits schwinden. Dieses Mal sollte allerdings wirklich Nichts dazwischen kommen, so dass MESHUGGAH dann schlussendlich wirklich punkt halb 6 die Bühne enterten und musikalischen Wahnsinn verbreiteten.

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Es war schon recht eindrucksvoll zu sehen, wie viele Headbanger der doch recht sperrige Sound der Schweden anlocken konnte. Sänger Jens Kidman mimte mit seiner amüsanten Grimassen den Besessenen und untermalte mit ausladenden Gesten das dargebotene Liedmaterial vom aktuellen Album "ObZen" und älteren Stücken. Klasse! Oder sollte ich sagen: Der Wahnsinn? - denn das wäre in diesem Fall defintiv als Kompliment zu verstehen! Als „Hjärnkirurgi Metal“ wurde das Ganze von schwedischen Kollegen betitelt, auch sehr passend, denn das frisst sich ins Hirn wie nix Gescheites! Sauberer Auftritt des Quinttets aus Umea, das, wie dem Festivalheft zu entnehmen ist einmal vom Rolling Stone zu einer der 10 wichtigsten Metalbands aller Zeiten gekürt worden sind.


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HATESPHERE begannen ihr "busy weekend" zünftig in Göteborg – 3 Tage, 3 Festivals so die Devise. Sie waren die erste Band der dänischen Invasion an diesem Tag.Auf der Close-Up Zeltbühne jedenfalls fraß ihnen das Publikum schnell aus der Hand. Wie sollte man einem grinsenden, auf der Bühne herumtobenden Haufen von Dänen wohl auch widerstehen können? Gitarrist Pepe schnitt wie gewohnt Grimassen und der Rest hatten ebenfalls sichtlich Spaß. Wer braucht da schon böses obertrues Gepose? Geboten wurde ein Mix aus alten und neuen Sachen - gute Rezensionen allenthalben werfen eben ihre Schatten voraus.Sänger Joller entschuldigte sich nach dem zweiten Song, dass sein Schwedisch nicht das beste wäre, bzw. das jenes mit steigendem Alkoholkonsum zunehmends besser würde. Wie dem auch sei, konnte ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass sie beinah besser auf die große Bühne gepasst hätten. (sie hätten rein theoretisch ja mit MY DYING BRIDE tauschen können, die eher auf der kleinen Bühne ihre volle Wirkung hätten entfalten können – dazu mehr bei Tag 2!).


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CHILDREN OF BODOM saßen auf der Hauptbühne in den Startlöchern und sorgten somit dafür, dass ich den Gig im Zelt leider nicht ganz zu Ende sehen konnte. Schnell rüber und ab in den Fotograben. Rein theoretisch gesehen hätte niemand so hetzen müssen, doch waren sämtliche Gigs auf der Hauptbühne um 15 Minuten vorverlegt worden – ohne dies allerdings irgendwo anzukündigen, so dass Einige wohl nicht schlecht staunten, als zum eigentlichen Beginn des Gigs bereits der dritte Song gespielt wurde. Fronter Alexi sah wesentlich fitter aus, als ich ihn von vorangegangenen Gigs in Erinnerung hatte. Ob er sich dank angeknackster Schulter ein wenig Ruhe gegönnt hat? Man weiß es nicht, so oder so war ihm die Verletzung jedenfalls nicht mehr anzumerken. Keyboarder Janne gab sich betont gelangweilt - oder war er es wirklich? Egal wie, auch hier war die Meute vor der Bühne ganz bei der Sache (manche müssen eine irre Kondition haben, sah man, besonders in den ersten Reihen, Einige wirklich von mittags an bis zum Headliner dort ausharren). "Hate Me" wurde neben anderen Krachern in die Menge gepfeffert und Mr Laiho hielt sich mit seinem Lieblingsschimpfwort erstaunlich zurück. Mich haut die Truppe mittlerweile nicht mehr so um, vielen Festivalbesuchern hingegen scheints bestens gefallen zu haben und mangelnde Spielfreude kann ich ihnen nicht (mehr) unterstellen!


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VOLBEAT
Ja, was soll man da noch groß sagen? Es ist beinah schon beängstigend wie schnell und fest die Dänen (dänische Invasion, Klappe die Zweite) die Menge binnen Sekunden in der Hand haben. VOLBEAT-Mania allenthalben. Das dürfte mittlerweile das 4. Land sein, in dem ich sie live gesehen habe - überall das Gleiche - in positiver Hinsicht natürlich. Die Boxen waren äußerst stylisch mit "Caddilac", "Gangster" usw. angesprüht. Und los ging der Spaß. Sänger Michael Poulsen rockte mit seinen Bandkumpanen die Bühne in bester Rock´n´Roll Manier. Bei wirklich jedem Song, ob "Garden´s Tale", "Radio Girl" oder "" sang die Menge lauthals mit. Auch wenn die Mitsingdichte bei anderen Bands sicherlich nicht schwach war, so dürften die Dänen hier als klare Gewinner hervorgehen - VOLBEAT sind einfach ein Phänomen, ein Ende scheint (hoffentlich) noch nicht in Sicht zu sein.

Warum man allerdings den Gig der Landsmänner PILGRIMZ beinah zeitgleich auf die Zeltbühne gelegt hatte, bleibt mir ein Rätsel. Zwar fahren diese nicht dieselbe Schiene, allerdings wissen auch sie wie man amtlich rockt. Fronter Max erwies sich als wahre Rampensau und tobte über die Bretter. Wirklich zu schade, dass ich da nur knapp den halben Gig mitbekommen habe.Eines ist jedenfalls sicher: Wenn sich demnächst nochmal die Gelegenheit bieten sollte sich die Dänen anzusehen, so werde ich für meinen Teil auf jeden Fall anwesend sein. Das dargebotene Material vom 2008er Debüt „Boar Riders“ kann sich hören lassen! Antesten lohnt sich so oder so auf alle Fälle. Und trotz starker Konkurrenz auf der Hauptbühne war auch die Zeltbühne recht ordentlich gefüllt. Und damit war die Däneninvasion denn auch vorbei. Zur Band-Fotogalerie hier


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Mit DISTURBED hatte ich bisher auch noch nicht das Vergnügen sie einmal live zu sehen. Da der Gig Ende des Monats in Luxemburg, den ich ursprünglich angepeilt hatte, bereits restlos ausverkauft war, war dies die perfekte Chance sie in diesem Sommer doch noch live zu erwischen. Gleich zu Beginn sorgten die Amis für Grinsen, denn der Sänger ließ sich in Zwangsjacke und mit Maske á la Hannibal Lecter auf die Bühne karren. Ein "Krankenpfleger" nahm ihm dann zunächst die Zwangsjacke ab und nachdem denn auch die Maske entfernt war, konnte der Spaß mit „Voices“ beginnen. Ich weiß ja nicht, ob das bei den Livegigs dieser Truppe „normal“ ist, aber Sänger David Draiman wirkte stimmlich nicht ganz auf der Höhe, im Sinne von: die Stimme wirkte recht dünn, ganz so, als müsse er sich wahnsinnig anstrengen. Das hielt die Zuschauer wiederum aber offentlich nicht davon ab zu „Ten Thousand Fists“ oder „Prayer“ abzugehen. „Down With The Sickness“ ballerte dann gegen Ende nochmal ordentlich drauf los. Bis auf die Enttäuschung in Punkto Gesang also ein ordentlicher Gig.

Setlist:
Voices
Liberate
Just Stop
Prayer
Meaning Of Life
Land Of Confusion
Stupify
The Game
Inside The Fire
Stricken
Ten Thousand Fists
Indestructibel
Down With The Sickness


Nun ging es Schlag auf Schlag, Tag 1 neigte sich dem Ende zu, auf der Zeltbühne ging es sehr oldschoolmäßig zu Werke, denn BULLET waren die Alternative für alle eher traditionell angehauchten Zuschauer, die sich nicht unbedingt die „Nu Metal Clowns“ auf der Hauptbühne geben wollten, hier war rocken in bester 80s Hardrockmanier angesagt! Selbst die Outfits schienen, als wären die Herren mal mindestens 20 -30 Jahre zu spät dran. Aber Spaß hat´s auf alle Fälle gemacht. Nach einem kurzen Zwischenstopp in den 80ern ging´s aber zurück vor die Hauptbühne, um dank eines kleinen Geheimtipps noch einen Platz in der Nähe des Soundtowers zu ergattern, um einige halbwegs brauchbare Bilder von den Clowns zu schießen. Zur Band-Fotogalerie hier


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SLIPKNOT boten den wohl interesantesten Gig des Tages, was die fette Produktion und Dekoration anging. Was da aufgefahren wurde, war definitiv nicht von schlechten Eltern. Fotos gibt es leider nur auf gebührender Entfernung, denn das Management war recht pingelig, was die Auswahl der Fotografen anging. Eine Anmeldung sollte via E-Mail erfolgen, was allerdings angesichts versagenden W-Lans im Backstage Bereich leicht unmöglich war. Bis der Zuständige ausfindig gemacht worden war, war die Liste zu. Nun denn, 10 Fotografen (nur Print) waren letzten Endes im Graben. Der Rest schaute in die Röhre oder den Telezoom, sofern ein halbwegs brauchbarer Platz zu ergattern war..So oder so war der Gig allerdings, wie eingangs erwähnt der Hammer. Drei Drummer tobten sich aus, jeweils zur Rechten und Linken der Bühne und in der Mitte tobte Joey Jordison, dessen Drumkit in die Vertikale gehoben wurde.

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Joey schien davon völlig unbeeindruckt und spielte unvermindert weiter. Die direkt am Festivalgelände vorbeilaufende Brücke war komplett vollgepackt mit Zuschauern, die vom Sänger ebenfalls zum Mitsingen bei diversen Stücken aufgefordert wurde. Die Zuschauer auf dem Festivalgelände selbst beruhigte er mit den Worten "Well, see it like this, you got the better seats". Kurz darauf erkundigte er sich, ob die Menge bereit wäre "to make history" und forderte alle auf, auf die Knie zu gehen - was bis auf einige Wenige auch wirklich alle taten. Von weiter hinten gesehen ein beeindruckendes Bild. Auf sein Kommando hin sprang die gesamte Menge dann wieder auf. Der Boden bebte, Hammer! Zweifellos, wie auch einige Bands zuvor, so hatten auch SLIPKNOT jeden im Griff. Mit „Wait And Bleed“, „Duality“ oder „People=Shit“ auch kein Problem. Nach einer Zugabe von 2 Songs lief denn noch Beat It, im Gedenken an Michael Jackson, dessen Tod an eben jenem Wochenende wie ein Lauffeuer durch die Presse in aller Welt ging. Morgens noch wollten wohl Viele nicht so recht daran glauben, da es nicht das erste Mal war, dass eine solche Meldung durch die Medienwelt geisterte. Aber mit zunehmenden Berichten allenthalben war gegen Ende des Tages kein Zweifel mehr daran. Eine schöne Geste für dn King of Pop am Ende eines mitreißenden Gigs!

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Hier kann man wohl getrost behaupten, dass das ein absolut headlinerwürdiger Gig war. Ich war selbst überrascht, wie sehr mich dieser Gig letzten Endes begeistern konnte, hatte ich doch nie ein großes Interesse an SLIPKNOT gehabt. Live würde ich mir das aber jederzeit wieder geben.

Setlist:
Intro (742619000029)
(Sic)
Eyeless
Wait And Bleed
Before I Forget
Sulfur
The Blister Exists
Dead Memories
Disasterpiece
Psychosocial
Duality
People=Shit
Surfacing
Spit It Out
Beat It (Michael Jackson)

An die Aftershowparty in der neugestalteten Location Parken war an diesem Tag schlichtweg nicht mehr zu denken. Dort spielten im Übrigen noch ADEPT. Also fix ins Bett und Kräfte sammeln.

(Fortsetzung folgt)


Cornelia Wickel


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9/10



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