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Spiha - On Tour With Spiha

2005-11-03
Stadt / City Stavenhagen, Berlin, Hannover, Kierspe, Herford 
Land / Country Germany 
Web www.spiha.net
 
Veranstaltungsort:
Location
Tankhaus, Bad Hannover, K17, Rockoko, Elfenbein 
Datum / Date15 -22 Oct 2005 

Im Oktober diesen Jahres sollte es endlich soweit sein und die 6 Jungs aus Helsinki machten sich auf um das erste Mal seit bestehen der Band einige Tage durch Deutschland zu Touren.

Samstag, 15. Oktober 2005
Die Tour startete Spiha zusammen mit Tunes of Dawn im Stavenhagener Tankhaus. Die Größe der Bühne und die fachliche Kompetenz der dortigen Techniker überzeugte alle Musiker gleich von Anfang an und somit war der Soundcheck relativ schnell bei guter Laune bewältigt und man konnte sich erst einmal in Ruhe beschnuppern und untereinander bekannt machen. Man merkte sofort die Chemie zwischen Spiha und T.O.D: stimmte. Sowohl musikalisch als auch Zwischenmenschlich bildete man rasch ein prima Team. Leider ließen die Zuschauerzahlen im Tankhaus dann doch arg zu wünschen übrig. Das tat der allgemeinen Stimmung aber keinen Abbruch. Beide Bands hatten einfach Lust auf Rock´n´Roll und gaben diesen auch at it´s best. T.O.D. sind sicherlich eine Band von der man in Zukunft viel hören wird und die mit Sicherheit ihren Weg machen. Die charismatische dunkle Stimme des Sängers Hagen Schneevoigt (u.a. seines Zeichens Basser bei Scream Silence), geht sofort unter Haut. Auch Spiha ließen sich von den fehlenden Zuschauern nicht wirklich beeindrucken und zeigten Spielfreude und Elan und gaben einen guten Mix aus ihren beiden Alben „Egoreactor“ und dem gerade einen Tag vorher in Deutschland erschienen Album „Spiritual Hallucination“ zum Besten. Als es die paar Leute vor der Bühne dann lautstark nach einer Zugabe und Humppa verlangte, ließ sich Daemon P.A. Volume nicht lumpen und stimmte zusammen mit Drummer Ringo Deathstarr das gewünschte Finnische Liedgut an und der Rest der Band viel ein, was im allgemeinen für äußerste Erheiterung bei Publikum und Technikern sorgte. Das erste Konzert in Stavenhagen war von Licht und Technik sicherlich das ausgefeilteste der fünf Konzert die Spiha in Deutschland spielten und hier sei nur gesagt :“All jene die nicht dort waren haben wirklich ein perfektes Rock Konzert verpasst!“

Nachdem Konzert wurde erstmal noch ein wenig gefeiert und so saß man in trauter Eintracht, bei dem ein oder anderen Bierchen und klönte. Zum Glück hatten wir es an dem Abend nicht weit da im Nachbarort einige Zimmer für uns alle Reserviert waren und zu fortgeschrittener Stunde und feucht fröhlicher Laune machten wir uns dann auf Richtung Hotel, irgendwie hatten wir uns aber wohl mit der Richtung vertan und fuhren so ca. 10 km durchs dunkele Meckpomm als die Spihas hinten im Bus doch etwas unruhig wurden und meinten, das es doch so weit nicht zum Hotel sein könnte und ich besser mal den Fahrer der „Tunes of Dawn“ anrufen sollte, die anderen Jungs waren natürlich schon beim Hotel und standen sich in der Kälte die Beine in den Bauch, da ich ja die Schlüssel hatte. Wiir waren komplett in die falsche Richtung gefahren, aber gute 15 Minuten, später trafen wir dann auch ein und konnten in unsere Zimmer und erstmal ausschlafen.



Sonntag 16.Oktober 2005
Zurück in Berlin, freuten wir uns darauf Abends das mittlerweile auch in Finnland recht Bekannte Berliner Wild at Heart aufzusuchen um uns die 70´s Punk Band „The Hatepinks“ anschauen zu können. Die Punk Band kam kollektiv gut an und man erstand auch einen Vinyl Tonträger der selbigen. Henry Lee Rock ließ es sich nicht nehmen mit dem Sänger der Hatepinks ein wenig zu fachsimpeln. Ich versuchte den Rest der Jungs von den Vorzügen eines „Snakebite“ (Irisches Gesöff) zu überzeugen, man bevorzugte aber lieber „Weißbier“?? wie jetzt Berliner Weiße? Nee.. „Weißbier“ ...ach so man meinte „Weizenbier“ als dieses dann serviert wurde sah man ein paar strahlende und rundum zufriedene Gesichte und Weizen wurde somit offiziell zum Tourgetränk .

Die nächsten 3 Konzert freien Tage standen dann ganz im Zeichen von Shopping auf der Schönhauser Allee und Sightseeing in Berlin, z.B. Brandenburger Tor, ein Stückchen Mauer , sowie das Technik Museum und ein Besuch in der Finnischen Botschaft.



Mittwoch, 19. Oktober 2005
Morgens quetschten wir uns also alle erstmal wieder in den netten kleinen gemieteten Mitsubishi L300 und machten uns auf Richtung Hannover. Ringo Deathstarr und ich hatten im vornherein die Arschkarte gezogen und saßen schön eng und gequetscht auf dem Zweiersitz vorne im Bus. Viel Bewegungsfreiraum blieb uns da nicht... Auch war keiner der etwas kleineren und zarteren Persönchen im Nachhinein dazu zu bewegen mit Ringo vorne den Platz zu tauschen, da mussten wir jetzt durch! Zum Glück war der Weg nicht gar so weit, im Bad Hannover angekommen machte man sich dann sogleich über Brötchen und Kaffee im Backstage her und wartete auf die Ankunft der Tunes of Dawn, die auch kurz darauf eintrafen. Nachdem der Soundcheck abgeschlossen war verzog man sich dann mit ein paar Bieren in den gemütlichen Backstage Bereich. Als bereits die ersten Gäste pünktlich zum Einlass erschienen, keimte Hoffnung auf ein paar mehr Zuschauer als in Stavenhagen zu kommen, und dies sollte auch geringfügig der Fall sein, wenn auch keine Massen die Lokalität stürmten und man auch an diesem Abend nicht wirklich von viel Publikum reden könnte, gaben die Herren Musiker beider Bands wieder einmal ihr bestes und stellten die Anwesenden Zuhörer mehr als nur zufrieden. Die Heimfahrt gestaltete sich dann etwas chaotisch, ein kurzer Blick auf die Tankanzeige mahnte zu dringender Spritaufnahme, so kurvten wir dann erstmal durch Nächtliche Hannover Vororte auf der Suche nach einer 24 Stunden Tanke, die sich leider nicht zeigte. Mittlerweile hatten wir dann auch noch den Weg zur Autobahn Berlin verloren und irrten durchs Niemandsland. Hinten im Bus wurde es unruhig, die Blicke fielen immer häufiger auf die Tankanzeige: “ähh... wir sollten langsam mal tanken, meint ihr nicht“? Leider waren keine Autobahn Schilder geschweige denn eine Tankstelle in Sicht. Zu guter letzt auf den letzten 2 Litern und lautstarkem Gefluche meinerseits: „fucking Godforsaken hole I thought we are in Hannover and not in the middle of fucking nowhere!“ War Junza der Ansicht doch einfach mal einen einsam am Rande in der Dunkelheit stehenden Taxifahrer zu fragen. Der uns erklärte das es nur noch 500 m bis zur nächsten Tankstelle und sogar nur ein Kilometer bis zur Autobahn Auffahrt Richtung Berlin wäre. Allgemeine Erleichterung machte sich breit und zeigte mir dass meine alte Faustregel im Zweifelsfalle immer links abzubiegen nicht immer die Richtige Entscheidung ist. An der Tankstelle sorgte der Ausdruck „Nachtschalter“ bei unseren Finnen noch für allgemeine Erheiterung Henry versuchte sich in der Aussprache des selbigen, wobei so lustige Worte wie „Nacktschlachter“ unsere Ohren erreichten, nachdem sich alle mit dem wohlverdienten Feierabend Bier eingedeckt hatten ging es Richtung Homebase Berlin. Nun konnten wir dann alle bis auf unseren tapferen Fahrer Tom in den wohlverdienten Heimfahrt Schlaf sinken.



Donnerstag, 20. Oktober 2005
Dieser Tag, war dann sicherlich für Spiha der wichtigste Tag ihrer kleinen Deutschland Tour, da der Gig im Berliner K17 an stand. Der Tag begann relativ zeitig und nach nur ein paar Stunden Schlaf gab es vor der Ankunft im K17, die für 16 Uhr vorgesehen war, noch einiges zu erledigen. Also noch mal schnell in die Schönhauser Allee gedüst Shirts und Schuhe kaufen und dann noch einen schnellen Abstecher in einen Musikalien Laden, da Drummsticks sowie Bass und Gitarren Seiten dringend benötigt wurden. Auf die Minute genau trafen wir dann im K17 ein, der Soundcheck im K17 ging auch relativ schnell von statten und die Jungs von Spiha gaben sich danach noch ein bisschen auf Besichtigungstour in Friedrichshain waren aber pünktlich zum Einlass zurück. Zum letzten mal sollten heute die Tunes dabei sein, für die Berlin ja ein Heimspiel war, was man dann auch an den doch diesmal zahlreicher erschienenem Publikum bemerkte, aber auch einige Spiha Fans hatten sich Berlin als Reiseziel auserkoren und so war der 2nd floor des K17 dann doch zufrieden stellend gefüllt. Die Tunes gaben auf der Bühne ihr bestes und konnten auch die anwesenden Spiha Fans mit ihrer dunklen Mischung aus Goth und Rock überzeugen. Als Spiha danach die Bühne betraten wurde sie von den Anwesenden Fans lautstark begrüßt und legten wieder einmal mit Rock vom feinsten los, das Publikum war begeistert und somit war der Abend im K17 ein voller Erfolg für die 6 Finnen. Mit großer Aftershow Party war es leider nix mehr da wir alle am nächsten Tag zeitig aus den Federn mussten um die ca. 600 km ins Sauerland abzureißen. Nichts desto trotz gab es noch einen kleinen Abschiedsumtrunk mit den Jungs von T.O.D. , die uns nun leider nicht weiter begleiten würden, was wir alle wirklich sehr bedauerten, da die beiden Bands wirklich hervorragend miteinander harmonierten. Scheiden tut weh. Nach vier Stunden Schlaf und mit recht dicken Augen ging es dann am Freitag Richtung Kierspe.



Freitag, 21. Oktober 2005
Wir kamen recht gut voran und lagen gut in der Zeit, so das wir glaubten pünktlich am Rockoko eintreffen zu können, aber man soll ja bekanntlich nicht glauben denn kaum hatten wir NRW erreicht, erreichten wir auch die Staus, Stimmt; in NRW waren ja die Herbst Ferien zu Ende und so quälten wir uns ab Bielefeld von einem Stau in den nächsten. Die Staus stießen bei den Finnen auf äußerstes Interesse und auf meine Frage hin, ob es so was in Finnland den auch gäbe, schüttelte man einvernehmend den Kopf. „Ihr habt also noch nie ´nen Stau gesehen“? Nöö, so was haben wir in Finnland wirklich nicht, Bomber machte dann den furiosen Vorschlag doch an der nächsten Abfahrt einfach raus zu fahren, was an sich eine gute Idee war, allerdings am heutigen Tage nicht, da sich die Staus egal wo und scheinbar überall fortzusetzen schienen. Wir saßen einfach fest, ungläubiges Staunen und Raunen hinter uns an jeder neuen Abfahrt angesichts der Blechmassen die sich kaum bewegten. So langsam wurden die Jungs unruhig allerdings sehr viel später als Tom und ich. Irgendwann wird dann eben jede Blechlawine langweilig und wir waren immer noch nicht viel weiter. Wir brauchten dann schließlich für den gesamten Weg sage und schreibe 8 Stunden anstatt der eingeplanten 5. Dementsprechend kamen wir natürlich auch erst mit drei Stunden Verspätung im Rockoko in Kierspe an. Die Lüdenscheider Bad Sonorous Din mit denen Spiha heute gemeinsam auftreten sollten, waren zum Glück schon da und hatten bereits aufgebaut, somit konnte Spiha dann auch sofort mit dem Soundcheck beginnen und der Zeitdruck schwand. Der Gig in Kierspe war mit Sicherheit der am besten betuchteste und so konnten wir mit Freuden feststellen wie mehr und mehr Menschen in die Diskothek strömten und der Andrang kein Ende zu finden schien. Als Sonorous Din dann die Bühne betraten war der Raum mehr als nur gut gefüllt um nicht zu sagen es tummelt sich gut 200 Zuschauer darin. Auch die Jungs von Spiha schienen angesichts der so zahlreichen Besucher wieder munter zu werden, der wenige Schlaf und die lange Staufahrt hatten bei uns allen ziemliche Spuren hinterlassen. Trotzdem Rockte Spiha was das Zeug hielt und haben einige neue Fans an diesem Abend gewinnen können, der Saal schien zu kochen und das Publikum verlangte nach mehr. Ein absoluter Erfolg.

Samstag, 22. Oktober 2005
Weiter ging´s 150 km in Richtung Herford. Dort warteten die Bands Reptyle aus Bielefeld und die Berliner von Sepulcrum Mentis mit dem Soundcheck im Elfenbein auf uns. Allerdings waren wir von Müdigkeit und den Strapazen der letzten Tage gezeichnet und wirklich wahnsinnig viele Zuschauer waren auch an diesem letzten Abend nicht anwesend, trotz allem tat das der guten Laune keinen Abbruch und Spiha gaben zum letzten mal in Deutschland dann noch mal alles und zeigten ihre Spielfreude. Diese Band ist wirklich professionell und weiß was sie tut. Trotz der mittlerweile bei einigen Bandmitgliedern mehr als sichtbaren Müdigkeitserscheinungen entschieden sich Henry, Junza und Mr.Ilectric noch dazu das nächtliche Herford unsicher machen zu wollen, was mir nur ein müdes Lächeln entlocken konnte, ich versuchte den Jungs noch klar zu machen das es dort nicht wirklich um die späte Zeit noch was zu erleben gäbe und das auch Bielefeld nicht wirklich ein extatisches Nachtleben bieten würde, trotzdem zog man los und landete nur eine halbe Stunde nach uns anderen dann doch im Hotel, weil es war nichts los und außer einer Nachtbus Fahrt und einigen Minuten zu Fuß in strömenden Regen, hatte man nicht wirklich was erleben können, also wurde sich die Party dann einfach selbst gemacht und so saßen die harten „Neversleep“ mit einigen Jungs von Sepulcrum Mentis in geselliger Runde zusammen und feierten den Abschied, zu dieser Zeit schlummerte die weniger harten Bomber, Ringo Deathstarr und meine Wenigkeit allerdings schon seligst. Ringo wollte zeitig los am Sonntag früh, den unsere hiesigen Staus hatten einen bleibenden Eindruck hinterlassen und Spiha hatte das ungute Gefühl ihren Flieger am Abend nicht rechtzeitig zu erreichen, die Fahrt Richtung Berlin verlief dann allerdings ohne weitere größere Stauvorkommnisse und die Jungs wurden von Minute zu Minute ruhiger und entspannter.

Alles in allem kann man wohl behaupten, dass die erste Deutschland Tour von Spiha ein Erfolg war. Schade, dass nur die Gigs im K17 und Rockoko wirklich gut besucht waren, aber die Band hat auf jeden Fall vor das Ganze noch mal zu wiederholen. Der Abschied am Sonntag fiel uns dann auch allen sehr schwer, im Laufe dieser acht Tage waren wir alle a doch so ziemlich zusammen gewachsen ein gutes Team und gute Freunde geworden, die sich nun leider schweren Herzens wieder trennen mussten.



Corinna Schade, translation: Kathleen Gransalke


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