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Wacken Open Air 2009

2009-09-01
Stadt / City Wacken 
Land / Country Germany 
Web www.wacken.com
 
Veranstaltungsort:
Location
 
Datum / Date29.07 - 01.08. 2009 
Bildergalerie / Picturegalerie Wacken_2009 
Photos: Timo Pässler, Maike Eisenmenger 

20 Jahre Wacken Open Air, insgesamt also schon das 21. Mal faster, harder, louder! Zum diesjährigen Jubiläum gaben sich das Organisatoren-Team um Holger Hübner und Thomas Jensen besonders Mühe, ein tolles Programm auf die Beine zu stellen. Erstmalig integrierte man den Zeltplatz in das Programm, indem man hier ein Mittelalterdorf, ``Wackinger`` genannt, mit eigener, kleiner Bühne und ein Wrestlingzelt aufbaute. Auch das Wetter spielte dieses Jahr im Großen und Ganzen mit, sodass alles für ein schönes Metalwochenende angerichtet war. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Mein Gefühl sagt mir, dass sich dieses Jahr etwas weniger Leute auf dem Gelände tummelten. Dies war bitter nötig und kann gerne nochmals etwas reduziert werden (manchmal ist weniger dann doch mehr!).



Mittwoch

Um 12:00 Mittags wurde das Festivalgelände geöffnet und so das 20. Jubiläum offiziell eröffnet. Nebst der musikalischen Darbietungen die sich Mittwochs wie gewohnt nur auf die W.E.T-Stage, also das Zelt, neben dem eigentlichen Gelände beschränken, wurden einem noch unzählige weitere Zeitvertreibe angeboten. So gab es wieder einen Biergarten in dem die klassischen „Firefighters“, die Wackener Feuerwehr, wieder einige Stücke zum Besten gaben. Außerdem gab es erstmals ein geradezu riesiges Mittelalterlager, die „Wackinger“, wo man tolle Handwerkskunst bestaunen und erwerben konnte, oder sich einfach mal bei einem leckeren Horn voll Met im heißen Badezuber einnisten durfte. Da selbst die Wackinger ohne Musik nicht auskamen, spendierte man den Mittelalterschergen einige Instrumente und eine eigene Bühne und ließ sich von epischen Klängen wie etwa von der Band Ragnarök beschallen. Abgesehen von Medivalbands wurde sogar eine Hochzeit auf der Bühne abgehalten. Des Weiteren gab es ein Zelt in dem Wrestling und Ölcatchen zelebriert wurde und ein Fußballfeld auf dem sich die Metaller wie jedes Mal so richtig austoben konnten. (gw)



Onkel Tom
Die erste Band für mich war Onkel Tom am Mittwochabend gewesen, großartige solide Leistung von ihm. Aber man stellt sich schon die Frage warum eine so bekannte Größe wie Tom Angelripper in diesem mittelgroßen Zelt(W.E.T.-Stage) auftreten musste, und nicht auf einer anständigen Bühne gespielt hat. (gw)

Donnerstag

Mainstage

Skyline
Da sich der Einlass aus dem Pressebereich dieses Jahr zunächst etwas verzögerte und sich dann wie Kaugummi zieht, verpasse ich Skyline, die Band von WOA Veranstalter Thomas Jensen, leider komplett. Das, was ich aus der Entfernung höre, gefällt jedoch. Erkennen kann ich die neue WOA-Hymne `We are the Metalheads`, die mit gemeinsam mit Doro Pesch dargeboten wird. Ansonsten meine ich, auch Onkel Tom als Gastsänger gehört zu haben. Schade, hätte ich gerne mehr von gesehen! (tp)


© Maike Eisenmenger

Schandmaul
Nachdem es vor zwei Jahren, als Schandmaul Headliner auf der Partystage waren, kein durchkommen gab, dürfen die Münchener dieses Mal auf der Hauptbühne ran. Die Jungs und Mädels um Sänger Thomas Lindner haben dabei richtig Spaß in den Backen und hinterlassen einen super Eindruck. Insbesondere die Setlist, die Best-of Charakter hat, hat es in sich und macht richtig Spaß! Beide Daumen hoch! (tp)

Der W
Nachdem im Jahre 2004 die Böhsen Onkelz das WOA nochmal zum Abschied headlinen durften, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch Der W alias Stephan Weidner hier spielen würde. Genauso wie die Onkelz löste auch Der W eine Diskussion unter dern Fans aus. Schließlich ist der Anteil an Metal im Sound des Frankfurters etwa so hoch, wie in einer Dose Thunfisch. Der W lässt sich von alle dem aber nicht beirren und bietet eine engagierte Show. So erringt er zumindest einen Achtungserfolg. (tp)

Running Wild
Die Erfinder des "Pirate-Metal" gaben auf dem Wacken ihr allerletztes Konzert, und vielleicht ist das auch gut so. Die Band wirkte ziemlich unmotiviert, die Bühnenshow war auch maximal Mittelmaß und der Beginn war eine Art Piratentheater, welches allerdings nur für Unmut und Gähnen bei den Fans sorgte. Eigentlich Schade, dass die Band sich für ihren Abschied nicht mehr Mühe gegeben hat. (ja)



Heaven & Hell
Und dann war es endlich Zeit für einen meiner persönlichen Höhepunkte! Die neuen Heaven & Hell-Songs der fabelhaften "Bible Black"-Scheibe müssen einfach nur live gespielt werden! Und was gab´s da in die Fresse: Mit `Mob Rules` gab´s glatt einen ersten Genickschuss als zweiten Song, da soll mal wer anständige Bilder machen! Der gute Querschnitt durch das Schaffen von Heaven & Hell wurde in dem knapp eineinhalbstündigen Auftritt bestens vollzogen und mit `Time Machine` oder `Falling Off The Edge Of The World` auch weitere Überhits vor den Latz geknallt. Das Publikum dankte es den Mannen aus den Staaten durch irrsinnige Pit-Action, auch wenn Sänger DIO scheinbar nicht seinen besten Tag hatte, da habe ich ihn schon lockerer erlebt.

Aber was soll´s: Heaven & Hell kamen, sahen, siegten! (ms)

Party Stage

D-A-D
Das dänische Dynamit bietet eine kurzweilige Show mit allerhand Gimmicks auf der Party Stage. Auch wenn die Meute vor der Bühne noch recht übersichtlich ist geben die Musiker alles und bekommen am Ende mehr als nur Höflichkeitsapplaus. (tp)



JBO (Secret Show)
Da kurz vor dem Wacken Thin Lizzy ihre Teilnahme absagen mussten, ließen die Organisatoren den Slot für eine Secret Show offen. Als dann JBO die Bühne betraten, hatte dies schon längst als Gerücht die Runde gemacht und war demnach nicht mehr ganz so geheim. Die Blödelfranken kommen, wie immer auf Festivals, gut an, das Publikum singt lautstark mit und alle haben Spaß. Außer ich, denn mir ist es irgendwie zu platt. Geschmackssache... (tp)


© Maike Eisenmenger

Bosshoss
Die Berliner Band „The Boss-Hoss“ waren im Jahr 2009 erstmalig auf dem Wacken Open Air vertreten. Ihre Musik, die von der Band als Trash Country Punk Rock bezeichnet wird, begeisterte die Zuschauer ebenso, wie die sexy Outfits. In hoffentlich frisch-gewaschenen Feinripp-Unterhemden, Cowboy-Hüten und Blue-Jeans überzeugten sie das Publikum mit Songs die jeden zum „tanzen“ zwangen. So war nach dem gelungenen Auftritt nahezu jeder Metalhead von schnellen Country-Beats begeistert. (cj)

Lacuna Coil
Bei Tageslicht spielten Lacuna Coil auf dem diesjährigen Wacken, was der Stimmung gerade bei „Enjoy the Silence“ keinen Abbruch tat. Crowdsurfer hatten es hier etwas schwerer, da einige Festival-Besucher die Abschiedsshow von Running-Wild vorzogen. Der Sound, den die erfolgreiche, italienische Band auf der Partystage produzierten war jedoch bombastisch und verbreitete ebenso wie die powerreiche Performance von Frontfrau Cristina passend zum blauen Himmel die beste Festival-Laune. (cj)

WET Stage

Grand Magus
Aus dem kalten Nieselregen und von den Metalgöttern von Heaven & Hell geht es für mich schleunigst ins Partyzelt beziehungsweise vor die WET Stage, zum Aufwärmen und Grand Magus anschauen. Von den schwedischen Doomern, die dieses Jahr zum ersten Mal in Wacken spielen, bekomme ich gerade noch die letzten paar Songs mit. Und schon wieder gibt es Black Sabbath, und noch eine weitere Premiere für die Band, denn die spielt zum ersten Mal ein Cover live, und hat sich dafür „War Pigs“ ausgesucht. Und damit sie dabei nicht so allein sind, holen sich die Jungs jede Menge Unterstützung, zum Beispiel in Form von Amon Amarths Johan, mit auf die Bühne. Klingt nach einer wilden Mischung und ist es auch, kommt aber sehr gut rüber. Überhaupt machen die Fans eine Hammerstimmung im glücklicherweise ordentlich aufgeheizten Zelt, so dass dieser erste Tag auf dem 20. Wacken Open Air für mich ein wunderbares Ende findet. (rg)

Freitag

Main Stage

Vreid
Am Freitag Morgen ist an Vreid, die schlafenden Zeltbelegschaften mit ihrem düsteren Viking Metal zu wecken. Die Aufgabe erledigen die solide, auch wenn die vor der Bühne versammelte Menge noch überschaubar ist. (tp)



UFO
Kein bombastisches Intro, keine imposanten Bühnenaufbauten und kein Glamour. Einfach nur fünf Männer, die die Bühne betreten, sich ihre Instrumente umschnallen und anfangen zu rocken. Dabei fällt der Einstieg in den Set mit Akustikgitarren recht moderat aus. Eine wirkliche Steigerung ist leider auch im Laufe des Sets nicht wirklich feststellbar. Oder wie es die Kollegin eines anderen Magazins ausdrückte: ``Das ist die Fahrstuhlmusik des Festivals: ganz nett, verzichtet auch Höhepunkte, tut aber dafür keinem weh.`` Dem ist nichts hinzuzufügen. (tp)

Endstille
Zu unsäglicher Tageszeit, im schönsten Sonnenschein nämlich, entern die finsteren Gesellen von Endstille die Wacken Black Stage. Eines fällt sofort auf: Fronter Iblis ist nicht mehr unter ihnen. Auf der Website der Band findet sich ein schlichter Kommentar vom 24. August: „Iblis hat die Band verlassen.“ Offenbar hat er sich mittlerweile der Leipziger Kapelle Haradwaith angeschlossen. Gerüchte jagen Gerüchte, fest steht aber eins, ein neuer Sänger musste her, und diesen Posten übernimmt vorläufig Mannevond von Koldbrann. So steht der Herr mit der langen blonden Mähne und den Knochen am Gürtel denn auch vor den Fans der Formation in Wacken und wird erstaunlich gut aufgenommen. Ein weiterer Neuling findet sich ebenfalls unter den Musikern, Nocturnal Overlord nennt er sich und unterstützt die Band live bei allen Festivalterminen diesen Sommer als zweiter Gitarrist. Die so neu zusammengestellte Band, deren weitere Zukunft vorerst noch in den Sternen steht, arbeitet sich durch einige Album-Titeltracks aus der Bandhistorie, als da wären als Startschuss „Dominanz“, später „Operation:Wintersturm“, und als Schlusslicht dann „Frühlingserwachen“. Auch das weitere, auf eine Stunde angesetzte, Set, welches die Band aber um zehn Minuten verkürzt, enthält neben so manchem wohlbekannten Stück mit „Depressive/Abstract/Banished/Despised“ auch einen Titel von „Verführer“, dem aktuellen Album der Truppe. Und auch wenn Mannevond eine sehr gute Figur macht da oben, und ob des sicher recht kurzfristigen Einsatzes die Songs ganz gut drauf hat, so bin ich sicher, dass Iblis, sein fieses Organ und sein wunderbar krankes Gepose nicht nur mir gefehlt haben. Dem wahren Fan kann das jedoch die Stimmung zumindest nicht komplett vermiesen, und so wird munter mitgebangt und die Crowdsurfer regnen nur so in den Graben. Bleibt abzuwarten, wie es mit den Schwarzheimern nun weitergeht, aber untergegangen sind sie ohne ihren alten Fronter zumindest noch nicht. (rg)



Gamma Ray
Seit mittlerweile 20 Jahren lotst Kai Hansen sein Power Metal Flaggschiff Gamma Ray durch internationale Gewässer. In Anbetracht dieser Tatsache ist doch etwas überraschend und schade, dass die Hanseaten schon zu so früher Stunde auf die Bühne müssen. Die Jungs machen aber das Beste aus der Situation und wählen mit `Heavy Metal Universe` den perfekten Einstieg in den Set. Der Stimmungslevel bleibt durchgängig hoch und Gamma Ray zeigen, dass sie auch durchaus zu vorgerückter Stunde hätten bestehen können. (tp)

Walls of Jericho
Walls of Jericho spielen in letzter Zeit auch echt an jeder Steckdose... somit darf selbstverständlich das W:O:A nicht fehlen. Um die Wartezeit zu Nevermore zu überbrücken, kommen die Amis um Frontfrau Candace Kucsulain aber gerade richtig. Diese Band ist eine absolute Livemacht, Propellerbanging, wahnsinnige musikalische Leistung und vor allem Gitarrenarbeit und mitreißende Songs. Nervig ist da nur die Kamera, die die ganze Zeit das Konzert mitschnitt. Falls es jemanden gibt, der die Band noch nicht gesehen hat, die darf auf der Liste nicht fehlen! (ms)



Nevermore
Ehrlich gesagt kann ich Nevermore nichts abgewinnen. Nach diversen Festivalshows und Clubkonzerten finde ich den Großteil ihrer Kompositionen irgendwie belanglos und halte Warrel Dane für maximal einen durchschnittlichen Sänger. Ich muss allerdings einräumen, dass ich beim Anblick von Jeff Loomis` Gitarrenspiel durchaus neidisch werde. (tp)



Airbourne
Kaum auf der Bühne startet Sänger Joel O´Keeffe wie ein Hyperaktiver durch. Nur am Mikrofon und an der Gitarre zu stehen reicht dem australischen Frontmann anscheinend nicht. Er läuft wie ein Wirbelwind über die Black Stage. Mal links, mal rechts post er Gitarre spielend vor der Menge und wird dabei lauthals bejubelt. Aber die Bühne allein scheint ihm auch nicht zu reichen. Während seine Bandkollegen solo weiterspielen springt er in den Graben vor der Bühne. Hier wird er fast von einem Security nach draußen befördert da dieser ihn, trotz Gitarre in der Hand, nicht erkennt. Stören lässt Joel sich davon jedoch nicht, zum Greifen nah läuft er an den Fans vorbei. Zurück auf der Bühne wird dann erst einmal zu viert gerockt, doch hält O´Keeffe es nicht lange aus. Diesmal springt er allerdings nicht in den Graben, sondern nimmt die entgegengesetzte Richtung, die rechte Bühnentraverse hinauf. Fast oben angekommen spielt er eine Weile auf seiner Gitarre, bis er ganz nach oben klettert um dort einige Augenblicke, nur an den eigenen Händen gehalten, umherschaukelt. Bei so einem Anblick kann einem schon mal das Herz in die Hose rutschen. AIRBOURNE gewinnen zu Recht den diesjährigen „Metal Hammer Award“. Ihre Fans beglücken sie unter anderem mit „Runnin´ Wild“, „Fat City“, „Stand Up For Rock´N´Roll“ und “Diamond In The Rough”. (me)



Hammerfall
Der späte Abend brach so langsam herein und die Lichtverhältnisse sprachen immer mehr für eine schöne Power Metal Darbietung. Wie gerufen kamen da HAMMERFALL. Mit großer Spannung wurde Ihr Auftritt erwartet, weil das neue Album ``No Sacrifice, no Victory`` in der Presse ordentlich abgefeiert wurde. Die zahlreich auf dem Festivalgelände zu sehenden Shirts machten deutlich wie sehr die späte Position auf der Running Order gerechtfertigt war. Also zahlreiche Fans vor Ort und die machten den Gig der Schweden durchaus zu einem Triumphzug. Bei Stücken wie, z.B. dem hitverdächtigen ´Hearts On Fire` oder auch `Glory To The Brave`, `Any Means Necessary` und `Blood Bound` gab es einiges auf die Ohren. Wie immer, toller Gig! (ms)



Bullet for My Valentine
Auf der Black Stage ist es nun Zeit für etwas Metalcore, Bullet For My Valentine aus dem walisischen Bridgend sind am Start, und die Truppe ist seit ihrem 2005er Album „The Poison“ beileibe keine unbekannte Größe mehr in der Szene. Inzwischen hat man mit „Scream Aim Fire“ einen weiteren Langspieler nachgeschoben und werkelt wohl gerade am dritten. Die Fans in Wacken heißen das Quartett aufs Wärmste willkommen, indem sie einen wahren Begeisterungssturm über die Band hereinbrechen lassen, sobald diese die Bühne betritt. Erwartungsgemäß findet sich sehr viel jüngeres und insbesondere weibliches Publikum vor der Black Stage, und Bullet For My Valentine fackeln nicht lange und steigen mit „Waking The Demon“ gleich mal richtig heftig ein. Live kommt der Metalcore der Waliser schön ungehobelt, roh und brutal daher, und zeitweise können sie mich auch wirklich begeistern, aber letztlich muss ich sagen, dass insbesondere der Klargesang hier absolut nicht mein Fall ist. Aber weiter in der Setlist, diese bleibt mit „End Of Days“ erstmal auf dem letzten Album, um dann mit „4 Words“ zu „The Poison“ zurückzugehen. Frontshouter Matt Tuck gibt sich aufmüpig und ruft zu „Fuck You“-Chören auf, was man ihm aber irgendwie nicht so recht abkauft, es wirkt einfach aufgesetzt. Des weiteren gibt es natürlich die Teenie-Hymne „Tears Don´t Fall“ und die Schlusslichter bilden „Eye Of The Storm“ und der Titeltrack vom 2008er-Output. Routinierter Auftritt, der den emsig crowdsurfenden Fans dennoch Jubelstürme entlockt. (rg)



Motörhead
Motörhead lieferten genau dass, was man von ihnen erwartet. Laut ohne ende, Lemmy in guter Stimmung, und eine Menge Klassiker. Die drei Jungs waren gut drauf, das Publikum hatte Spaß und der Sound war auch wirklich gut, alles in allem also ein guter Gig. (ja)



In Flames
Um es vorweg zu nehmen: In Flames sind für mich die Enttäuschung des Festivals! Nach einem furiosen Start, u.a. mit `Embody the Invisible` und `Only for the Weak`, kommt fast nur noch Stoff der letzten beiden, eher durchwachsenen Alben zum Zug. Songs wie `The Chosen Pessimist` konnten mich auf dem Album schon nicht überzeugen und live können sie es erst recht nicht!

Dafür wird heute das volle Pyroprogramm geboten. Als Steigerung zu der schon fetten Show in 2007, zündelt man heute nicht nur auf der Bühne, sondern sogar auf den Türmen im Publikum. Als beim finalen `My Sweet Shadow` dann noch Raketen in den Nachthimmel zischen, ist fast das gesamte Gelände taghell erleuchtet. (tp)



Doro
Doro Pesch stimmte am Freitagabend ihre Fans mit dem Soft-Klassiker „Für immer“ ein. Neben einer stimmungsvollen Lichtshow, aufwändiger Pyrotechnik und einer astreinen Songauswahl überzeugte Doro auch mit einer powergeladenen Bühnenshow. Songs wie „Für Immer“ oder „Breaking the Law“ erfreuten die Zuhörer. Das Gedrängel vor der Bühne hielt sich hier jedoch in Grenzen, da einige Wacken-Besucher den Auftritt benutzten um ihre Reserven auf dem Campingplatz auszufüllen. (cj)



Amon Amarth
Kurz zuvor waren Amon Amarth noch von Sabina Classen auf der Power Metal Stage mit einem Award für die besten Live Shows ausgezeichnet wurden, nun ist es an den Mannen um Johann Hegg zu beweisen, dass sie diesen Preis berechtigt empfangen haben. Vor der Black Stage ist es demnach besonders voll, auf der Bühne ist alles angerichtet und Amon Amrth legen wie gewohnt wie eine Dampfwalze los. Die Show ist energetisch und strotz nur so vor Pyros und Lichteffekten, trotz gibt es Grund für Unmut. Anscheinend ist der FOH-Mixer an seinem Arbeitsplatz eingepennt, denn der Sound ist matschig und viel zu leise. Spätestens als Amon dann gegen Ende `Cry of the Blyckbird` auspacken, habe sie dann aber doch gewonnen. (tp)

Party Stage


© Maike Eisenmenger

Dragonforce
Schon vom ersten Ton an gaben Dragonforce mächtig Gas und konnten die zahlreichen Anwesenden sofort in ihren Bann ziehen. Der aggressive Speed/Power Metal zog einen unweigerlich in seinen Bann, weil man zudem die Songs kannte. Stücke wie `Trough The Fire And Flames` oder `Heroes of Our Time` knallten jedenfalls verdammt powervoll aus den Boxen. Vor allem der Dragonforce Schlagzeuger hatte sich einiges vorgenommen, Resultat: nach den ersten Songs war die Snare kaputt. Die kompetente Stagecrew behob das Malheur aber in Windeseile, so dass das Energielevel konstant hochgehalten wurde. Auch die anderen Musiker gaben ihr bestes und konnten mit gutem Stageacting überzeugen. Da auch der Sound stimmte, wurden die Jungs für ihre Show vom zahlreich anwesenden Publikum ordentlich gefeiert und konnten sich sogar eine vollkommen verdiente Zugabe erspielen. Eine verdammt gute Speed/Power Metal Show einer Band, die man weiterhin im Auge behalten sollte! (tp)

Coheed & Cambria
Freitagabend, das Wetter ist gut, es ist angenehm warm, die Meute ist gut gelaunt, und Coheed & Cambria werden begeistert empfangen. Zu recht, wie sich herausstellt, denn die sympathischen New Yorker schaffen es, die Stimmung mit ihrem melodischen Rock so richtig anzuheizen. Enthusiastisch gehen die vier ans Werk und das Publikum geht richtig mit. Am Mikro schafft es der Sänger mit Gesten und Anfeuerungsrufen, auch die Metalheadz in den hinteren Reihen aus der Reserve zu locken, und bei mir steigt die Laune merklich um ein Vielfaches, denn die Jungs auf der Bühne haben auch rein optisch etwas zu bieten. Mit dem Sound war ich, soweit ich das beurteilen kann, zufrieden; die exzellente Stimme kam gut zur Geltung, allerdings wehte leider zu oft eine undefinierbare Geräuschbrühe von der Nebenbühne herüber, auf der Bullet For My Valentine scheinbar gerade versuchten, die Welt aus den Angeln zu heben. Band und Fans feierten eine rundum gelungene Party, und ich denke, es hat beiden Parteien gleich viel Spaß gemacht. Coheed & Cambria sind definitiv eine der positiven Überraschungen dieses Festivals für mich gewesen; macht weiter so, Jungs! (ms)

ASP
Den diesjährigen Wacken-Freitag beendete, neben Amon Amarth, die Frankfurter Band ASP mit einem stimmungsvollen Gig auf der Partystage. Neben Songs von den bekannten Alben, spielte die reine Männerband Songs vom „Krabat Liederzyklus“. Doch neben einer guten Songauswahl konnte die Band mit einem leicht mystischen Bühnendesign begeistern und eine ausgelassene Stimmung erzeugen. (cj)

Samstag

Main Stage



Rage
Vor kurzem feierten Rage ihr 25-jähriges Jubiläum. In Anbetracht dessen und in Anbetracht der zahllosen Hits, die sie geschrieben haben, ist unverständlich, dass das Trio um Peavy Wagner bereits als 2. Band des Tages auf die Bühne muss. Gemeinsam mit diversen Gastsängern und –Sängerinnen (u.a. Schmier von Destruction, Eric Fish von Subway to Sally und Hansi Kürsch von Blind Guardian, letzterer neuerdings mit ohne Matte) präsentieren Rage eine tadellosen Gig. Dies zeigt sich auch beim Publikum, dass für diese Uhrzeit sehr zahlreich erschienen ist. Gerade mit den Gastbesetzungen wären Rage durchaus eine Band für den Abendbereich gewesen. (tp)

Vier Ohren – Zwei Meinungen:

Rage lieferte eine fulminante Show mit tollen Gastauftritten von langjährigen Freunden der Band. So traten etwa Hansi Kürsch von Blind Guardian oder Marcel „Schmier“ Schirmer von Destruction als gesangliche Unterstützung nebst Peavy auf die Bühne. Viele Gäste, eine mächtige Setlist und die tolle Show, bescherten Rage ein großartiges Jubiläum. Auch die Bandmitglieder selbst gingen wieder ans Limit, und so sorgte Gitarrenvirtuose Victor Smolski mit seinem gnadenlosen Können wieder für massig beeindruckte Gesichter. An der Stelle auch von Metal-Fanatics aus Herzlichen Glückwunsch für 25 Jahre Rage und hoffentlich mögen noch viele Jahre ins Land ziehen! (gw)



Testament
Und wieder eine Band, die zu einem unmöglichen Zeitpunkt spielt. Aber die Jungs aus der BayArea lassen sich davon nicht beeindrucken, so dass die Fans eine ordentliche Show zu sehen bekommen. Nur die Performance auf der Bühne wirkt etwas statisch, aber darüber kann man mal hinweg sehen. (ja)

Heaven Shall Burn
Dass Heaven Shall Burn ein Publikumsmagnet sind, war mir vorher schon bewusst und deshalb wunderte es mich auch nicht, dass der Platz vor der Hauptbühne sehr gut gefüllt war. Die Deutschen hatten mit ihrem Hardcore die Zuschauer vom Anfang an komplett im Griff, was von oben wieder sehr schön anzusehen war. (ms)



Axel Rudi Pell
Der Sänger Axel Rudi Pell rockte mit seiner gleichnamigen Band am frühen Samstagabend die True Metal Stage. Das Publikum freute sich über Songs wie `Strong as a rock`, und viele weitere Medleys. Nachdem Axel Rudi Pell den Wacken-Auftritt im Jahr 2008 absagen musste, entschädigte er in diesem Jahr mit gutem Sound und guter Stimmung, wobei wie bei anderen Auftritten auch die Bewegungsarmut in seinen Bühnenshows auffiel. (cj)



In Extremo
Die Mittelalter-Rocker von In Extremo spielen heuten einen Set, der vor allem neuere Songs umfasst. So geht es dann auch erwartungsgemäß mit `7 Köche`. Schnell wird klar, dass heute vor allen Dingen eines überzeugt: der Sound. Trotz super Sound und guter Performance dauert es trotzdem etwas, bis der Funke überspringt. Vielleicht liegt es ja daran, dass es erst gegen Ende des Sets anfängt dunkler zu werden. (tp)



Volbeat
Dänemarks Exportschlager bewiesen einmal mehr, dass sie ein Garant für geile Konzerte sind. Volbeat brauchten keine einstudierte Show oder außergewöhnliche Kostüme um die Fans vor der Bühne zu begeistern. Ihre pure Spielfreude und der Spaß an ihrer Musik übertrugen sich vom ersten Moment an auf die Leute. Sämtliche Texte wurden von den Fans lauthals mitgesungen. Kaum erklangen die ersten Töne eines Songs brachen Jubelschreie in der Menge aus. Ob „Guitar Gangster´s & Cadillac Blood“, „Sad Man´s Tongue“ oder „Pool Of Booze, Booze, Booza“ jeder Titel wurde sofort erkannt. Natürlich fehlten auch „Devil Or The Blue Cat´s Song“, „Radio Girl“ und der Coversong „I Only Wanna Be With You“ nicht. Die Crowdsurfer kamen hier mal wieder voll auf ihre Kosten. Kaum ein Song verging ohne mehrere Crowdsurfer gleichzeitig auf den Händen der Menge. Da musste man schon ganz schön aufpassen um keinen Fuß auf den Kopf zu bekommen. Die für Wacken obligatorische „Wall Of Death“ wurde selbstverständlich nicht vergessen. Auf Kommando von Frontmann Michael Poulsen stürmten die Fans während „A Garden´s Tale“ los. Volbeat hatten sich den Auftritt auf der True-Metal-Stage wirklich verdient. (me)



Machine Head
Machine Head sind für mich die Überraschung des Festivals. Unlängst auf der gemeinsamen Tour mit Slipknot war ich noch derbe enttäuscht, heute blasen mich Rob Flynn und seine Mannen aber einfach nur um! Wohl dem, der einen Set mit einem Überhammer wie `Imperium` eröffnen kann. Da kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und so fegt eine Thrash-Walze nach der nächsten über das Gelände und legt alles in Schutt und Asche. Beide Daumen hoch! (tp)



Saxon
Manch einen hörte man vor dem Wacken unken: Schon wieder Saxon, bald wird es aber langweilig. Allen Nörglern sei jetzt mal gesagt, dass Biff Byford und Co. in ihrer derzeitigen Form zum absolut Besten gehören, was unsere Szene live zu bieten. Auch wenn bei den letzten beiden Platten wieder leicht geschwächelt, live sind Saxon nur schwer zu schlagen. Insbesondere da man sich für heute was ganz besonders überlegt. Im Vorhinein waren die Fans aufgerufen worden, per Internet jeweils ihre beiden Lieblingssongs je Album zu wählen. Auch wenn es zeitlich natürlich nicht ganz passte, jedes Album in doppelter Ausführung zu würdigen, kam doch eine beeindruckende Best-of Setlist zusammen. Insbesondere zuletzt vernachlässigte Perlen wie `Killing Ground` und `Lionheart` konnten bei mir und etlichen anderen Anwesenden punkten. (tp)



Gwar
Gwar machen wohl die geilste, weil krankeste Show, die es im Metal gibt. Die Musik ist zwar irgendwie gelanglos, aber auch eher Nebensache. Da die Jungs nur so selten in Deutschland spielen, war es vor der Blackstage brechend voll, und die Fans wurden nicht enttäuscht. Schon nach dem ersten Song waren die gesamten ersten fünf Reihen rot von Kunstblut, die Stimmung war super, und auch der Sound, der sonst das Festival über eher Medium war, wurde noch nachgebessert. Die Band kann gerne öfter mal vorbeischauen. (ja)

Subway to Sally
Subway to Sally sind schwer im Kommen. Das belegen nicht nur die zahlreichen Auftritte bei namhaften Festivals, auch die durch die Bank weg guten bis euphorischen Reaktionen auf das letzte und insgesamt zwölfte Langeisen "Kreuzfeuer" machen deutlich, dass die Brandenburger noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen sind. In den Genuss ihrer Livequalitäten durfte nun das Wacken-Publikum in Folge kommen. An Sänger Eric faszinierte mich nicht nur seinen außerordentlichen Gesang, sondern auch seine extrem coole Showeinlage, der gewisse Assoziationen zu einem Waldschrat aufkommen ließ. Highlights des Auftritts waren vor allem Songs wie ´Besser, du rennst´, ´So fern, so nah´ und ´Sieben´, die von der vielköpfigen Crowd gnadenlos abgefeiert wurden. Allerdings hatten Subway to Sally dieses Mal einen ziemlich schlechten Sound, der die Freude doch um einiges schmälerte. Trotzdem spielten die Deutschen ihren Mittelalter sauber und präzise, wobei ihre Songs durch ihre Eingängigkeit und die einprägsamen Melodien zudem auch sehr gut ins Ohr gingen. Es passte also alles, es wurde gnadenlose Dynamik aufgeboten ohne in stumpfes und einfallsloses Geprügel abzudriften. Ganz im Gegenteil. Wie "Kreuzfeuer" ohne jeden Zweifel belegt, haben SUBWAY TO SALLY in Sachen Songwriting eine Menge auf dem Kasten. Das konnte den Auftritt trotz des angesprochenen dürftigen Sounds dann doch noch einigermaßen retten. (ms)



Party Stage

Suidakra
Eigentlich kann man über den Suidakra Auftritt nichts Schlechtes schreiben. Vor der Bühne wartete eine ansehnliche Menschenmenge auf die Band, die sich auch dementsprechend engagiert zeigte, mit gutem Stage-Acting überzeugte und häufig die Matten kreisen ließ. Und wer Songs wie `Isle Of Skye`, `Darkane Times`, `Gates Of Nevermore` oder `Dead Man`s Reel` mit ihrer gelungenen Mischung aus death-metallischer Raserei, treibenden Riffs und hymnischen Passagen, gekrönt von wirklich guten, klaren Growls, in der Hinterhand hat, bei dem sollte doch eigentlich nichts mehr schief gehen, oder? Eigentlich nicht, aber das nützt alles nichts, wenn der Sound nicht mitspielt. Von Anfang an waren die Gitarren viel zu leise und undifferenziert. Leider war während des gesamten Gigs keine Besserung auszumachen, so dass der Suidakra -Gig leider nur als ganz nett zu bewerten ist. Ich bin sicher, die Band kann mehr, dazu muss dann aber auch der Sound stimmen. (ms)



Onkel Tom
Kampfar waren in der eigentlichen Planung vorgesehen, dank einer Absage hat man auf die deutschen Lückenbüßer von Onkel Tom umgesattelt. Ein würdiger Ersatz, ja so konnte man sie bezeichnen. Durch die Jungs angeheizt, war das Publikum in freudig fröhlicher Stimmung und zelebrierte mal wieder mit Onkel Tom. In gewohnt lustiger Manier und mit lockeren Sprüchen in deutscher Sprache ergatterte man sich den einen oder anderen Lacher und das Konzert war sicherlich zur allgemeinen Bespaßung ein guter Beitrag. (ms)

Vier Ohren – zwei Meinungen

Die Freude war groß, nachdem das Zelt der W.E.T.-Stage am Mittwoch so überfüllt war... Wie viele Fans gerne Onkel Tom im Zelt sehen wollten wurde einem erst bewusst als man sah wie viele tausende Menschen so kurzfristig zur Partystage gekommen waren. Ausgelassen betraten Tom Angelripper und seine Truppe die Bühne und warfen erstmal einige Bierdosen in die Menge. Leider nicht ohne einem Fan eine blutige Nase zu werfen, dem als Trost jedoch angeboten wurde Backstage mit der Band zu trinken. Der Auftritt an sich war locker und amüsant, und tausende Onkel Tom-Fans kamen trotz der Enttäuschung am Mittwoch noch voll auf ihre Kosten! (gw)

Borknagar
Nach den bierseligen Hymnen von Onkel Tom kommt nun ungleich schwerere Kost, Borknagar aus Norwegen sind als nächste auf der Party Stage an der Reihe. Mit „Oceans Rise“ eröffnen sie ihr einstündiges Set folkig angehauchten Black Metals. Vintersorg, seines Zeichens der Mann am Mikro bei dem Quartett aus dem hohen Norden, steht mit inzwischen kurzem Haupthaar und ganz in Schwarz eher unscheinbar auf der Bühne und hält sich eigentlich den ganzen Auftritt über an seinem Mikrophon fest. Wenn man aber genauer hinschaut und vor allem hinhört, offenbart sich eine Vielfalt an Emotionen und düsteren Anklängen, die sich im mal wütend verzerrten, mal völlig versunkenen Gesichtsausdruck des Sängers widerspiegeln und die der Musik von Borknagar eine ungeheure Tiefe geben. Der nächste Song, „Future Reminiscence“, führt zurück auf das großartige 2004er-Werk „Epic“, und „The Genuine Pulse“ geht dann nochmals ein Stück zurück in der Bandhistorie. Es folgt „Colossus“ und „The Dawn Of The End“ vom zweiten Album „The Olden Domain“. Ein großartiger Auftritt einer einzigartigen Band. (me)

Pain
Mit „I´m Going In“ von der neuesten Pain-Scheibe „Cynic Paradise“(2008) startet Peter Tägtgren mit seiner Truppe in ihren einstündigen Auftritt auf der Wacken Party Stage. Gewohnt energiegeladen steht der vielbeschäftigte Fronter hinter seinem Mikro und man sieht ihm die Freude an, mit der er für seine Fans spielt, aber auch eine gehörige Portion Wut, die er in manche Songpassage hineinlegt. Auch das zweite Stück, „Monkey Business“, stammt vom letzten Output, von dem wir außerdem „Don´t Care“ zu hören bekommen. Hits wie „Zombie Slam“ dürfen natürlich auch nicht fehlen, und werden von der Menge begeistert mitgesungen. Das Schlusslicht bildet ein wunderbar rotziges „Shut Your Mouth“, Dazwischen gab es Pyros, einen sympathischen Herrn Tägtgren und jede Menge Grund, richtig abzugehen und Pain gebührend zu feiern. (rg)



Enslaved
Gegen Nacht scheinen die am Mittag übermüdeten Leichen alle wieder fit zu sein und egal welche Band, jegliche Stimmung passt. Um etwas Abwechslung ins durchmischte Genreprogramm zu bringen, wurden die britischen Altmeister Enslaved auf die Bühne gebeten. Eher in die primitive, aber durchaus hörbare Geschichte wurde das Augenmerk nur Teilweise auf neues Material gelenkt, sondern es stand vor allen Dingen das alte Programm auf dem Plan. Die Meute war allerdings durchaus vom primitiven Sound angetan und dankte es mit Zuspruch. (ms)

Korpiklaani
Wie kennt man die Finnen? Meist recht blass, mit blondem Haar und definitiv nicht hitzetauglich. So kann man sich nun auch erklären, warum die Finnen von Korpiklaani einige Anfangsschwierigkeiten hatten. Gerumpel, besonders bei den Drums ist ihr Wiedererkennungswert. Eher einfachen Songstrukturen wird gefolgt, allerdings bringen diese einfachen Songstrukturen eine gute Atmosphäre in die Menge. Der Sound wurde erheblich besser, die Stimmung wurde zum Biergelage hin eröffnet und somit stieg auch die Stimmung des gut warmen Festivals enorm an. Ein Volltreffer war also der Griff nach Korpiklaani, welche ich natürlich gerne wieder sehen möchten. (ms)

Fazit:
Auch wenn dieses Jahr die ganz großen Namen fehlten, so machte das WOA dennoch wieder Spaß. Positiv fiel auf, dass das Durchkommen oftmals deutlich einfacher als noch in den letzten beiden Jahren war. Wie eingangs gesagt wäre es trotzdem schön, wenn die Tickets weiter reduziert würden. Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder!

In Wacken bangten, schwitzten und feierten für euch Timo Päßler (tp), Christina Jäger (cj) und Markus Seibel (ms), Guido Wegener (gw). Wir wurden tatkräftig unterstützt durch Maike Eisenmenger (me) und Ruth Gräbeldinger (rg) von metal.de und Jonathan Augustin (ja).

Timo Pässler (tp), Christina Jäger (cj), Markus Seibel (ms), Jonathan Augustin (ja), Guido Wegener (gw) sowie: Maike Eisenmenger (me) und Ruth Gräbeldinger (rg) von Metal.de


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9/10



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