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Hole in the Sky 2009

2009-09-18
Stadt / City Bergen 
Land / Country NO 
Web www.holeinthesky.no
 
Veranstaltungsort:
Location
USF Verftet 
Datum / Date25th - 29th August 
Bildergalerie / Picturegalerie www.holeinthesky.no/2009/news/gallery-photos.html 
Photos: Christian Misje, Monika Serafinska, Meri Tikkala  

Norwegens exzellentes Hole In The Sky Festival feierte Ende August 2009 sein 10-Jahr-Jubiläum, mit einem absolut superben Line-Up nationaler und internationaler Acts. Die Hauptevents am Freitag und Samstag fanden in der USF Halle statt, die nur 1600 Leuten Platz bietet. Wie immer waren diese Gigs restlos ausverkauft (also lieber so früh wie möglich Karten sichern!). Solche kleineren intimeren Festivals haben was an sich, du fühlst dich irgendwie privilegiert, Teil eines so besonderen Events zu sein.

Für jene, die von ausserhalb kommen, gibt es in Bergen Hotels und Hostels, und auch Apartments sind zu mieten, hauptsächlich in Häusern im traditionellen norwegischen Stil. Und ebenso wie bei den Tickets ist es ratsam, schon rechtzeitig zu buchen.

Letztes Jahr hatten wir sonniges Wetter, diesmal gab es den typischen Bergen-Regen, also konnten wir diesmal nicht auf einer Terasse mit Aussicht auf den Hafen rumlümmeln und mit einem kühlen – und lächerlich teurem – Bier in der Hand den Sonnenuntergang beobachten.. Aaaah... Nachdem das USF so klein und das Wetter viel zu mies war, um in den Pausen die Leute nach draussen yu locken, liessen sich Anfälle von Klaustrophobie nicht vermeiden. Nur eine Tür führte in den Saal, dementsprechend die Frustration und das Gedrängel beim Rein- und Rausgehen. Aber diese Unannehmlichkeiten wurden aufgewogen durch das, was die Fans hier erwartete... (JO)


Freitag 28. August

Eine tolle Band aus Oslo sorgte für den Auftakt, 2006 feierten sie ihr HITS Debüt: She Said Destroy . Schon um 18 h am Freitag angesetzt, waren noch nicht so viele Leute da, aber das schien die Jungs nicht zu stören. Die Show war leidenschaftlich und energiegeladen, die Meinungen zur Tänzerin als Aufputz waren geteilt. Ich finde, ihre abstrakten Bewegungen passten gut zum differenzierten Stil der Band, die eine Mischung verschiedener Metal-Genres plus Hardcore undsoweiter spielt. Sie haben bisher 2 CDs veröffentlicht, Time Like Vines (2006) und This City Speaks in Tongues (2008). Alles schien im USF perfekt zu funktionieren, wohl weil es noch möglich war, sich einen perfekten Platz auszuwählen, um alles gut sehen und hören zu können. Der Sound war geil, die Lichtshow legte noch eins drauf. Diese ”extreme metal mindfuckers” (laut HITS Booklet) traten am nächsten Tag nochmal bei HITS for Kidz in Garage auf. (MT)



Absu
Proscriptor McGovern´s mächtiges Growling kam vom Schlagzeug, was bemerkenswert ist, so eine konstante Vokalleistung das gesamte Set durchzuhalten und zugleich so ein anspruchsvolles Instrument zu spielen. Die Fans reckten willig ihre Fäust eund liessen die Matten kreisen, während die Band ihre Black Thrash Attacken auf die Meute losliess, woran die anderen 3 Bandmitglieder offensichtlich viel Spass hatten. Als eine Band, die starke philosophische Ansichten hinsichtlich Mythologie und Okkultismus hat, liess Proscriptor zwischendurch leidenschaftliche Reden schwingen, die gelegentlich etwas über das Ziel hinausschossen. Aber so ist er eben, ein wenig theatralisch. Die feine Songauswahl enthielt An Involution of Thorns, The Thrice is Greatest to Ninnigal, Four Crossed Wands & The Coming of War. Ein wenig Enttäuschung jedoch schwang mit, als trotz der Zurufe Amy doch nicht gespielt wurde. (JO)


Cynic
Neben einigen Killer Death Metal Bands hat Florida auch diese etwas andere Gruppe hervorgebracht, die dennoch perfekt zum Hole in the Sky passte. Cynic beruhigte mit progressive rock metal und sensiblen Stimungen die Atnosphäre nach Absu ein wenig,und auch die Ohren der Metalheads. Extrem technische Songs verlangen Können, und die Jungs haben es drauf. Cynic hat zwei Alben rausgebracht, Focus (1993) und Traced in Air (2008). Die Setlist bestand hauptsächlich aus Songs vom vielgelobten letztgenannten Comebackalbum und endete mit How Could I vom Focus Album. Weitere Focus Songs waren Veil of Maya und Celestial Voyage. Die Band klang toll im USF und ie Show war generell eine tolle Erfahrung. (MT)


Candlemass
Ein weiterer legendärer Doom Act beim HITS waren die schwedischen Veteranen Candlemass. Mit einer 24jährigen Karrierespanne gibt es da klarerweise einen umfangreichen Katalog, mit typischen Doom Songs, die so um die 10 Minuten lang sind, da kann nicht jeder seinen Lieblingssong erwarten. Für jene, die die energiegeladenen Shows mit Messiah gesehen haben, ist es wohl nicht ganz dasselbe, den relativ neuen Sänger Robert Lowe (von Solitude Aeturnus ) zu erleben. Unbestritten siene gesanglichen Leistungen, auch live, aber er hat eine schwache Bühnenpräsenz, was die Show etwas dröge macht. Jedoch hätte der Sound nicht besser sein können, was natürlich das wichtigste ist! Die Setlist begann mit den ersten beiden Tracks des neuen Albums: If I Ever Die & Hammer Of Doom, Solitude, Emperor Of The Void, Solitude, Bleeding Baroness, Mirror Mirror, Samarithan, At the Gallows End und dann gabs noch ein tolles Cover von Rainbows Kill The King als krönenden Abschluss! (JO)


Voivod
Die Bandgeschichte dieser legendären Kanadier reicht zurück bis ins Jahr 1982. Voivod unterhielten das Publikum mit Klassikern und auch mit Songs ihres 12. Studioalbums Infini, das vor etwa 2 Monaten bei Relapse Records erschien. Das soll angeblich auch das allerletzte Studioalbum der Band überhaupt sein. Das HITS Line-up bestand aus den Gründungsmitgliedern Snake (vocals), Away (drums) und Blacky (bass) sowie dem Gitarristen Dan Mongrain (Mitbegründer von Canadian Martyr). Der Originalgitarrist Piggy starb 2005 an Krebs, abe rwir könnenihn noch immer auf Infini hören. Auch wenn ich hinsichtlich Voivod´s Musik eine Novizin bin, gefiel mir der Gig ausserordenltich. Diese Profis müssen niemandem mehr was beweisen und genossen daher den Gig in vollen Zügen. Voivod waren zweifellos eine der am meisten ersehnten HITS Bands, und viele Fans waren anwesend, aber die Bühnenpräsenz der Band war so fesselnd, dass sie auch alle anderen die ganze Show über unweigerlich in ihren Bann zog. (MT)


Enslaved
Immer wieder ein Vergnügen, Enslaved live zu sehen, besonders als Abschlussact am Freitag. Es gab Gerüchte, dass es eine besondere Performance werden sollte, und diese sollten sich bewahrheiten. Das Set wurde in 3 Teilen präsentiert, zuerst gab es eine Auswahl der neuen Enslaved Ära, mit To The Coast, Fusion Of Sense And Earth, Ground, Runn und Isa. Als nächstes gab es alles von Hordanes Land (mit Samoth) was einfach unglaublich war und ein Leckerbissen für Fans, die Enslaved seit ihren Anfängen verehren. Was dann kam, stellte alles in den Schatten. Petrov von den mächtigen Entombed kam auf die Bühne, Left Hand Path zu spielen, gefolgt von Atilla und es gab Life Eternal, einen neuen Enslaved song "Disentegrator" mit Nocturno Culto & Nocturnal Culto mit Under A Funeral Moon.

Aber das beste kam am Schluss… und war wirklich schockierend gut. Alle Gäste versammelten sich auf der Bühne und lieferten ein Cover Bathory - Call From The Grave, besser kann ein Gig gar nicht enden, oder? (JO)


Samstag 29. August
Es scheint ja verständlich, dass viele glauben, Sarke sei ein Darkthrone Nebenproject, aber das ist sicherlich nicht der Fall. Die treibende Kraft hinter dieser Gruppe ist Sarke selbst, den man von Khold & Tulus kennt. Das ist sein eigenes Projekt mit Nocturno Culto am Mikrofon. Also ist das eine relativ neue Geschichte, die man sich hier reinziehen konnte.

Sie machen tollen düsteren Oldschool Thrash, ziemlich graderaus und live wirklich nett anzusehen, aber nach 2-3 Songs wurde es etwas langweilig, da es nicht viel an Abwechslung hinsichtlich Stil oder Tempo der Songs gab. (JO)


Taake
Bei dieser Show gab es volle Bude, und davon was mitzukriegen war schwierig (besonders für die weniger grossen Anwesenden!), ausser wenn du gewillt warst, dich brutal nach vorne zu kämpfen und dann wie in einer Sardinendose eingequetscht dazustehen. Viele mussten sich mit den TV Projektionen verteilt im Saal zufrieden geben. Rein zufällig hatten Taake ihren allerersten HITS Festival Gig überhaupt genau vor 10 Jahren gespielt (und auch ihren ersten echten Auftritt überhaupt) – also passte es perfekt, beim 10-Jahr Jubiläum aufzutreten, und du konntest den Stolz dieser Bergener Band, die den pursten norwegischen Black Metal spielt, förmlich spüren. Høst wirkte optisch und akustisch auch dementsprechend und führte durch ein Set, das die komplette Karrierespanne abdeckte, inklusive Dødsjarl, Ummenske & Lukt til Helvete vom letzten Album und einem tollen Cover von Burzum´s A Lost Forgotten Sad Spirit. (JO)


Aura Noir
Diese Black Thrasher aus Oslo liessen keinen kalt. Aura Noir war einer der meist ersehnten Acts beim Festival und erfüllte sicherlich alle Erwartungen. Der einzige Minuspunkt war, dass sie nicht alle Songs spielen konnten, die die Fans gerne gehört hätten! Die Setlist enthielt (nicht in dieser Reihenfolge) je drei Songs von Black Trash Attack (1996) und The Merciless (2004), Unleash the Demon und South American Death vom letzten Album Hades Rise (2008), Mirage von der Dreams Like Desert EP (1995) und Blood Unity von Deep Tracts of Hell (1998). Dieser Auftritt war der dritte der Band beim Hole in the Sky seit 2001. Und wieder nichts zu meckern beim Sound, Kompliment an die Techniker! Aura Noir teilten den Black Thrash Spirit mit einer grossen Menge und es war teil, ihnen zuzusehen und – hören. Immer wieder gerne! (MT)


Pentagram
Eine absolut legendäre Band, daher waren Pentagram wohl eine der am meisten ersehnten Acts dieses Jahr. Diese Jungs haben ihre Anfänge ja schon irgendwo um 1971 und sind echte Doom Klassiker. Du bist entweder ein Fanatiker, oder du hast keine Ahnung (ich gehöre zu ersteren). Die Setlist hätte besser nicht sein können – mit allen Hits, und gleich mit dem Einstieg Wheel Of Fortune war die Atmosphäre auf der Bühne voller Elektrizität. Alle Augen richteten sich auf den bizarren und exzentrischen Frontmann Bobby Leibling, der fast wie Gollum über die Bühne und seine Bandgenossen rotierte und kroch. Der Sound war perfekt und Bobbys Gesang kraftvoll wie immer, was angesichts seines Alters bemerkenswert ist. Weitere Perlen waren All Your Sins, 20 Buck Spin, When The Screams Come (was lt. Bobby seit 1971 nicht mehr live gespielt worden war!), Sign Of The Wolf, Petrified und auch 2 neue Songs vom zukünftigen Album Last Rites – und von diesem Material beurteilt, wird das Album ein weiterer Klassiker. (JO)


Gorgoroth
Eine der Bands auf die Bergen stolz sein kann, die mystischen Gorgoroth, gaben beim 10. Hole in the Sky ihr Debut mit einem neuen Line-Up. Eine legendäre Performance, das stand schon vorher fest. Als Dekoration zur Atmosphäre standen umgedrehte Kreuze auf der Bühne und ein Holzsarg wurde während des Intros zu den Gitarrenverstärkern auf der rechten Seite gekarrt. Und wie vorherzusehen, der Maestro Infernus entstieg diesem Sarg, ehe die Show mit Bergtrollets Hevn loslegte - Gorgoroth war von den Toten auferstanden. Sie spielten Songs von Pentagram (1994), Antichrist (1996), Under the Sign of Hell (1997), Destroyer (1998), Incipit Satan (2000) und Twilight of the Idols (2003) und einen Song namens Aneuthanasia als Beispiel des neuen Albums Quantos Possunt ad Satanitatem Trahunt, das am 21. Oktober 2009 (in Europa) via Regain Records erscheinen wird. Mit Frank "Bøddel" Watkins (Obituary) am Bass und Pest, Gesang, war das ein Fest für die Fans, besonders für die Anhänger der frühen Gorgoroth.

Ich hörte hinterher, dass Vyl von Keep of Kalessin am Schlagzeug sass, aber wer der zweite Gitarrist war, bleibt nach wie vor ein Geheimnis. Gorgoroth waren beim HITS erstmals 2000 und wieder in 2003 aufgetreten. Du hättest dir keinen passenderen Abschlussact für eine erfolgreiche 10-Jahresfeier vorstellen können. Infernus´ Eindrücke vom Gig lassen sich hier nachlesen: http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=467568936&blogId=508086774 (MT)

Die Finnen Archgoat sagten ihren Gig am Samstag aufgrund unvorhersehbarer Umstände ab und wurden durch Cor Scorpii aus Sogndal ersetzt, die auch beim HITS for Kidz auftraten. Neben She Said Destroy und Cor Scorpii spielten auch Cynic 2 HITS shows, wobei die erste ein Akustikset am Freitag war (Garage).

10 Jahre und kein bisschen leise… von Jahr zu Jahr hören immer mehr Leute von diesem relativ kleinen und extrem atmosphärischen Bergen Metal Fest. Wie im vergangenen Jahr war Hole in the Sky für mich und viele andere das wichtigste Sommer –Festival, daher ist schon für HITS 2010 ein Apartment gebucht. Die Organisatoren haben wieder gute Arbeit geleistet und das Line-Up kann ohnehin nicht genug gelobt werden. (MT)

Checkt die offizielle Festival-Fotogalerie, Link oben!


Running order for the weekend in USF Verftet:

Friday: Technical Ecstacy

Enslaved 01:05
Voivod 23:20
Candlemass 21:40
Cynic 20:15
Absu 19:00
She Said Destroy 17:55

Saturday: Revelation of Doom

Gorgoroth 01:00
Pentagram 23:00
Aura Noir 21:25
Taake 20:05
Sarke 19:00
Cor Scorpii 18:00



Jane Oliver (JO) & Meri Tikkala (MT), transl. K. Weber


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9/10



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