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Kylmäfestival

2010-12-12
Stadt / City Helsinki 
Land / Country FIN 
Web nk.hel.fi/gloria/
 
Veranstaltungsort:
Location
Gloria 
Datum / Date10.12.2010 

In meinem Freundeskreis haben wir Hell-City vor einigen Tagen in Narnia-City umbenannt. Deshalb war es nur logisch, dass ich mich Freitagabend zum Kylmä-Festival (Kältefestival) im Gloria einfand. Für entsprechende Atmosphäre sorgte der intensive Einsatz der Nebelmaschine, weshalb ein Großteil meiner Fotos aussah, als ob es im Freien stattgefunden hätte.

Bereits 21 Uhr ging es los mit sihiL und elektronischem Industrial Punk. Eine Pizza hielt mich allerdings davon ab, mir den Gig anzusehen. Als ich kam, war bereits das Duo Machine Park auf der Bühne.

Mit mir waren vielleicht schon 30 Leute da. Die eine Hälfte stand noch wie steif gefroren rum, während sich die andere Hälfte sich bereits warm tanzte. Soundtechnisch muss man sich das so vorstellen: Jusa performte eine Art Gröl/Shout-Gesang zu Hardcore-Synthisound, während Mac Hine and den Percussions den Beat vorgab. Heraus kam punkiger Industrial-Techno.

Vor, zwischen und nach den einzelnen Acts sorgten DJ Emanon und DJ Zynthexia für Stimmung. Mit coolen Mixen wie „Personal Jesus“ von Depeche Mode sorgten sie dafür, dass die Füße nicht wieder festfroren und bereiteten optimal auf den Sound der kommenden zwei Bands vor.


A Spell Inside ist eine Synthipop-Band. Nach dem Intro stellte Sänger Michael Roeder mit unverkennbar deutschem Akzent die Band kurz vor. Er hatte auch schon ein finnisches Wort gelernt. Ich glaube, es sollte terve (grüßt euch) heißen, aber die Aussprache war etwas unbeholfen. Sofort kamen die Leute näher – mittlerweile waren noch ein paar mehr da – auch wenn sie einen respektvollen Meter Abstand zum Bühnenrand hielten. A Spell Inside spielten überwiegend Songs vom aktuellen Album „Loginside“ und dem vorgänger Best of album „Essential“. Es dauerte bis zum 5. Song „Stärke 10“, einer der Songs mit deutschem Text, bis sich die ersten zum Tanzen ermutigt fühlten. Aber auch wenn sich die finnischen Fans etwas schüchtern gaben, der Funke sprang über und A Spell Inside wurde etwa eine Stunde später mit den Worten „We love you German people“ verabschiedet.

Playlist: Intro / Not enough / Reveal / Believe / Keener / Stärke 10 / The River / Boundary / No Win / Here to stay / Oneway / Brothers / Träume


Die zweite Synthipop-Band an diesem Abend und für mich das Highlight waren De/Vision. De/Vision habe ich das erste Mal mit 15 live gesehen, während alle meine Klassenkameraden zu Backstreetboys-Konzerten rannten. De/Vision sind bereits seit April mit ihrem aktuellen Album „Popgefahr“ auf Tour. Bei meinen gelegentlichen Besuchen in Deutschland habe ich es leider auf keines der Konzerte geschafft und so war ich natürlich froh, dass sie den weiten Weg (zu mir) nach Finnland gefunden haben. Der Meinung waren auch noch andere. Mit den ersten Tönen stürmten die anwesenden Fans an den Bühnenrand und waren auch gar nicht mehr schüchtern. Steffen Keth und Thomas Adam spielten überwiegend Songs vom aktuellen Album. Besonders glücklich machte es mich, dass auch Klassiker wie „Try to forget“ oder „I regret“ gespielt wurden. So konnte ich es nachvollziehen, wie ein Fan von seinen Gefühlen überwältigt Sänger Steffen die Füße küsste. Alle anderen Fans äußerten diese dann allerdings, in dem sie den Refrain von „Your Hands on my Skin“ laut mitsangen, als ihnen das Mikro vor die Nasen gehalten wurde. Nach knapp einer Stunde forderten die sich auch noch eine Zugabe ein, die auch gewährt wurde.

Playlist: Intro + Until the End of Time / mAndroids / What you deserve / Flash of Life / Rage / Try to forget / Plastic Heart / Ready to die / I regret / Your Hands on my Skin / Flavour of the week / Encores: Strange Affection / Time to be alive


Leider fanden nur etwas über 100 Leute den Weg ins Gloria. Gab es an diesem Freitag tatsächlich so viele Konkurrenz-Pikkujoulut (finnische Weihnachtsfeiern), dass nicht mehr kommen konnten? Nachdem ich im Februar auf dem Depeche Mode-Konzert in Helsinki war (ähnlicher Sound, aber De/Vision sind besser!), hatte ich mit wesentlich mehr Gleichgesinnten gerechnet. Gut, so ganz egoistisch betrachtet war das natürlich toll. Es bestand zu keiner Zeit Gefahr, beim Tanzen mit jemandem zusammenzurempeln und A Spell Inside und De/Vision konnten wirklich jedem der wollte die Hand geben. Für die Bands und die Veranstalter sollte das Fazit allerdings lauten, dass sie deutlich mehr Promotion in Finnland brauchen.

+ photos: Grit Kabiersch


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9.5/10



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