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Inferno Festival 2011

2011-06-05
Stadt / City Oslo 
Land / Country NOR 
Web www.infernofestival.net
 
Veranstaltungsort:
Location
Rockefeller, John Dee, Rock In, Blå, Elm Street, Victoria, Revolver 
Datum / Date20.-23.4.2011 
Bildergalerie / Picturegalerie siehe Text / see text 
Photos: Meri Tikkala 

Norwegens Inferno Metal Festival hat noch jedes Jahr die Strassen in Oslo in Schwarz getaucht, und das seit 2001. Diesmal war es warm und sonnig und lockte die Norweger aus ihren Höhlen, um die schönen Parks und Cafés in Oslo zu bevölkern.

Das Line-Up setzte sich aus 50 Bands aus 14 Kändern zusammen. Das Haupvenue Rockefeller fasst etwa 1500 und das kleinere John Dee unten 400 Leute. Rockefeller hat ein grosses Stage/Expo/Tattoo Stockwerk und 2 Balkone, alle mit gutem Sound. Auf der Aussenterasse kann man sich zwischen den Shows abkühlen, und diesmal konnta man sogar die extreme Musik bei Wongraven Alleanza Langhe Rosso Rotwein geniessen, von keinem anderen als Satyr selbst erzeugt. Dass ein Bier oder Glas Wein 63 Norwegische Kronen kostet, also ca. 8 Euro, lässt dich jeden Drink wirklich langsam geniessen.


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Inferno Music Conference IMC war wieder einmal Teil der Veranstaltung und fand im Hotel Royal Christiania statt, mit Seminaren und Workshops zu Business-(Michael Berberian - Season of Mist Recordr Gründer), Songwriting (Satyr Wongraven), Extreme metal guitar (Gildas Le Pape - Satyricon, Spiral Architect) und Extreme metal vocals (Enrico "H." Di Lorenzo - Arzt, Stimmbilder, Hideous Divinity´s Sänger). Als Bonus präsentierte Satyr Wongraven seine Weine bei einer Verkostung, und das traditionelle "special guests only" Black Metal Bus Sightseeing stand diesmal allen offen. Ein Festivalpass kostete180 e und ein IMC Pass 49 or 99 e, je nachdem, ob du MusikerIn bist oder nicht. Die Weinverkostung und der Bustrip waren da nicht enthalten.

Als neuestes Angebot zum Festival gab es Inferno Film im Cinemateket Film House, wo vorwiegend norwegische Horrorfilme und Metal-Dokus liefen. Leute mit Festivalpass kriegten Rabatt. (MT)


Mittwoch, 20.4.: Rock In
Alcest


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Unser Plan für den Klubtag war, uns Alcest im Rock In anzusehen, einer von Oslos beliebtester Rock/Metal Bar. Ich hatte darauf gewartet, diese mysteriöse Band aus Frankreich live zu sehen und war von deren Charme bereits im Vorhinein überzeugt. Das Set setzte sich aus altem und neuen Material zusammen, Stilvariante von Black Metal bis Shoegaze, wie ihre Musik neuerdings oft beschrieben wird. Der Mann hinter dem Alcest Sound ist der sympathische Fronter Neige.

Rock In war total voll, und ein Unglücksvogel verschüttete meinen Drink. Aber dadurch liess ich mir nciht den Abend verderben. Alcest spielte, und darauf kam es an, obwohl sich die Temperatur dem Siedepunkt näherte. Trotz Schweiss und Klaustrophobieattacken war dieser Gig eines der besten Erlebnisse beim diesjährigen Inferno. (MT)

Donnerstag 21.4.: Rockefeller & John Dee
DHG


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Klarerweise war das einer der Acts beim diesjährigen Inferno, die am sehnsüchtigsten erwartet wurden. Ich hatte schon viele Jahre gehofft, eine Dødheimsgard oder DHG Show zu sehen, also waren meine Erwartungen hoch – und wurden mit einer elektrisierenden Show belohnt. Das heftige und künstlerisch wertvolle Körper-Make-Up funktionierte gut in den starken Lichtern, und über den Sound gibt es auch nichts zu meckern. Die Menge brach in Jubel aus, als die ersten Töne des legendären 666 International Albumhits Ion Storm ertönten. Wirklich eine tolle Performance. (MT)

Nidingr

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Die Norweger Nidingr attackierten die John Dee Menge mit Getöse. Ich hatte diese Band kaum gekannt und wurde positiv überrascht. Bekannte Namen wie Hellhammer und Teloch tauchen da auf, und man hört die Einflüsse heraus. Vom Sound her war die Show so gut, dass du die Augen schliessen und einfach die Musik geniessen konntest. . Nidingr verdienen es auf alle Fälle, weiterempfohlen zu werden. (MT)

Aura Noir

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Als Aura Noir die Bühne enterten, wurden ich und die Menge für die Wartezeit entschädigt. Die Atmosphäre war gut, die Musik und die Stageshow erfüllten alle Erwartungen. Vor Black Trash Attack in der Mitte des Sets kam Aggressor auf die Bühne. Neben dem charismatischen Apollyon verdient auch der drummer eine Erwähnung hinsichtlich seiner Darbietung. (JL)

Voivod
Um Mitternacht spielten die Kanadier Voivod im John Dee. Diese Show war definitiv eines der Highlights des Festivals. Sänger Denis "Snake" Bélanger hatte die wilde Menge stets im Griff, und die Atmosphäre näherte sich einer wahren Punk-Trance. Der unvergesslichste Moment war wohl Sun Goes Down on You. John Dee war ein gutes Venue für diese Band, wegen seiner familiären Natur. Ein toller Gig! (JL)

Forbidden
San Francisco Bay Area Thrash Metaller Forbidden beendeten die Donnerstagnacht mit ein Überraschung: dem famosen Gene "The Atomic Clock" Hoglan am Schlagzeug! Ich hatte nichts davon gehört oder gelesen, dass er spielt, ehe ich in da im Spotlight auf der Rockefeller Stage sah. Mr. Hoglan hatte schon zuvor mit Forbidden gearbeitet und diesmal ersetzte er Mark Hernandez, der aus “persönlichen familiären Gründen” das Inferno auslassen musste. Generell war die Show mitreissend, ich konnte mir es jedoch nicht verkneifen, mich fast nur aufs Schlagzeug zu konzentrieren. Hoglans Drumming ist einfach aufsehenerregend. (MT)


Freitag 22.4.: Rockefeller & John Dee

Djerv


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Der Titel der glänzendsten Performerin geht mit Sicherheit an Djervs Sängerin Agnete Kjølsrud. Ihre klare und vielseitige Stimme und wache Performance stellten viele bessere MusikerInnen in den Schatten. Anfänglich war das Publikum etwas lahm, aber viele waren nur wegen dieses Gigs erschienen, der sicherlich niemanden kalt liess. (JL)

Astaroth

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Astaroth aus Oslo eroberten das John Dee mit ihrem traditionellen Sound, gewürzt mit furiosen Vocals. Diese Musik war nicht so mein Fall, jedenfalls nicht um diese Tageszeit. Der Grossteil des Publikums wärmte sich nur auf oder suchte eine Pause, um Djerv und besonders Agnete Kjølsrud zu verdauen. Viele Fans schienen den Gig zu geniessen, aber bei mir zündete es irgendwie nicht. . (MT)

Soilent Green

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Der frühe Freitagabend ging im oberen Stockwerk mit überraschend gutem Sludge Metal aus Lousiana weiter,Soilent Green. Ihre faszinierende Musik, kombiniert mit einer intensiven Liveshow liessen einen dieses Erlebnis geniessen. Acts wie Soilent Green sind immer willkommen in einem Festival-Line-Up, das viele theatralische Acts aufzuwarten hat. Infernofestival war Teil der Soilent Green Europatour mit Today Is the Day als Support Act. (MT)

Today Is The Day

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Diese Jungs aus Nashville waren ziemlich gut, aber hinterliessen keinen nachhaltigen Eindruck. Die Menge hatte sich offensichtlich auf diesen Gig gefreut, und der Bassist spielte sich den Allerwertesten ab. Der Drummer war ebenfalls bemerkenswert. (JL)

Atheist

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Atheist, auch aus den USA, liessen sicherlich niemanden kalt, als sie die grosse Bühne eroberten. Der charismatische Fronter Kelly Shaefer liess die Menge toben, und die Band hielt diese unglaubliche Intensität den gesamten Gig über aufrecht. (JL)

Immortal

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Das lange Warten hatte sich gelohnt, als endlich diese Show im Rockefeller losging. Immortal erfüllten auch diesmal alle Erwartungen, einschliesslich meiner, und die Atmosphäre war ansteckend. Die Pyros machten sich in diesem Venue ebenfalls gut. (JL)


Samstag 23.4.: Rockefeller & John Dee

Malevolent Creation


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Der sonnige Samstag begann mit einem Spaziergang zum Rockefeller. Floridas Malevolent Creation hatten bereits eine Weile gespielt, als wir das Venue erreichten. Daher galt meine Aufmerksamkeit während dem Rest der Show dem Fotografieren, auch weil ich die Band erst vor kurzem gesehen hatte. Sie sind sichere Live-Performer und absolute Profis, jedoch können ihre Shows nach einigen Songs etwas langweilig werden, besonders wenn du nicht so ein grosser Fan des Florida Death Metal bist. Malevolent Creation hat eine beeindruckende Liste ehemaliger Bandmitglieder und seit einigen ein stabiles Line-Up. Laut Band ist das neue Album das rücksichtsloseste, fokussierteste und brutalste Malevolent Creation Album aller Zeiten. "Wir sind zurück zu unseren Wurzeln gegangen, nicht nur als Band, sondern auch als Fans von Metal-Musik. Wir schrieben ein Album, das wir als Fans von brutaler Musik gerne hören wollten." (MT)

Pentagram

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Die Doom Metal Pioniere Pentagram hatten einen fantastischen Gig im Rockefeller. Der legendäre Sänger Bobby Liebling kam aber leider nicht so laut rüber, aber das störte nicht zu sehr. Die Band bot ein tightes Set, Gitarrist und Drummer im absoluten Groove. (JL)

Illdisposed

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Unten spielten die Dänen Illdisposed, und sie waren OK, aber nicht mein Fall. Trotz einer Anzahl von Studioalben und einer langen Bandgeschichte (seit 1991), wirkte diese Band auf der Bühne etwas unerfahren. Jedoch schien es der Menge zu gefallen, und die Band spielte auch gut. (MT)

Napalm Death

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Die heissersehnten Napalm Death erfüllten alle meine Erwartungen. Die Menge zuckte aus und es gab vorne ein grosses Moshpit. Die Grindcore Pioniere im Rockefeller spielen zu lassen, war definitiv eine gute Entscheidung der Organisatoren. Bemerkenswert sind auch die Kommentare zwischen den Songs, hinsichtlich etwa dem Wert des menschlichen Lebens, die wirklich zu Herz gingen. (JL)

Urgehal

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Obwohl viele die Norweger Urgehal als amüsant betrachten mit ihren schweren Ketten, brutalem Facepainting und den längsten Nieten des Festivals, haben sie etwas an sich, das einen Funken entfacht. Ich fühlte, dass mich dieser altmodische aber sehr persönliche Sound gefangen nahm. Urgehal war die perfekte Wahl, um einen Abend im John Dee ausklingen zu lassen und lockte viel Publikum an. Generell war die Show eine lohnende Erfahrung. (MT)

Meshuggah

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Der letzte Act des Festivals, die Schweden Meshuggah, raubten dir den Atem. Obwohl das Publikum schon viele Tage lang alles gegeben hatte, gab es hier einen besonderen Empfang – und der Gig war unglaublich. Ein besonderes Dankeschön auch für die schönen Bühnenbauten, die der fantastischen Atmosphäre des letzten Inferno-Gig noch eins draufsetzten. (JL)

Zusammenfassend sei gesagt,
Rockefeller ist ein Hauptvenue in angenehmer Grösse für ein Festival wie Inferno. Obwohl es viele Menschen fasst, bleibt die Atmosphäre intim, und es wirkt nie überfüllt. Besonders die Dachterasse sei hier erwähnt, wo es Essen und Getränke gibt. Obwohl das Event eher teuer ist, kann ich es allen Metal-Fans empfehlen. (JL)

Jenni Leander (JL) & Meri Tikkala (MT), transl. K. Weber


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8/10



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