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Summer Breeze 2011 - part 3

2011-09-28
Stadt / City Dinkelsbühl 
Land / Country GER 
Web www.summer-breeze.de
 
Veranstaltungsort:
Location
Aeroclub 
Datum / Date17.-19.08.2011 
Bildergalerie / Picturegalerie siehe Text 
Photos: Cornelia Wickel 

In der Nacht gab es keine weiteren Wetter-Zwischenfälle, so dass dem letzten Festivaltag nichts im Weg stand. Auch an diesem Tag stand bereits um 11 Uhr die erste Band auf der Bühne: Motorjesus, gefolgt von Benighted, knapp eine halbe Stunde später, die offenbar ein Abo auf diesen Spielplatz zu haben scheinen. Wenn ich mich recht entsinne, mussten die Belgier bereits zum dritten Mal um diese Uhrzeit ran. Oder wollen die das etwas so?! Na, wie dem auch sei, scheint als hätten sich Band und Fans bereits daran gewöhnt, denn zum Brutal Death Geballere hatten sich bereits einige Nasen vor der Bühne eingefunden, einige Viele, gemessen an der frühen Stunde!


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Richtig wach und einsatzfähig fühlte ich mich allerdings erst, als die Göteborger Engel, rund um ex-Gardenian Gitarrero Niclas Engelin, an der Reihe waren. Für Einige war deren melodieverliebtes, bisweilen beinah schon ins poppige abdriftende Material einfach nicht hart genug. Davon unbeeindruckt jedoch, heizten die Schweden mit „Six Feet Deep“ und „Casket Closing“ ordentlich ein. Sänger Magnus konnte, stimmlich topfit, mit überzeugenden Wechseln von cleanen Vocals, Growling und Shouts überzeugen. Eine Sache, die, wie wir bei Scar Symmetry leider gesehen haben, keineswegs selbstverständlich ist. Bei „Sense The Fire“ und anderen Stücken sah man allenthalben eifrige Sänger im Publikum, ganz so unbekannt sind die Jungs also in unseren Breiten nicht mehr und spätestens nach der im Herbst stattfindenden Tour mit Pain wird sich das so oder so ändern.


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Deadlock kam dann so richtig in den Brutzelgenuss, denn nun war kaum noch ein Wölkchen am Himmel. „Bizarro World“ läutete den Gig ein und ab da ging die Post ab. Die beiden Sänger lieferten zu Krachern wie „Earthlings“, dem tollen „Code of Honor“ und Co eine saubere Leistung ab, die vom Publikum mit lautem Mitsingen, Klatschen und Crowdsurfen honoriert wurde. Irgendwie konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, als würde niemand die Hitze merken und schon gar nicht merkte man, dass bereits der dritte, bzw. vierte Festivaltag im Gange war.

Und wieder zurück zur Mainstage, hier stand bereits die nächste schwedische Truppe in den Startlöchern, dieses Mal aber mit ganz anderer Mucke. Es wurde heavy und doomiger mit Grand Magus. Auch hier bruzelte die Sonne munter weiter, was aber nach wie vor kaum Beachtung fand. „Kingslayer“ läutete den Gig ein und nahm die Fans mit auf eine doomige Reise mit „Hammer of the North“, „Iron Will“ und Co. Hier zeigten die Nordlichter wiederholt ganz klar, warum ihre bisherigen Alben mit hochgelobt werden.


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Sie kamen, spielten, siegten: Demonical zockten technisch beeinduckend ihren Set runter, boten eine gut aufeinander eingespielte Mannschaft und viel Action auf der Bühne, zudem mit Sänger Sverker Widgren einen immer wieder das Publikum anfeuernden Fronter. Es ist den Jungs zugute zu halten, dass sie sich nicht nur auf eine Werbeveranstaltung für ihr neues Album „Death Infernal“ konzentrierten, sondern auch viele ältere Songs in die Setlist einbauten. Das passte stilistisch sehr gut und wirkte wie aus einem Guß, was bei den Vollprofis aber auch zu erwarten war. Solider Gig der Schweden. [Markus Seibel]


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As I Lay Dying hatte ich zwar vor nicht allzu langer Zeit bereits in Wacken gesehen, da aber eher aus der Ferne, bzw. Luft, so dass es nun an der Zeit war, sich wieder einmal von den Live Qualitäten der Truppe zu überzeugen. Der Platz vor der Bühne war ordentlich vollgepackt und machte deutlich, wie beliebt die Jungs nach wie vor sind. Nach einem kurzen Intro ging es mit „Within Destruction“ und „The Sound Of Truth“ mit ordentlich Druck und Energie los. Stillstehen konnte offenbar keiner auch nur eine Minute lang. Besonders Fronter Tim turnte auf dem eigens aufgestellten Podest (übersehen konnte man den Hünen da nun wirklich nicht mehr) und quer über die Bühne, dass man beinah schon glauben konnte, er müsse sein tägliches Sportprogramm absolvieren. Obendrein sorgten meterhohe Flammensäulen dafür, dass auch wirklich Jedem dreifach eingeheizt wurde durch Sonne, Musik und Feuer. Zu Meckern gab´s bei Stücken wie „Condemned“, „Nothing Left“ und weiteren nun wirklich nichts. Außer, dass manch Einer sich sicherlich wunderte, warum die Band knapp 10 Minuten früher aufhörte.


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Caliban waren klar die Schwergewichte des Abends, was ihre Bewegungsfreude auf der Bühne keineswegs einschränkte. Calibaneben… Dabei sind die Herren kein bisschen sanfter oder leiser geworden und prügelten sich entsprechend konsequent durch ihren Set, was bei dem gut gefüllten Festival auf viel positive Resonanz stieß und die Leute schon mal heiß machte für die nachfolgenden Bands. [Markus Seibel]

Zusatz am Rande: Die Jungs ließen sich nicht lumpen. Neben einer Menge Bewegungsfreude, hatte man CO2 Wände en masse dabei, sowie Feuer. Während der Wall of Death wurde ein Contestgewinner mit Helmkamera in die Wall of Death geschickt, so dass man diesen auch mal aus einer etwas anderen Perspektive bestaunen konnte - die Kamera gab übrigens zwischenzeitlich auf, der Gewinner jedoch nicht.


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Tarja trat nach 8, bei sinkenden Temperaturen und untergehender Sonne vor einer ansehnlich großen Menge auf der Hauptbühne auf. Eine All-Star Band verlangt einen anderen Bühnenaufbau, damit auch jeder von ihnen gut sichtbar war. Mike Terranas Drumkit war nicht im Hintergrund, sondern am rechten vorderen Rand der Bühne, Max Lilja zur Linken von Tarja, in der Mitte die Saiten- und Keyboard Fraktion. Der Einstieg in den Gig erfolgte mit „Dark Star“, gefolgt von „I Feel Immortal“. Stimmlich wie gewohnt top, gut aufgelegt und dieses Mal ohne Outfitwechsel nach jedem Song. Geboten wurde von der finnischen Sängerin hier ein bunter Strauß von Hits, derer sie ja mittlerweile genug hat. Auch die Fans, die auf Nightwish Songs warteten, wurden mit der Coverversion „Over the Hills And Far Away“ erhört. Kurz vor Ende des Sets gab es noch eine Extra Einlage, als Tarja eine Goldene Schallplatte für ihr aktuelles Album „My Winter Storm“ überreicht bekam. Die Sängerin bedankte sich eifrig und gerührt bei den Fans, um mit „Until My Last Breath“ den Gig zu beenden. Ein toller Auftritt ohne divenhafte Kostümwechsel, wie man sie sonst allzu häufig gesehen hatte, super!


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Die Jungs von Týr kloppten ihre echten, melodiösen Viking/Folk Metal in das proppenvolle Zelt. Die Band hatte richtig Bock, doch leider war nach leider nach einer dreiviertelstunde schon Schluss. Hätte für mich ruhig länger gehen können. Fazit: Perlen vor die Säue – wie noch so oft bei der Bandverteilung auf diesem Fest(ival).. [Markus Seibel]

Übrigens: Pluspunkte heimste Fronter Heri mit seinen Deutschkenntnissen ein, die er beinah akzentfrei zum Besten gab. Das allerdings war nur das Tüpfelchen auf dem i, eines mitreißenden Gigs, bei dem das Publikum ohne weitere Aufforderungen eifrig mitsang.


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Hatebreed , wieder eine Hardcoretruppe und das zur Primetime auf der Hauptbühne, meine Fresse war das voll vor der Bühne. Der Opener „Everyone Bleeds Now“ glich einer Aufforderung zum Ausrasten, denn die Menge ging steil und zwar richtig und das von der ersten Sekund an. Kein Wunder eigentlich, denn die Band legte sich ebenfalls ins Zeug als gäbe es kein Morgen mehr. Das da keiner von Flammensäulen angebrutzelt wurde, grenzt wohl an ein Wunder. Zwischendurch schossen auch CO2 Wände in den Abendhimmel, wie wir sie bereits bei Caliban gesehen hatten.
Hatebreed hatten eine Setlist zusammengestellt, die sicherlich keine Wünsche mehr offenließ, wurde doch wirklich jedes Album bedacht. Es war der letzte Festivaltag, aber der Menge war das nicht anzumerken – entweder, weil sie noch gar nicht müde waren, oder aber, weil sie verdammt gut darin waren, die letzten Kräfte zu mobilisieren. Wenn man durch „Beholder Of Justice“ oder „Doomsayer“ und dergleichen angeheizt wird, aber auch kein Wunder, oder? Nach „This Is Now“ gingen die Jungs erst einmal von der Bühne, kamen aber natürlich nach lautstarken Rufen wieder zurück, um einige weitere Stücke in die Menge zu knallen. „Destroy Everything“ läutete das Ende des Gigs ein und danach waren sicherlich auch einige vollends zerstört – aber glücklich.

Wohl dem, der nach wie vor über Kraftreserven verfügten, denn zu Ende war das Festival noch nicht. Es warteten nach wie vor einige Hochkaräter darauf, das Publikum zu beschallen.
Primordial beispielsweise nahmen die Menge auf der Painstage in Empfang, um das Festival, zumindest auf den Hauptbühnen zu beenden. „No Grave Deep Enough“ zog das Publikum sofort in seinen Bann, nach dem krassen musikalischen Wechsel von Hatebreed zu Primordial. Nicht ganz unbeteiligt am „Bann“ war natürlich wie gewohnt Fronter Alan, der mit seiner einnehmenden Bühnenpräsenz und blutigem Corpsepaint alle Blicke auf sich zog. Auch wenn es hier bewegungstechnisch weniger intensiv abging, waren auch für die Musik der Iren Kraftreserven von Nöten und geniale Stücke wie „The Coffin Ships“ und „Empire Falls“ machten es den Fans leicht dies zu tun. Ein toller Auftritt!


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Es war mittlerweile nach 1, das Festival ging mit riesigen Schritten unaufhaltsam auf´s Ende zu, aber drei Bands warteten immer noch. Drei Bands, die immer noch einen den Umständen entsprechend großen Zuschauerzuspruch verbuchen konnten. Auch wir schleppten uns noch einmal in den Fotograben, um den Gig der Finnen von Moonsorrow festzuhalten.
Und was soll man sagen, es war spät, die Fans waren müde, aber die Uhrzeit passte perfekt zum Sound der Truppe. Die Setlist bestehend aus „Tähdetön“, „Kivenkantaja“, „Aurinko + Kuu“ und „Kulleiden Maa“ war mit Sicherheit die kürzeste des gesamten Festivals, doch wer Moonsorrow kennt, weiß um die Länge der epischen Stücke. Die Stimmung war trotz später Stunde gut und die Atmosphäre war ebenfalls da. Ein toller Auftritt, bei dem sich alle beteiligten nochmals ordentlich ins Zeug legten.


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Rotting Christ und Burden Of Grief konnten leider nicht mehr auf unsere Anwesenheit hoffen, ich hab´s versucht, doch der Schlaf war übermächtig. Und bevor der Sandmann mich noch auf dem Weg zum Zelt ereilte, strich ich die Segel. Berichten zufolge jedoch, mussten weder die Griechen von Rotting Christ, noch Burden of Grief vor einem spärlich gefüllten Zelt spielen, wodurch das Festival mit einem Knall zu Ende ging.

Was bleibt einem da als Fazit noch zu sagen? Wie üblich war die Bandauswahl top und gut durchmischt! Die größere Partystage war eine lohnende und gut durchdachte Investition (im Gegensatz zur Verlegung des Eingangs zum Fotograben – einmal durch/um die komplette Menge, eine ziemliche Rennerei wenn man von/zu einer der beiden Hauptbühnen kam/ging). Die einzigen, die sich so richtig daneben benahmen und aus der Reihe tanzten waren zum einen das Wetter – mit glücklicherweise glimpflichem Ausgang - und die Wespenplage, die in diesem Jahr absolut widerlich war und sicherlich für ordentlich Arbeit bei den Sanitätern sorgte.



Cornelia Wickel, Markus Seibel


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9/10



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