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Metalheim 2011

2011-11-08
Stadt / City Helsinki 
Land / Country FIN 
Web www.metalheim.fi
 
Veranstaltungsort:
Location
Nosturi 
Datum / Date28.–29.10.2011 
Bildergalerie / Picturegalerie siehe Text / see text 
Photos: Tina Solda, Klaudia Weber 

Nette Idee, ein Festival parallel in zwei Städten, nämlich Helsinki (Nosturi) und Oulu (Teatria), steigen zu lassen – 10 Bands in zwei Tagen, wo sich die Line-Ups abwechseln (d.h. Bands vom Freitag in Helsinki spielten am Samstag in Oulu – und umgekehrt). Nur dürfte der Publikumszuspruch generell leider nicht ganz die Erwartungen erfüllt haben – lag es am Monatsende (alle keine Kohle mehr), oder an zu vielen konkurrierenden Halloween-Parties? Ein Mangel an attraktiven Bands kann es ja wohl nicht gewesen sein...

Freitag, 28.10.2011
Ghoul Patrol


Foto: Tina Solda. Mehr Bandphotos hier!
Die ersten mit der zweifelhaften Ehre, die Akustik einer 900-Seelen-Halle zu testen, in der sich grad mal ein Dutzend Leute befinden, waren Ghoul Patrol. Eine Neuentdeckung für mich, aber sie haben bereits den Finnish Metal Award als bester Demo-Act in 2009 gewonnen und brachten gerade ihr Debutalbum auf den Markt. Geboten wurde solider Groove-Metal (oder "Death´n´roll", wie es die Band selbst nennt), wo auch dem Sound aus Alabama und Texas gewisser Tribut gezollt wird - dieser Eindruck wird auch noch durch Sänger Pekkas ZZ Top Shirt und Bart bestätigt. (TS)

MyGrain

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Als Zweite des Abends hatten MyGrain keinen leichten Stand – vielleicht drei Dutzend Leute vor der Bühne und nochmal eines im Barbereich. Und im Unterschied zur Band schonten die meisten ihre Kräfte wohl für den Headliner, aber dank eines stimmkräftigen „Fanclubs“ auch am Balkon konnte das Quintett aus Helsinki den Gig dennoch auf der positiven Seite verbuchen. Leider war auch der Sound nicht gerade optimal - ein beharrliches Dröhnen beeinträchtigte den Hörgenuss. Setlist: Into the Parallel Universe, Shadow People, Of Immortal Aeons, Darkbound, Plastic, Translucent Dreams, Dust Devils and Cosmic Storms, Trapped in an Hourglass

Audrey Horne

Foto: Tina Solda; mehr Bandphotos hier!
Huch, was ist das – beschreiben wir es mal so: Deep Purple mit Mike Patton als Sänger spielen Prog-Punk angehauchten Stoner Rock... Die Norweger posten wie Sau, holten auch mal schnell ein Megafon raus (als ob die PA nicht schon laut genug wäre) und liessen ungebremste Energie in den nun etwas mehr gefüllten Saal schwappen. Gelegentlich mischten sich auch ein paar schiefe Töne unter Ohrwürmer wie den brandneuen Song „Redemption Please“ (falls ich den Titel richtig verstanden hab), aber bei so viel Action – Sänger Toschie sprang am Schluss sogar mitten im Publikum rum – ist das wohl kein Wunder. Unfassbar fand ich allerdings die Reaktionen des Publikums - nämlich so gut wie keine. (KW)

Tyr

Foto: Tina Solda. Mehr Bandphotos hier!
sind in Finnland ein rarer Anblick, und das vermutlich eher aus logistischen Gründen und nicht mangelnder Popularität. Ihr letzter Besuch hier beim Tuska 2008 war ein Festival Highlight, also waren die Erwartungen erneut ziemlich hoch. Leider war dieser Gig nicht ganz so genial wie jener damals vor drei Jahren, denn die Setlist war fast völlig auf Material der beiden letzten Alben aufgebaut. Und die sind hier einfach nicht so bekannt wie die älteren Sachen. Enttäuscht war ich auch, dass kein einziger Song in Faröisch gesungen wurde. Allgemein aufhorchen liess die Ankündigung "Wir haben ja viele Songs über Hämmer...", aber die Enttäuschung im Publikum war spürbar, als Sänger Heri den Satz beendete: "der hier heisst ´Hold The Heathen Hammer High´!" Obwohl es ihnen sicherlich schon beim Hals raushängt, aber nächstes Mal sollten sie ihren vernachlässigten finnischen Fans eine Freude machen und lieber "Hail To The Hammer" ausgraben. Und wann auch immer das nächste Mal sein wird, hoffen wir auch, dass bis dahin das Haupthaar von Gitarrist Terji wieder nachgewachsen ist.

Moonsorrow

Foto: Tina Solda. Mehr Bandphotos hier!
Wenn Týr hatten keinen Bock auf alte Songs hatten, so verfolgten Moonsorrow genau die gegenteilige Strategie. Wohl wissend dass der Grossteil der Anwesenden mindestens eine der Shows zum neuen Album gesehen haben musste, wartete die Band mit einer erlesenen Auswahl aus der Vergangenheit auf. Die coolste der Überraschungen war wohl, ´Raunioilla´ und ´Kylän päässä´ mit Teilen des gigantischen Epos ´Tulimyrsky´ zu umrahmen. Die Menge - und zu diesem Zeitpunkt war der Ausdruck absolut zutreffend - zeigte durch Moshen seine Dankbarkeit, und ich würde das als einen der besten Moonsorrow Gig bezeichnen, den ich gesehen habe. Damit sei nicht gesagt, dass das neue Album schlechter sei als die vorhergehenden, ganz im Gegenteil, und völlig ignoriert wurde es nicht: ´Tähdetön´ wurde ebenso gespielt wie ´Kuolleiden maa´. Letzterer Song ist wohl ein ultimativer Rausschmeisser, und klarerweise verliess die Band danach die Bühne, aber trotz der späten Stunde wollte noch keiner gehen - schliesslich wurde der lang anhaltende Applaus noch mit einem weiteren Klassiker belohnt: ´Sankaritarina´. (TS)

Samstag 29.10.2011
war ich doch überrascht, anfangs noch weniger Leute im Saal zu sehen als am Vortag – zwei Dutzend Leute, vielleicht auch drei, verteilt im ganzen Klub - im Nosturi eine sehr magere Kulisse.

Hateform

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die für Dead Congregation in Helsinki eingesprungen waren (in Oulu waren es Mors Subita), nahmen es jedoch mit Humor und scherzten mit dem Publikum, das auch brav mitmachte. Ihr klassischer Death Metal mit coolem Groove und wohldosierten Blast Beats hätte etwas mehr Zuspruch verdient. Geboten gab´s u.a. Abhorrent Reincarnation und There will be none vom 2. Album Origins Of Plague und das Debutalbum „Videobiisi“ Sky Cries Blood.

Black Crucifixion

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Wenn es einen Bewerb in “böse gucken” gäbe, diese Band hätte hohe Gewinnchancen. Dabei hatten sie ohnehin schon locker doppelt so viel Publikum als der Act davor, und darunter auffallend viele junge Fans. Die standen offensichtlich auf urwüchsigen Black Metal, Old School, mit einer Dosis Doom und eher an den Urvätern Venom als an der norwegischen Variante orientiert, siehe Jubiläumsalbum “Hope of Retaliation”. Das komplexe Drumming gefiel mir, aber sonst kann ich mit dem Stil leider nicht viel anfangen.

Profane Omen

Foto: Tina Solda; mehr Bandphotos hier!
hatten wiederum fast doppelt so viele Fans vor der Bühne als der Vorgänger, das heisst die Lage besserte sich. Und auch die Stimmung war gleich im Hoch, als Energiebündel Jules und seine Jungs mit “Wastehead” einen fulminanten Gig einläuteten. Die Hardcore-Wurzeln sind nicht zu leugnen, aber die neuen Songs vom aktuellen Destroy! Album bieten mehr Gelegenheit, diese wandlungsfähige Stimme glänzen zu lassen. Die Meute, am Vortag noch so zäh, zeigte sich bewegungs- mitsing- und klatschfreudig, es gab sogar “1 Frau Moshpit“.
Im Set ausserdem: A Force To Be Reckoned With, Feed On The Wasted, Predator, Painbox, Escape/Traceless, Disconnected, Base, Bound To Strive

A.R.G.

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Old School Trash bis hin zum Outfit (Matte, zerrissene Jeans, ein Shirt mit DDR drauf...), hat die finnische Herrenriege auf der Bühne doch diesen Sound bereits gespielt, als er ganz neu und modern war. Eine Hochgeschwindigkeits-Hommage an Testament, Destruction, Kreator & Co. und ein Lehrstück in Sachen Brutalität für einige der jüngeren Acts. Leider auch, was die Lautstärke betrifft, der Sound wurde immer breiiger... erst ausserhalb der Halle, aus sicherer Entfernung, konnte man wieder sowas wie Songs erkennen.

Primordial

Foto: Tina Solda; mehr Bandphotos hier!
Auf diese Band hatten schon viele sehnsüchtig gewartet, das Merchandise verkaufte sich auch gut – und ja, der Saal war wieder so voll wie am Vortag. Um mit Primordial das 20-Jahr-Jubiläum - angeblich genau an diesem Tag – abzufeiern und sogar mitzusingen, musste sich das Publikum auch nicht lange bitten lassen. Zwischen und auch während der Songs (u.a. Lain with the Wolf, The Mouth of Judas, Heathen Tribes, der Demotrack To The Ends Of The Earth) peitschte Sänger A.A. Nemtheanga die Leute regelmässig an – für meinen Geschmack kam da ein bisschen zu oft „Are you with me Helsinki?“ Oder gab es andere Gründe dieser ständigen Zurufe? Im letzten Viertel des Sets liess sich nicht mehr kaschieren, dass Stimme etwas schief und Texte unsicherer wurden, und mit dem Gleichgewicht wars auch so eine Sache ... Die Band hielt jedoch tapfer Kurs durch einen immer stürmischeren und chaotischeren Gig, der in ausgedehntes Crowdsurfing bei der letzten Nummer (Empire Falls) mündete. Klasse – trotz dieses Gläschens Whisky zu viel... (KW)


Tina Solda, Klaudia Weber


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7/10



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