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Jübek Open Air 2012

2012-09-15
Stadt / City Jübek 
Land / Country GER 
Web www.juebekopenair.de
 
Veranstaltungsort:
Location
 
Datum / Date25.08.2012 

Manchmal wird schon die Anreise zu einem Festival eine aufregende Sache – wie in diesem Fall. Eigentlich trennten mich nur knapp 25km von meinem Wohnort und Jübek, aber nur mit diversen Online-Kartendiensten und einer Wegbeschreibung fand ich mich nicht ganz so zurecht, und so wurden aus 25km wohl eher 50km. Hatte ich also einmal den richtigen Weg gefunden, war ich überrascht wie familiär das Festival war. Ein Parkplatz direkt neben dem Festivalgelände, alles ganz entspannt und vollends angenehm.

Ich kam gerade noch rechtzeitig an, um wenigstens die letzten Minuten von Panacea Experience sehen zu können, und das was ich sah, hätte durchaus mehr Publikum verdient. Die Reihen von der Bühne waren spärlich gefüllt, dennoch herrschte eine sichtbar gute Laune auf er Bühne und auch davor – Teile des Publikums forderten sogar Zugaben, die jedoch auf Grund des engen Zeitplans nicht gespielt werden konnten.


Etwas voller wurde es dann bei Ludwig van, die dem Publikum einen rockigen und mitreißenden Auftritt präsentierten, garniert mit viel Spielfreude, gutem Klang und viel Interaktion mit dem Publikum. Zunächst musste das Publikum aber erst einmal überzeugt werden, was überraschenderweise etwas länger dauerte – als das dann aber geschafft war, war das Publikum mit Spaß dabei.


Weiter ging es danach mit Vierkanttretlager, die zwar auch viel Spielfreude und Power an den Tag legten, mich jedoch mit ihrer Musik nicht überzeugen konnte, womit ich nicht alleine war wie ich bei einem Blick ins Publikum feststellte. Der Auftritt der Band animierte die Zuschauer zwar zum Bewegen – headbangen eingeschlossen – aber wirklich sichtbarer Enthusiasmus blieb aus.


Shenaniganz, eine Band aus Bayern, schaffte es hingegen das Publikum vollends zu begeistern – eine tolle Setliste mit Liedern auf Deutsch und Englisch, abwechslungsreicher Sound, Spielfreude, Bewegung und überzeugender Gesang. Musikalisch eine Topleistung, und auch die Interaktion mit dem Publikum hätte kaum besser sein können, was die Zuschauer alles honorierten und der Band eine gute Stimmung zurück gaben.


Auch die amerikanische Band Nations Afire brachte das Publikum in eine gute Stimmung, die durchweg rockige und wirklich sehr mitreißende Aufmachung ihrer Lieder schien das Publikum zu überzeugen. Es gab sogar einen kleinen Moshpit, was nur ein Teil dessen war, was auf Grund der bewegungs-animierenden Musik passierte.


Haudegen hingegen spaltete das Publikum in zwei Lager – die einen, die die Musik richtig gut fanden und Stimmung machten und dann die, die absolut nichts mit den dargebotenen Liedern anfangen konnte und sich still im Hintergrund hielten. Ein Fan bezeichnete Haudegens Musik als „eine Mischung aus Onkelz und Schlager“, was es meiner Meinung nach recht gut umschrieb. Was fest steht ist, dass die Band viel Spaß auf der Bühne hatte und dies auch zeigte – was wiederum auf das Publikum an der Bühne übersprang.


Im Anschluss ging es dann mit den Donots weiter, und da stand das ganze Publikum Kopf – bei solch einer Spielfreude, die die Band auf der Bühne präsentierte, kamen die Fans auf ihre Kosten. Ein Set voller rockiger Songs, lustige Interaktion mit dem Publikum – mehr brauchte das Publikum nicht, um die Band zu feiern und jede Sekunde zu genießen.

Nicht so mitgerissen erschienen die Zuschauer dann während Jupiter Jones, die zwar einen grundsoliden Auftritt präsentierten, aber nach den vorhergehenden Bands schien hier etwas zu fehlen, wie auch einige Zuschauer bemerkten.


Mehr Stimmung verbreiteten dann Fiddler´s Green als letzte Band des Abends, dennoch konnten sie nicht mit den Donots mithalten. Fiddler´s Green boten, wie eigentlich immer, eine durchgehend schwungvolle Show mit einer guten Auswahl an Songs. Das noch dagebliebene Publikum wippte passend zur Melodie mit, jedoch blieb mehr aus – ob es an der Uhrzeit oder am Wetter lag, bleibt offen.

Fazit:
Alles in am Allem war das Jübek Open Air ein angenehm familiäres Festival, auf dem man sich einfach wohlfühlen muss – ein angenehm gemischtes Publikum, eine gelöste Stimmung, faire Preise an den Essens- und Getränkeständen, ein guter Sound der Bühne und ein musikalisch hochwertiges Line-Up. Da kann man nur sagen: Daumen hoch!

+photos: Carina Ullmann


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9.5/10



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