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Helldone Festival 2012

2012-12-30
Stadt / City Helsinki 
Land / Country FIN 
Web www.heartagram.com
skreppers.com
www.finalassault.org
 
Veranstaltungsort:
Location
Tavastia 
Datum / Date29.12.2012 
Bildergalerie / Picturegalerie Links im Text / links in the text 
Photos: Klaudia Weber 

Das traditionelle und legendäre Neujahrskonzert von HIM im Tavastia, später unter dem Titel Helldone-Festival bekannt, hatte ja einer künstlerische Pause eingelegt. 2012 kommt es gleich als 4-Tages-Event daher, wo HIM und ihre Kumpels The Skreppers als Support auch noch einen weiteren Opening Act einladen. Am ersten Abend spielten Face of God, am 30. werden Jericho Fuzz und am 31. Sleep Of Monsters als erste Band die Bühne entern. Und ebenso traditionell blieb die Tatsache, dass dieses Festival in Nullkommanix ausverkauft war – viele Fans reisen nur dazu aus aller Welt an, sogar USA, Japan, Neuseeland...

Obwohl ich erst knapp vor Konzertbeginn eintraf, war noch alles easy – null Warteschlangen, auch nicht an der Theke, freie Sitzplätze, erst wenige Leute da – und die meisten davon befanden sich an der Absperrung, um die besten Plätze besetzt zu halten.

Final Assault
Der Bandname sagt schon alles... Die Finnen sehen sich als 80s Thrash Metaller, ich würde sie eher in die Ecke Hardcore-Punk mit Metal-Einflüssen stellen. Die Jungs liessen mit dem Material ihres Dead By Dawn Debuts eine derbe Soundattacke los (“Something Outside”), später blitzten auch Metallica- oder Deep Purple-Zitate auf und etwas gemächlicherer Groove wurde angeschlagen.

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Der Club füllte sich im Lauf des Gigs, weiter hinten konnte man viele (männliche) Fans sehen, die zustimmend wirkten und sogar etwas mitbangten. Anscheinend gab es vorne aus den vorwiegend weiblichen Reihen weniger positives Feedback. “Nur noch 2 Songs, dann sind wir weg”, tröstete der ausgesprochen agile Frontmann Jänö – und mit “You shall die of your own evil creation” beendeten die Band ihre Show sogar einige Minuten früher als sie eigentlich musste. Also, sooo schlimm fand ich es ja nicht, dass sich die Jungs dem Titel ihres aktuellen 7inch Vinyl Albums als “Kings of Shame” fühlen mussten...


Der Nachbarclub Semifinal – eigentlich der Keller des Tavastia - befand sich ganz in Hand von DJ Jyrki , seines Zeichens Frontmann von The 69 Eyes. Erfahrungsgemäss wird der kleine Club bald völlig unzugänglich, also schnell an die Bühne und ein paar Fotos geschossen... Jyrki setzte auf Klassiker wie Johnny Cash, Led Zeppelin und rockte die tanzfreudige Menge später auch mit Material quer durch die finnische Metal-Geschichte (z.b. Amorphis, Sentenced).

The Skreppers
kamen schon mal viel besser an, klar – bei diesem Party-Rockabilly mit schrägen Texten, geboten von noch schrägeren Typen kann man sich ein Grinsen ja kaum verkneifen. Eventuell lag es auch daran, dass das Tavastia bereits ziemlich voll war und viele diese Band bereits kannten. Beziehungsweise das aktuelle Album “Sherwood Gays” und Songs wie Gay City Roller. Frontmann Special K., diesmal in eher dezentem Outfit, bestach wie immer mit seinen Moves (dieser PSY kann dagegen einpacken), und im Lauf der Show kam auch der legendäre Latexanzug zum Vorschein. K. alias Hiili Hiilesmaa erzählte, dass sich seine Eltern im Tavastia kennengelernt hatten und er daher eine besondere Beziehung zu diesem Club habe.

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Die Show endete mit “My girlfriend is a prostitute”, das in einen ausgedehnten Instrumentalteil mündete, zu dem sich eine Dame auf die Bühne gesellte, um so nach und nach ihre Kleidung abzulegen. Dem skurrilen Humor der Band entsprechend kam unter ihrem Korsett erstmal ein zweites Korsett zum Vorschein – und nein, Leute, ich muss euch enttäuschen, sie verliess die Bühne wieder, ehe es zu viel nackte Haut zu sehen gab...


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HIM
Durch Berichte in finnischen Medien über den etwas missglückten Helldone-Auftakt informiert, wo Ville nicht nur gesanglich etwas daneben lag, sondern auch mit seltsamen Zwischenbemerkungen und noch seltsameren Verhalten für Aufsehen gesorgt hatte, war ich ja mal gespannt, wie es an diesem Abend laufen würde. Nein, heute schien Ville topfit, freundlich und sah auch aus wie früher – Käppi, schwarzer Pulli und Jeans, ohne Bart – und so dünn, dass er sich hinterm Mikroständer verstecken könnte. Einen neuen Song, nämlich “Strange Worlds” (der dazugehörige Video ist auf heartagram.com zu sehen) gab es gleich zum Einstieg – da hörte ich eher die Fans mitsingen als Ville selbst und dachte mir noch nichts dabei. Auch nicht, als das Mikro bei Sweet 666 zu pfeifen anfing … Die Band schien Spass zu haben, blödelten viel untereinander, ansonsten hielt sich Ville mit Ansagen (die vorwiegend in Finnisch kamen) eher zurück. Auch da dachte ich mir noch nichts dabei. Die Show war astrein, auch von der gesanglichen Leistung her.

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Dann gab es einen weiteren neuen Song, I will be the end of you, wo Ville etwas zu schwimmen schien. Villes Stimme schien stellenweise dermassen kraftlos (vorwiegend in den höheren Lagen), dass mir klar wurde, warum das Mikro gepfiffen hatte, es war scheinbar bis zum Gehtnichtmehr aufgedreht. Gone with the sin hingegen – wo Ville zur Gitarre griff – wurde dank Lichtshow ein Highlight des Gigs, eine tolle Atmosphäre, sogar Feuerzeuge kamen zum Einsatz. Das darauffolgende Wicked Game sollte jedoch ein Wendepunkt des Gigs werden. Wenn er es mit der Stimme schaffte, klangen die Höhen total dünn, oder sonst blieb die Stimme ganz weg. Ich hatte das Gefühl, er traut sich gar nicht so recht, irgendwas Hohes zu singen – das legendäre “nobodyyyyyy.... ” kam dann eher als Andeutung im Flüsterton daher.

Eine HIM-Performance steht und fällt ja mit Villes Leistung – leider, da können sich Mige, Linde, Gas und Burton noch so sehr den Allerwertesten abspielen – was sie ja auch taten. Die Probleme gingen bei Sacrament im selben Stil weiter – hohe Töne gingen gar nicht mehr, bei Funeral of Hearts und später Join Me liess Ville eher das Publikum singen, auch Mige und Linde It´s All Tears kamen wieder ziemlich gut rüber, weil schon das Original eher in tiefen Lagen angesiedelt ist, das galt auch für When Love And Death Embrace, wo Ville erneut zur Gitarre griff.

Ich hatte dann schon gar nicht mehr damit gerechnet, aber es wurde tatsächlich noch die Zugabe Sleepwalking Past Hope gespielt, mit wuchtigem treibenden Instrumentalteil – die Leistung der Band sei hier nochmal hervorgehoben.

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Für mich war es ziemlich schmerzhaft mitanzuhören, wie da ein Künstler kämpft, die übliche und von ihm erwartete Gesangsleistung zu erbringen - und es einfach nicht geht. Dass sich die Stimme stellenweise überschlägt oder ganz wegbleibt, kenn ich aus eigener Erfahrung sehr gut, wenn mich eine Grippe erwischt. Und ich vermute hier mal eine ähnlichen Grund ...
Beim Verlassen des Clubs schnappte ich die Bemerkung eines Fans, Ville sei an diesem Abend noch betrunkener als am Vortag gewesen, auf. Finde ich total unfair, denn meines Wissens können Betrunkene mehr als nur die hohe Stimmlage nicht mehr unter Kontrolle halten ... Leider lag beim Verfassen dieser Zeilen keine offizielle Stellungnahme der Band vor, ob meine Vermutung (Grippe) zutrifft – ich wünsche der Band auf alle Fälle das beste für heute Abend und auch den letzten Helldone-Gig zum Jahreswechsel!

Setlist 29.12.2012:
Strange World
Right Here in My Arms
Wings of a Butterfly
Heartkiller
The Kiss of Dawn
Your Sweet 666
I Will Be the End of You
Gone With the Sin
Wicked Game
The Sacrament
The Funeral of Hearts
It´s All Tears
Soul on Fire
Buried Alive by Love
Join Me in Death
When Love and Death Embrace
Encore: Sleepwalking Past Hope


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Klaudia Weber


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8/10



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