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Alpen Flair 2013

2013-06-29
Stadt / City Natz 
Land / Country ITA (Southern Tyrol) 
Web www.alpen-flair.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Natz 
Datum / Date20.-23.6.2013 
Bildergalerie / Picturegalerie Link am Textende/link at end of text 
Photos: Guido Wegener, Tilo Klein  

Mit über 15.000 Besucher und nicht zu schlechten Wetter war das diesjährige Alpen Flair Festival ein echtes Highlight, ist doch das Apfelhochplateau von Natz, bei Sonnenschein wie am Freitag, eine der schönsten Locations für ein Festival, die es wohl gibt.

Bereits zum zweiten Mal erfreute das Natzer Volksfest das Publikum an den 3 Festivaltagen mit einem hochkarätigen Line-Up. Auf die Anwesenheit des großartigen Heino durften sich wohl die meisten gefreut haben. Aber wird er auch wirklich auftreten ?

Die Organisation war leider am Donnerstag – dem Anreisetag - sehr chaotisch, da man nicht mit sooo vielen Leuten gerechnet hatte... Aber dank der guten Zusammenarbeit der Ehrenamtlichen im Team konnte man den Massen dann doch noch Herr werden . Der Veranstalter meldete keine Probleme, jedoch die Zufahrt zum Gelände muss neu überdacht werden. Es kann nicht sein, dass man mit seinem Ausweis/Pass/Bändchen die knapp 200 Meter hochfährt und kurz vor dem Eingang den Rückwärtsgang einlegen muss, weil auf dem Standstreifen etliche Fahrzeuge parkten und man keine Wendelmöglichkeit hatte... Warum macht man aus der Straße keine Einbahnstraße mit Wendehammer zum Be- und Entladen, und dann weg mit den Fahrzeugen?

Weiteres Problem war, dass man als Pressevertreter keine wirkliche Möglichkeit hatte, seine Arbeit zu verrichten. Man konnte sich mit dem Pass in der nähe der Bühne aufhalten, wo auch 2 Stehtische positioniert waren, an den man sein Laptop und seine Kamera fertig machen konnte. Nur wurde dieser Bereich mal eben mit einem weiteren Zaun verkleinert, sodass man wohl im Artistbereich gestanden hat und man prompt angegangen wurde, was man hier zu suchen hätte? Dann soll man bitte doch wieder wie 2012 ein Vip/Pressezelt aufbauen .

Nun aber zum Festival … Schon am Freitag
Nachmittag waren die Bühnen überdurchschnittlich besucht, wie etwa bei dem Auftritt von Eisbrecher. Davor heizten die Bands Sin Deadly Sin, die mit einer atemberaubenden Frontfrau aufwarteten, den Gästen ein. Bei Ganes und ihrem "La,la,la" Heimatsound hatte man gut Zeit, sich bei den Temperaturen mal ein wenig auszuruhen und ein kühles Bier zu gönnen.

Bei strahlenden Sonnenschein und 33° ging es dem Publikum in etwa ebenso wie den Künstlern auf der Bühne unter den Scheinwerfern. Strahlern. Mit Eisbrecher - deren Sänger ist bekannt aus der Tv Sendung „Der Checker" - ging es mal in die Vollen. Der Song „Miststück“ bot dem anwesenden Publikum die Gelegenheit, sich mal richtig zu verausgaben.
Alexander Wesselsky bezog das Publikum immer wieder mit ein und die Leute sangen inbrünstig mit, er dankte dem Publikum mit einem Bad in der Menge, zog alle Register und übergab einem Fan sogar eine Rose. Klasse Perfomance des charismatischen Sängers. Mit einem Konfettiregen ging ein viel zu kurzer Gig zu Ende.

Die Highlights des Festivaltages waren wohl Gunther Gabriel und Heino, die mit ihren Hits „Hey Boss, ich brauch mehr Geld" oder Heinos „Sierra Madre” das Publikum locker - wie ein Brett auf Murmeln - von links nach rechts bewegten. Das kann man wohl Musik nennen, die bewegt. Die Menschenmassen während des Auftrittes waren nicht einzuschätzen, geschweige denn zu zählen zu diesem Zeitpunkt: Denn sogar vom Turm aus konnte man das Ende der Massen nicht erblicken.

Mit Gunther Gabriel hat man ein Urgestein der deutschen Country- und Schlagersängermusik-Geschichte ins Line-Up geholt. Alleine wenn er zwischen den Songs aus vergangener Zeiten erzählte, hörten ihm die Festival Besucher zu wie auf einer Vorlesung . Es sind diese Geschichten von Johnny Cash, mit dem er sehr gut befreundet war, und die 40 Jahre, die er Heino schon kennt, die einen aufhorchen ließen. (Dass Heino mit seinem 3 Meter Geläut früher alles genommen hat, soll mal dahingestellt sein). Es war aber herrlich, sowas miterleben zu dürfen . Ein super Entertainer verlässt nach gut 1 Std.. die Bühne und machte sie frei für den neuen Star am Rockerhimmel....

HEINO , mit Lederjacke und Totenkopfring, betrat die Bühne und von da an gab es kein Halten mehr. Mit einem großem Orchester im Schlepptau bot er einen Mix aus seinem neuen Album „Mit freundlichen Grüßen“, aber auch Schlager wie „Barbara" „Schwarzbraun ist die Haselnuss" oder "Blau, blau blau blüht der Enzian" begeisterten die Fans, die es sich nicht nehmen ließen, eine kilometerlange Polonaise über das Gelände zu formieren . Bei Heinos „Sierra Madre” schunkelten und winkten die Massen mit dem Alpen Flair Hut, den es kostenlos an der Bändchenausgabe gab. Und dieser Heino-Auftritt war LIVE gesungen!
10 von 10 Punkten !!!


Mit Letzte Instanz die anfangs ein wenig schwächelten, aber im Laufe ihres Gigs immer besser wurden, hatte man was für die Folk-Rock Fans im Angebot. Ihre Bühnen-Deko machte schon was her. Die Streicher wandern ein wenig in den Hintergrund und der Schwerpunkt ging ein wenig hin zu den üblichen Instrumenten, aber auch einige elektronische Spielereien wurden eingebaut und die riesigen Ballons beim Song „Von Anfang an" waren eine gelungen Abwechslung für das Publikum.


Mit Doro kam der Headliner des Abends auf die Bühne. Wird diese Frau eigentlich nie älter oder müde? Muss sie auch nicht ! Sie riss die Fans von Beginn an mit und und lieferte altbekannte und beliebte Lieder wie „Für immer", „All we are", aber auch Songs aus ihrem neuen Album „Raise Your Fist“ zum besten, wie etwa dessen Titeltrack. Alleine dieser Auftritt war die schmalen 30 € Eintritt wert.


Mit der Band 4 Tweenty, denen es nicht an würziger Ironie fehlt, gab es neben Kritischem und auch mal Politisches. Sie bildeten mit ihrer äußerst tanzbaren Musik ein spannungsgeladenes Ganzes, und man verabschiedetet sich in die Nacht mit einem prallen Vollmond.


Der Samstag
begann mit der Berliner Band Enrichment, die Band um Sänger Martin Kesici rockte ordentlich die Stage und man merkte, dass sie ordentlich geschlafen haben müssten diese Nacht ;-)
Nicht ganz so viele Anhänger tummelten sich vor der Bühne, was daran gelegen haben kann, dass zur gleichen Zeit auf dem Gelände (im Zelt, wo auch Norditaliens größte Tattoo-Convention stattfand) Freiwild eine Pressekonferenz gaben, der jedermann beiwohnen konnte.

Mit der Band Fiddler’s Green hatte man einen guten Mix aus anderen Musikrichtungen, wie Ska, Punk, Metal und Reggae am Start . Mit ihrem irischen Folk und Folk-Rock mischten sie das Publikum ordentlich auf und die ersten Circle-Pits bildeten sich auf dem staubigen, steinigen Boden. Der ein oder andere Ellebogen litt ein wenig darunter. Nach ordentlichen 45 Minuten verabschiedete sich die Band endgültig und überliess die Bühne den Emil Bulls, die nach einer kurzen Umbaupause ihre Geschütze in Form von Co2-Nebelkanonen ausfahren konnten.

Die Alternative-Metal-Band Emil Bulls aus München, die in den letzten Jahren zum Publikumsmagneten auf Festivals avanciert waren, marschierte wie Giganten durch das Apfelplateau. Diese Energie umgesetzt auf eine Apfelpresse hätte tausende Liter frisch gepressten Apfelsaft ergeben. Mit Songs wie „ The Jaws Of Oblivion" konnte man etliche neue Fans für sich gewinnen . Die Resonanzen für die Band von den Besuchern waren enorm. Die erste Reihe bekam durch die zahlreichen Headbangs des Frontsängers die ein oder andere Schweißperle ab. Die Reaktionen reichten von „Bääh“ über „Egal!“ bis hin zu Stolz und purer Freude. Eingefleischte Anhänger der Münchener sangen jeden Titel mit, die aktivsten heizten die Stimmung durch Pogen und Moshen an. Doch nicht nur die Band war schweißnass, auch den Fans perlten Tropfen von der Stirn, da sie sich so sehr an dem Konzert beteiligten.
9,5 von 10 Punkten


Einige Fans deckten sich an den zahlreichen Merchandise-Ständen noch schnell mit CDs, T-Shirts oder Plakate ein, bevor es mit dem Headliner weiterging:
FREI.WILD Die bei Publikum und Kritikern gleichermaßen beliebte Band, die mit ihrer „Feinde deiner Feinde (Gold Edition)" CD vor ein paar Monaten ihren absoluten Durchbruch erlebt hatten, spielte als Hauptact am Abschlusstag des Festivals.

Mit dem Intro “Wir reiten in den Untergang” und einem Feuerknall begann das Festival zu beben. War man doch die letzten Tage mit Sonne pur beglückt worden, nahm Petrus den Song ein wenig zu ernst ! Der Regen glich während des Freiwild Gigs wirklich einem „Untergang”!
Nun zeigte sich aber der wahre Fan, man trotzte den Unannehmlichkeiten und tanzte sich in einen Rausch. Mit über 20 Songs aus den letzten Alben hatte man eine wirklich gute Setlist zusammengestellt und Freiwild boten ein guten, aber nicht perfekten Gig.

Nach Ende des Gigs kam der Sänger der Band Philipp Burger erneut auf die Bühne, um das neue Werk  „Wilde Flamme II  - Geschichten bleiben Geschichten“ vorzustellen, mit wunderbaren Musikern wie Joggl von Unantastbar, Martin Kesici von Enrichment und Georg Kirchler von den Bad Jokers, Neo Scope von Down Below, Nord von Hämatom... Der Erlös der verkauften Single geht an das Südtiroler Kinderdorf, in ihrer Heimatstadt Brixen, zu. Respekt ! Das Highlight für jeden Fan war der Auftritt von Matthias "Gonzo" Röhr von den Böhsen Onkelz. Bewies man hiermit erneut, was es heißt, stets ein gutes Gespür für interessante Geschichten in einem alltäglichen Umfeld zu haben . Man darf gespannt sein, wie sich dieses Projekt weiterentwickelt. Vielleicht mit Heino bei Teil. 3 !!!

Am Ende des Gigs warteten natürlich alle Fans noch auf die Bekanntgabe der Losnummer für die Harley-Davidson, die es zu Gewinnen gab, welchen am Nachmittag von allen Künstlern des "Wilde Flamme" Projekts mit Autogrammen versehen wurde. Moderiert wurde dieses von dem bekanntem Nackedei-Sternchen Michaela Schäfer, welches von dem männlichen Publikum förmlich angeschmachtet wurde. Der Gewinner mit der Losnummer 199 kann sich demnächst auf einen Höllenritt freuen .

Mit der Spaßcombo J.B.O. ging ein Super Festival zu Ende, und man darf gespannt sein, was man 2014 auf die Ohren bekommt! Alpen Flair 3.0 wird kommen. Der Vorverkauf hierfür ist schon gestartet.

Am Sonntag gab es dann noch einen Frühschoppen, wo sich etliche Künstler , mit Sonnebrille !!! , nochmal zeigten und für Fotos und Autogramme zur Verfügung standen

Résumé des Alpen Flair 2013 . 8 von 10 Punkten !!!
Der Auftritt von Heino war das absolute Highlight gewesen.
Heinos Statment zu dem Festival:
"Liebes Alpen Flair Team, liebe Besucher...kurzum: Liebe Freunde!
Es war uns ein Hochgenuss, Teil dieses Festivals gewesen sein zu dürfen.
Ich und mein Tross haben die besondere Atmosphäre und die professionelle Organisation des Festivals sehr genossen und haben uns wahrlich wohl und heimisch gefühlt.
Vielen Dank an alle, die daran beteiligt waren; vor und hinter der Bühne.
Ich (wir) kommen gerne wieder...vielleicht sogar schneller als mancher von euch denkt.
Lieber Gruss, Euer Heino (und Crew)"

Mehr Fotos gibt es online hier:

http://s295.photobucket.com/user/waspfighter/library/Alpen%20Flair%202013?sort=6&page=1

Guido Wegener, transl. K.Weber


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8/10



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