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Metalmania with Cradle Of Filth | Apocalyptica | Napalm Death | Pain | Dark Funeral | The Haunted | Amon Amarth | Katatonia | Arcturus | Turbo | ANJ | Dies Irae | Darzamat and others

2005-03-16
Stadt / City Katowice 
Land / Country Poland 
Web www.metalmaniafestival.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Spondek 
Datum / Date12 Mar 2005 
Bildergalerie / Picturegalerie Metalmania 
Photos: Rebecca Böhning 

Was war es, dass uns den weiten Weg nach Katowice in Polen auf uns nehmen ließ? Richtig! Ein Indoor-Festival mit einem herrlichem Line-Up. Das Metalmania fand in einer Halle Namens „Spodek“ statt. Zu übersehen war diese wirklich nicht, denn sie hätte durch ihre Ufo-Form eine Requisite aus „Men in Black“ sein können. Ich könnte Euch jetzt noch mehr von unserem Abenteuer-Trip nach Katowice erzählen, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Bei den Schlagworten: hilfsbereite Leute, „Clubs“, Pannen, Glatteis und viel zu wenig Ortsschilder, könnt ihr Euch sicherlich Euren Teil denken. Anbetracht der Umstände kamen wir nicht wie geplant Mitten in der Nacht, sondern leider erst zum Frühstück/Brunch in unserem Hotel an. Als wir gegen 14h das „Ufo“ betraten hatten wir leider schon die ersten Bands verpasst. Normalerweise macht das ja nicht so viel, aber bei diesem Festival waren die Vormittags-Bands, Bands die man wirklich Abends sehen und vor allem nicht wie wir verpassen sollte. Als wir ankamen spielten gerade Dark Funeral ihren vierten (oder fünften) Song. Darzamat, Dies Irae, ANJ, Amon Amarth und Katatonia hatten schon gespielt. Auf einer kleineren Bühne spielten auch noch viele Bands bis ca.19:00 Uhr, doch durch das tolle Aufgebot auf der Hauptbühne schaffte es kaum einer dorthin, denn Umbaupausen wurden mehr für wichtige Geschäfte und Bier Nachschub genutzt, denn in der Halle gab es keinen Bierstand. Wer es doch schaffte, konnte sich über Bands wie: Quo Vadis, Hell Born, Thunder Bolt, Hermh und Hedfirst, freuen. Das „Spondek“ fasst mit allen Rängen laut Veranstalter ca. 10.000 Leute, Die Ränge waren jedoch größten Teils nicht geöffnet und so wird es wohl 6.000 Leute gefasst haben, wovon ca. die Hälfte gefüllt war.

Dark Funeral
Die Schweden gehören zu den wenigen Black Metal Bands denen man ihre Show, Texte und Melodien wirklich abnimmt. Corpse Paint hin oder her, die Jungs meinen es echt ernst und bringen das auch rüber. Als Einstieg für uns zu spät gekommene in den Festivaltag ein ziemlich hartes Brot, aber dennoch geil. Bei den letzten beiden Songs schien der Bass Schwierigkeiten gehabt zu haben, aber im großen und ganzen war der Sound gut, das Publikum begeistert und die Band sichtlich auch mit sich zufrieden.

The Haunted
Hier war mal das Publikum gefragt. Sänger, Peter Dolving, forderte alle auf sich hinzusetzen. Unglaublich aber wahr, ich konnte nur eine Hand voll Leute ausmachen, die dem nicht nachgekommen waren. Beim nächsten Song sollten nun alle dem eindringlichen „Jump!“ nachkommen und Katowice hüpfte los. Mit Riffs á la Slayer und Thrash gehobener Klasse und echt kranken Texten hatten The Haunted das Publikum voll im Griff und verbreiteten sichtlich gute Laune und ebneten so eine gute Atmosphäre für die nach sehr kurzer Umbauzeit folgenden Pain. Die für Metal Church eingesprungenen The Haunted waren ein Highlight des Tages!

Pain
Es war nicht Pains Tag. Starke Soundprobleme, die einem Peter Tägtgren normalerweise nicht viel anhaben können, brachten seine Mädels und auch ihn ziemlich aus dem Konzept und man sah der Band förmlich an, dass sie am liebsten zurückgespult und noch mal angefangen hätten. Einzig das Publikum störte sich nicht daran und feierte Pain total ab. Zugaben waren zwar zeitlich nicht drin (worüber die Band wohl nicht so böse war), aber wenn es nach dem Publikum gegangen wäre, hätte sich der Auftritt von Arcturus nach hinten verschoben.

Arcturus und Turbo haben wir dann leider verpasst um für Euch ein richtig tiefes herrliches Interview mit Apocalyptica und Dark Funeral zu führen. Das und einige mehr findet ihr wie immer im nächsten STALKER!

Napalm Death
Ein sehr enthusiastisches Publikum, dass lauthals nach „Napalm Death“ schrie, musste dies über eine halbe Stunde durchhalten, denn solange dauerte der Umbau. Es machte ganz den Anschein, als wenn viele genau wegen diesen Urgesteinen gekommen waren, denn neben den Rufen sah ich auch die wohl größte Napalm Death-T-Shirt-Schau im Publikum. Die Fans wurden dann auch nicht enttäuscht, denn Napalm Death spielten alle Hits und legten eine Spielfreude an den Tag, die ich den oftmals grimmig wirkenden, durchgeknallten Engländern gar nicht zugetraut hätte. Nicht schlecht!

Apocalyptica
Die auf Details bedachten Finnen hatten mit Abstand das beste Licht und das emotionalste Publikum (feuchte Augen und Feuerzeuge wo man auch hinsah!). Paavo und Perttu Kivilaasko pesten auf der Bühne herum wie die Wilden und herrlich trockene Ansagen meist von Perttu, kamen nicht zu kurz. Mit Songs wie „ Nothing Else Matters“, "Enter Sandman" und „The Hall Of The Mountain King", waren dann auch für jeden Geschmack Songs dabei. Auch wenn Eicca Toppinen sich schön zurückhält was die Show angeht, ist das Zusammenspiel des Trios doch perfekt. Schöne Show mit vielen Hits!

Glenn Danzigs kleiner Bruder?
Ob Dani wohl Glenn Danzig persönlich kennt? Das hätte seine neusten Diva-Allüren erklärt. Mussten auf dem Summerbreeze 2004 alle anderen Musiker die Backstage Area verlassen, so machte Dani sich auf dem Metalmania mit dem gleichen Anspruch auch wenig Freunde. Egal ob Amon Amarth, Pain, Napalm Death oder Apocalyptica, wer nicht den richtigen Cradle-Backstage-Pass hatte musste raus. Dem Rest der Band war dies Gehabe sichtlich unangenehm, aber der Tourmanager sorgte dafür, dass auch alles 100%ig eingehalten wurde. So durfte man auch nur die ersten zwei Songs ohne Blitz fotografieren, um danach im Fall unserer Fotografin mit einem recht groben „Bitten“ rausbucksiert zu werden.

Cradle Of Filth
Das aufwendigste Bühnendrumherum haben Cradle Of Filth ja meistens, so auch hier. Auf zwei großen Leinwänden liefen einzelne Bilder und später Video- und Film-Sequenzen zu den Songs. Ein als Steingargoyle verkleideter Mann kroch am Boden herum und half einer Frau auf ihr Seil zu kommen um daran herum zu schwingen und zu turnen. Das Ganze wirkte etwas unbeholfen. Tänzerinnen sorgten dann mit etwas Feuerwerk noch für eine kleine Pyroshow und ein ca. 5 Meter großer schwarzer Holzsensemann mit rotleuchtenden Augen rundete die groteske Show ab. Eine Choreographie gab es auch in einer gewissen Art und Weise. Dani flitzt und springt auf erhöhten Podesten herum, die Band kehrt dem Publikum den Rücken zu (meist zu Anfang eines Songs), Sarah stemmt die Hände in die Hüften und bewegt sich gar nicht an ihrem Pult, hat aber dafür einen so tiefen Ausschnitt, dass ein Waffenschein von Nöten gewesen wäre, dazwischen wuseln Gargoyle, Seilakrobatin, Eddie-Tod-Schwarzer-Mann-Puppe, Feuer, Videos, Lichteffekte, Rauch und und und... Hab ich irgendwas vergessen? Ach ja, die Musik. Gespielt wurde eine gute Auswahl. Angefangen mit „Gilded Cunt“ vom aktuellen Album Nymphetamine, über Klassiker wie „Her Ghost In The Fog“ und „Median“ bis hin zu „Nymphetamine“ wobei Sarah die Passagen von Liv sang und dies mit etwas mehr Lust auch ohne Probleme hinbekommen hätte. Die war besser als im D-Club (Docks) in Hamburg, aber auch hier wirkte die Band müde und stellenweise gelangweilt. Mag sein, dass es auch an der Abwesenheit von Dave Pybus am Bass lag, aber da dieser wohl nicht so schnell wieder kommt, bleibt zu hoffen, dass die Band sich irgendwie arrangiert und wir nicht auf noch mehr Mitglieder verzichten müssen. Der neue Bassist, Charles, der kurzfristig einsprang machte seinen Job ganz gut und orientierte sich auf der Bühne meist am Gitarristen, James McIlroy. Einzig der ziemlich moppelig gewordene Dani (Rettungsring größeren Umfangs, aber in hautenge Klamotten gequetscht) schien alles zu genießen. Die ersten fünf Reihen gaben zwar auch alles und wollten Cradle Of Filth gar nicht von der Bühne lassen, aber der Rest des Publikums war sehr Verhalten. Weniger Nebendarsteller und Kram, vielmehr Band-Gefühl und Lust auf der Bühne und schön wäre alles gut, aber so war das Konzert kein Glanzstück der Briten.

Samira Alinto


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7.5/10



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