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Mother Russia: Ensiferum|Exsecratus

2007-03-28
Stadt / City St. Petersburg 
Land / Country Russia 
Web
 
Veranstaltungsort:
Location
Club Arktika 
Datum / Date23. 3. 2007 
Bildergalerie / Picturegalerie st.petersburg_2007 
Photos: Klaudia Weber 

Endlich fand ich ein Grund, „Helsinkis Schwester“ St. Petersburg zu besuchen: Ensiferum traten dort auf (und auch The 69 Eyes, sogar am selben Abend, aber in nem anderen Club), mit dem Opener Exsecratus (demnächst ein STALKER Fresh Act) gab es sogar noch mehr bekannte Gesichter in dieser Stadt zu treffen. Naja, ich musste feststellen, dass St. Petersburg doch eher ein großer Bruder ist, laut, chaotisch und etwas schlampig. Und im Vergleich kommt Helsinki noch immer als verschlafenes Fischerdörfchen rüber!

Und es gibt so viel zu sehen, ein Wochenende reicht da nicht. Gebäude, die anscheinend von einem Zuckerbäcker entworfen wurden, Kirchen, Parks, Galerien und natürlich die Eremitage, die alleine schon einen ganzen Tag in Anspruch nimmt. Ein paar Eindrücke findet ihr in der Fotogalerie, als Entschädigung, dass die Ausbeute vom Konzert nicht besonders üppig oder gut ausfiel...



Aber ganz von Anfang...
Club Arktika, nahe der Metrostation Primorskaja, ist übrigens leicht zu finden. Eigentlich ein Jugendzetnrum, daher fangen Konzerte hier früher an als in Helsinki, so um 19 h, und sind um 23 h zu Ende (passt recht gut, weil die letzte Metro um Mitternacht fährt). Ich war schon neugierig, wie das nachbarstaatliche Publikum so drauf ist, wie Konzerte so abaufen... von außen besticht der Club durch architektonische Schlichtheit, innen isses gemütlicher, und die Bar im Keller hat Kultcharakter: Ziegelwände, rustikale Einrichtung, eine Art Kreuzung aus Mittelalter und SM... aber viel zu klein, und der winzige Backstageraum konnte kaum alle Mitglieder von den beiden finnischen Bands fassen.

Ziemlich klein auch die Bühne, und kein Fotograben!!! Schon eine Stunde vor Konzertbeginn strömten Fans in die Halle, viele trugen Ensiferum Shirts oder Ensiferum Kriegsbemalung, einige waren offensichtlich Kiss-Fans... Da vermutete ich schon, dass es Probleme geben dürfte. Vom Publikum aus zu knipsen geht ganz gut im Tavastia oder Nosturi, aber hier... denn die Leute gehen doch viel mehr mit, was gut für die Band, schlecht für mich ist...



Exsecratus hatten einen guten Start, das Publikum nahm ihren Power / Death Metal Sound mit weiblicher Stimme sehr gut auf und gingen auch beim Drumsolo voll mit. Da konnte ich mich auch noch nach vorne durchquetschen und ein bisschen was knipsen, naja, jedenfalls ehe sich das Moshpit formierte... Die Band war mit etwa dem halben Set durch, inklusive den Demo-Tracks „For You“ und „Suicide“, wobei Mastermind Olli Mattila als Entertainer gute Figur machte. Aber dann – technische Probleme, zuerst mit einer, dann auch mit der zweiten Gitarre – Exsecratus mussten ihren Gig frühzeitig abbrechen. Schade!



Lange vor Beginn des Headlinergigs wurden schon „Ensiferum“ Chöre laut, die Halle war jetzt voll, und als die Band auf die Bühne kam, wurde klar, dass diese Moshpits bestenfalls ein Vorspiel zum Aufwärmen gewesen waren. Um auch nur zu den vorderen Reihen vorzudringen, hätte ich mehr an Kamikaze-Charakter nötig gehabt, und sogar hinten beim Mischpult frönten viele Fans völlig unvorhergesehen ihrem Bewegungsdrang... Auch das Kamerateam der finnischen TV-Show „Rautaryhmä“ schaffte es ohne Security kaum, gute Aufnahmen zu kriegen. Moshen, tanzen, brüllen oder finnische Flaggen schwenken reichte vielen Fans nicht, ungefähr ein Dutzend befand sich plötzlich auf der Bühne, nicht wegen Stagediving, nein, sie wollten ihren Helden nahe sein... bis schließlich die Security einschritt und Petri den Rest des Gigs mit zwei Bodyguards AUF der Bühne verbringen musste...



Andernfalls gab es keinen Bedarf für Sicherheitskräfte, die örtlichen Fans sind nicht anders als Metalpublikum anderswo, vielleicht nur etwas leidenschaftlicher beim Abfeiern ihrer Helden bis zum letzten Ton. Petri hätte es also gar nicht nötig gehabt, so oft zu fragen „Wollt ihr noch mehr?“ Die Show war eine gute Mischung aus alten Hits und neuem Material vom „Victory Songs“ Album, z. B. „One More Magic Potion“), ein schweißtreibender Gig für alle Beteiligten, besonders bei den Folk-Parts. Ein toller Gig, und kein Anzeichen davon, dass Markus eigentlich fürchterlich von einer Grippe geschwächt war.

Ensiferum Setlist:
Blood is The Price of Glory
Treacherous Gods
Tale of Revenge
One More Magic Potion
Windrider
LAI LAI HEI
Ahti
Dragonheads
Token of Time
Old Man
The New Dawn
Victory Songs

Hero in a Dream
Guardians of Fate
Iron
Battle Song



Im Zugabenteil kamen auch Mitglieder einer gewissen Vorband auf die Bühne, um vor dem enthusiastischen Publikum ihren exhibitionistischen Neigungen zu frönen – echt schlimm, dass ich das nicht auf Film bannen konnte!!

Tolle Show, cooler Club, der allerdings ne bessere Sound- und Lichtanlage vertragen könnte. Und bitte, baut ein Fotopit! Daher


Klaudia Weber


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8.5/10



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