Warning: mt_rand(): max(-1) is smaller than min(0) in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/inc/inc-home.php on line 93 Warning: Illegal string offset 'URL' in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/inc/inc-home.php on line 112 Warning: Illegal string offset 'LOC' in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/inc/inc-home.php on line 113 Warning: Illegal string offset 'URL' in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/inc/inc-home.php on line 130 Warning: Illegal string offset 'LOC' in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/inc/inc-home.php on line 131
Home

Das Magazin
Online stalker
Interaktiv
Über Uns
Bannerzone





Japanisches Filmfest | Japanese Film Festival

2007-05-22
Stadt / City Hamburg 
Land / Country GER 
Web www.bart-movie.jp
 
Veranstaltungsort:
Location
Streits | Metropolis | B-Movie | 3001  
Datum / Date16 - 20 May 2007 
Bildergalerie / Picturegalerie JFF2007 
Photos: hfr. 

Schon das achte Mal findet das Japanische Filmfest parallel zum Kirschblütenfest in Hamburg statt. An fünf Tagen wird eine Auswahl an japanischen Filmen gezeigt, die von absolutem Trash, über Manga/Anime bis Drama reicht. Als einzige Ausnahme ist eine Hamburger Produktion dabei, die mit dem Film "Taiketsu" Japan in Deutschland beleuchtet. Die Tatsache, dass in vier Kinos zeitgleich verschiedene Filme gezeigt werden, stellt für mich und andere, die nicht unbegrenzt Zeit haben, ein echtes Problem dar, denn die meisten Filme überschnitten sich. Zwar wurden fast alle an einem späteren Tag wiederholt, aber das war in meinem Fall leider aus Zeitmangel keine große Hilfe. Ich werde die verpassten Werke allerdings beizeiten auf DVD für Euch sehen und rezensieren.

Mittwoch 16. Mai 2007

Ode an die Freude
Location: Streits
Premiere mit Gästen:
Masanobu Deme, Yosuke Okada, Riuko Tominaga, Reiko Takashima, Bruno Ganz, Oliver Bootz, Kostja Ullmann und andere.



Der japanische Außenminister verlas eine fünfseitige Rede auf Deutsch, die wirklich sehr lang - sehr sehr lang dauerte. Der Dolmetscher der seinen Einsatz verpennt hatte, befand, dass die Rede nicht so spannend war, als dass er sie für die japanischen Gäste übersetzen müsste.



1914 werden während des ersten Weltkriegs 4.700 deutsche Soldaten in Kurume interniert. Nach zwei schrecklichen Jahren in diesem japanischen Gefangenenlager in dem Dreck und Hunger die Insassen mürbe machen, werden alle nach Naruto in das Camp "Bando" verlegt. Völlig verwirrt stellen die Deutschen fest, dass ihr neuer Lagerleiter Toyohisa Matsue (Ken Matsudaira) ihnen freundlich gesinnt ist und ihnen so viele Freiheiten einräumt, dass die Gefangenen sich eher wie in einem Feriencamp, als in einem Internierungslager, fühlen. Sie haben ein Labor, eine Band, eine Bäckerei und eine eigene Zeitung. Lagerleiter Matsue sieht sich, wegen seiner liberalen Einstellung, Vorurteilen durch einige seiner Landsleute und auch einigen Deutschen gegenüber, die seiner Haltung misstrauen. Am Ende siegt die Freundschaft.



Bruno Ganz ist laut Produzent Okada der momentan angesagteste deutsche Schauspieler. Da kaum eine deutsche Produktion es bis nach Japan schafft, hat "Der Untergang" in dem Ganz den Hitler spielte dort einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Da wundert es nicht, dass er mit dieser deutsch/japanischen Produktion die Rolle des Generalmajors Kurt Heinrich besetzt wurde. Ob Ganz von dieser Art der Rollen in Japan den Absprung schaffen wird, bleibt dabei sehr fraglich. An der Seite von Japans Who is Who des Films wurde dieser mit relativ kleinem Budget gedreht Film dann auch in Japan ein Kassenerfolg. Das Camp um das es in "Ode an die Freude" geht, gab es wirklich. Die historischen Überreste wurden den von der Filmcrew wieder auf Hochglanz poliert und heute dient es als Touristenattraktion in der man so "schöne" Dinge wie Kuckucksuhren und Bierkrüge als echtes Naruto-Deutsches Souvenir erstehen kann.

Ehrlich gesagt hatte ich mich schon bei der Pressekonferenz gefragt, ob bei so viel Lobhudeleien und Freundschaftsbekenntnissen und Imagepolitur auch nur ein Funken Wahrheit darin enthalten ist. Mir war die ganze Geschichte bis dahin völlig neu und klang auch nicht sehr glaubwürdig. Da Produzent und Filmgesellschaft mit Skeptikern wie mir rechnete, saßen vier Reihen weißhaariger Leute im Kino, die die Nachfahren der Insassen des Lagers sind. Nach ein paar Gesprächen stellte sich heraus, dass die Tagebuchaufzeichnungen einer Gefangenen in das Drehbuch eingeflossen sind und die Geschichte von jedem Insassen (von denen viele in Japan geblieben sind) bestätigt wurde. Als Leumund für das Lager an sich, hatte man Narutos Bürgermeister eingeladen.

Als zu guter Letzt als Dank der Insassen an ihren Lagerleiter und die Bewohner des Ortes Beethovens "Ode an die Freude" gespielt wurde und ein erblindetet Deutscher weint und ausruft "Ich kann Deutschland sehen! Ich sehe die Heimat!", war meine Schmerzschmalzgrenze echt erreicht.

5/10

Donnerstag, 17. Mai 2007

Tekkonkinkret
Location: Metropolis
Länge: 111:00 Minuten
Regie: Michael Arias (Amerikaner, der in Japan lebt)
Verleih: Sony Pictures

Die beiden Straßenjungen Kuro und Shiro kämpfen in ihrer Stadt "Treasure Town", die nur für sie real ist, gegen Yakuzas und Außerirdische. Ein erhobener Zeigefinger gegen Korruption und ein wenig zu gefühlsduselig.

6/10

Paprika
Location: Metropolis
Länge: 90:00 Minuten
Regie: Satoshi Kon, Seishi Minakami
Buch: Yasutaka Tsutsuis
Verleih: Sony Pictures



Ein Sensor, namens DC-Mini, ist das Werkzeug für eine psychotherapeutische Behandlungsmethode. Mit seiner Hilfe können sich, ähnlich wie in "The Cell", Therapeuten in die Träume ihrer Patienten einklinken. Ein DC-Mini wird geklaut und nun gegen die Träumenden benutzt, die davon reale Schäden erleiden. Ärztin Atsuko Chiba kämpft in den Traumwelten als ihr Traum-Alter-Ego "Paprika" gegen diesen noch unbekannten Feind. Das Ganze ist etwas verwirrend, aber wunderbar bildstark. Einer der besseren Anime!

7,5/10

The Pavillion Salamadre
Location: Metropolis
Länge: 96:00 Minuten
Regie: Masanori Tominaga



Der verrückte Röntgenforscher Hoichi Asuka hat den Auftrag bekommen die Echtheit des Riesensalamanders "Kinjiro" zu bestätigen. Kinjiro wird aber von vier Schwestern in einer eigens für ihn geschaffenen Stiftung bewacht, die eine Armee an Sicherheitsleuten beschäftigen. Tarantinomäßig verwandelt sich der Röntgenarzt nach der hälfte des Films in einen Banditen. Der Film glänzt durch eine nie ernste Story, japanische Prolls und einfach super billige Effekte – die Längen werden dadurch erträglich.

5,5/10

Die Silbermaske Teil 1-3
Location: 3001
Länge: 130:00 Minuten



Was dem Zuschauer hier geboten wird scheidet wirklich die Geister. Während ich von einem Lachkrampf zum nächsten geschüttelt werde, sitzt einer der Veranstalter mit fast schmerzverzerrtem, unglücklichem Gesicht.

"Die Silbermaske" ist Trash par excellence!
Alleine die Tatsache, dass die Schauspieler, die Deutsche darstellen sollen Japaner sind, die mit eben solchem Akzent sprechen ist schon herrlich. Als Vorlage für den Film diente ein Auszug aus der gesamten Sagen, Legenden und Märchenwelt gespickt mit Hitler. Klingt wirr? Ist es auch!

Magi Ogai hatte 1888 eine Liebschaft mit einer Deutschen Sängerin aus der Zabine entstand. Er war aber nicht nur einfach ein genialer Wissenschaftler und Weltretter, er besaß auch zwei Nibelungenringe. Einen gab er Zabines Mutter. Durch diesen Ring können sich die beiden Frauen in Walküren verwandeln und tragen eine silberne Rüstung. Als Zabine eines Tages einem Jungen mit dieser Macht das Leben rettet, will ihr Dorf die Beiden als Hexen verbrennen. Angezogen wie Rotkäppchen werden die Frauen von einem riesigen Mob gejagt, der Sachen schreit wie „Jaaa, töt sie!“ oder auch „Feuer Hexe“ was wohl „Brenne Hexe werden sollte. Genial. Der machhungrige alte Japaner Dr. Garigari beschießt den Mob mit Lasern mit Hilfe von Außerirdischen, die alle hinter dem Ring her sind, aus seinem bis dahin unsichtbaren Zeppelin. Er ähnelt Fu Manchu irgendwie. Zabines Mutter erkrankt schwer und stirbt, so dass Zabine von nun an die einzige Walküre ist – die Silbermaske. Sie begibt sich nach Japan um nach ihrem Vater zu suchen. Dabei hat sie es mit „Spiderman“, „Batman“, Rumpelstilzchen (gespielt von einem kleinwüchsigen Japaner), Hitler und vielen anderen Gestalten zu tun. Die Produktion und einfach alles ist so schlecht, dass es wieder genial ist. Herrlich und echt empfehlenswerter Mist!
10/10

Freitag, Mai 2007

Progressive Taiko Projekt
Location: Hamburger Botschaft
www.progressivetaiko.de



Deutsche Trommler, die japanisch trommeln? Zunächst dachte ich, es würde sich um Japaner handeln und ging aus dieser Erwartungshaltung heraus zu dem Auftritt von PTP. Als sie dann an ihren Trommeln standen war ich zunächst enttäuscht. Beim dritten Song „Taiko-Metal“ hatten sie mich dann für sich eingenommen. Wenn sie auch weniger kraftvoll und nicht ganz so synchron wie ihre japanischen Kollegen trommelten, muss man sagen, dass die Nordlichter dennoch eine solide Leistung hinlegten. Talentiert!
7/10

Samira Alinto | translation: Mark Brandt


Kommentare lesen: 0                           Kommentar schreiben

8/10



Loading




Aktuellste Rezensionen
CDs
Biters
DVDs
Poets of the Fall
BÜCHER/HÖRBÜCHER
Nofretete – Das Buch der Toten
KONZERTE
Dirge / Crib45
FILME
True Detective
English Deutsch STALKER MAGAZINE inside out of rock´n´roll