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Simerock 2007

2007-07-17
Stadt / City Napapiiri, Rovaniemi 
Land / Country FIN 
Web www.simerock.fi
 
Veranstaltungsort:
Location
Arctic Circle Open Air Convention Field 
Datum / Date06.-08.07.2007 
Bildergalerie / Picturegalerie Simerock_2007 
Photos: Sandy Mahrer, Sonja Kappes (www.finnbands.com) 

Am Ende der Welt, am Polarkreis, fand zum dritten Mal das Simerock Open Air statt, drei Tage auf vier Bühnen mit grossen und kleinen Stars aus Finnland. Die drei Open Air Bühnen boten alles, was das Rockerherz wünscht, während im Lapin Kulta Club Zelt meist Techno, House oder HipHop lief.

Freitag, 6. 7. 2007

Mit dem Wetter hat es dieses Jahr leider nicht geklappt, bei 9 Grad und Dauerregen eröffneten Callisto am Freitag das Festival. Leider ohne uns, da wir noch auf der Suche waren nach dem richtigen Eingang und jemandem, der Englisch spricht. Nicht einfach, ebenso schien es an diesem Tag mit der Organisation nicht so zu klappen, so warteten wir gut zwei Stunden darauf, endlich unsere Pressepässe zu bekommen und Richtung Simerock Kaarilava zu gelangen. Es sei hier vermerkt, dass man durch eine Sicherheitskontrolle, dann über den Zeltplatz, nochmals durch eine viel zu kleine Kontrolle und dann einmal quer zwischen Fressbuden und Shoppingständen vorbei musste, um an die Bühne zu kommen.

Endlich bei Deathchain angelangt, waren diese auch schon bald fertig, wir kamen noch ein bisschen in den Genuss von gutem alten Deathtrash. Schade das diese Band so früh spielte, aber etwas Gutes hat es doch am Simerock: jede Band darf eine Stunde lang auf der Bühne stehen und ihr bestes geben.(SM)



Klamydia
mit ihrem klassischen Punk zogen trotz strömenden Regens eine verhältnismäßig große Anzahl von Zuschauern vor die Bühne. Ihre frechen, finnischsprachigen Songs und vor allem die mit Schimpfwörtern gespickten Ansagen des Sängers wurden vom Publikum bejubelt.(SK)

Tik Tak
Als die sechs Girls von Tik Tak auf die Bühne ging, war der Altersdurchschnitt um einiges niedriger als der vorangegangen Band. Die finnischen, teilweise rockig anklingenden Popsongs kamen beim relativ jungen Publikum durchweg gut an.(SK)

Da der Regen nicht nachliess, zu allem hin wurde es noch unerträglich kalt, entschieden wir uns, zurück in die Stadt zu fahren und uns dort im Lordi Rocktaurant „Rudolfs last Journey“ - ein Gericht mit Rentierfleisch - zu genehmigen.(SM)


Samstag, 7. 7. 2007

Gestärkt und gut eingepackt wie im tiefsten Winter ging die Fahrt am zweiten Tag wieder hoch zum Polarkreis, der ein Stück von Rovaniemi entfernt liegt.

Bloodpit
Bereits um 12 Uhr betraten die Jungs von Bloodpit die Bühne. Mit ihrem neuen Album „Off the Hook“, welches gerade veröffentlicht wurde, rocken die Jungs die kalten Seelen von Napapiiri, guter alter Rock’n’Roll hat noch keinem geschadet. (SM)



Swallow the Sun
Der Auftritt stand zu Anfang unter keinem guten Stern, einsetzender Regen und starker Wind schien die Band beinahe von der Bühne zu wehen. Doch allen Widrigkeiten zum trotz spielten Swallow the Sun ein hervorragendes Set, bei dem mit Ausnahme des zum Wetter passenden „Descending Winters“ nur Stücke aus dem ersten und dem aktuellen Albums darboten.(SK)

Profane Omen
Die armen Jungs starteten super los - und da streikte die Technik inmitten des Songs, alles tot, kein Ton mehr. Nunja, was macht der Entertainer, wenn er nichts mit seinen Instrumenten anfangen kann... Man hüpft ein bisschen auf und ab und singt dazu finnische Sauflieder, bei denen das Publikum mitsingen kann. Gute 15 Minuten mussten die Jungs warten, bis die Instrumente wider funktionierten. Dafür geben sie die verbleibenden 30 Minuten ein geniales Konzert.(SM)

PMMP
Die Mädels von PMMP sind von den finnischen Festivals kaum weg zu denken, wer kennt die Songs „Oo siellä jossain mun“ und „Päät soittaa“ nicht. Die Finnen zumindest lieben ihre PMMP, und nirgends wurde mehr mitgesungen als bei ihnen. (SM)



Brother Firetribe
spielen diesen Sommer bei nahezu jedem Festival. Mittlerweile kennt jeder die Songs in- und auswendig, und trotzdem wird es nicht langweilig. Mit ihrer Single „I am Rock“ haben sie einen Riesenhit in Finnland geschaffen, einen Ohrwurm, der einen wochenlang verfolgt. Normalerweise kann man nur zu Emppu sagen, dass er Mr. Charming sei, doch in der Zwischenzeit hat auch der Rest der Band gelernt, was es heisst die Mädels auf ihre Seite zu ziehen. Die jungen Damen auf dem Festival geniessen es und schmachten dahin, wenn das bezaubernde Lächeln von Sänger Pekka auf sie gerichtet war.(SM)

Uniklubi
Spitzes Gekreische weiblicher Stimmen schallte plötzlich in die Wälder Lapplands hinaus, als Uniklubi die Bühne betraten. Die fünf Herren spielten natürlich nicht nur das aktuelle ‚Vnus’, sondern überzeugten auch mit ihren Klassikern wie ‚Näiden tähtien alla’ und dem besonders lautstark begrüßte ‚Rakkautta ja piikkilankaa’.(SK)



Poisonblack
Love Infernal war gestern, heute ist es ein Endless Rush. Leider bleibt zu sagen, dass die Band zwar geniale Musik schreibt, aber live hin und wider recht enttäuschend sein kann. Denn die Stimme von Ville Laihiala lässt meistens zu wünschen übrig. Trotzdem ist es immer wieder nett, seinem super sexy Gestöhne bei Love Infernal zu lauschen. (SM)

Nahezu erfroren schleppten wir uns nach der Darbietung von Poisonblack zurück zum Hotel, um wenigstens am nächsten Tag die grossen Bands des Festivals zu begutachten.


Sonntag, 8. 7. 2007

Am Sonntag war das Wetter noch unfreundlicher als die Tage zuvor, und wir entschlossen uns, erst zu den Hauptacts zum Festival zu fahren und uns vorher die anderen Attraktionen Rovaniemis anzusehen. Ein Besuch im Arktikum und beim Weihnachtsmann lohnt sich definitiv.



Negative
Mr. Jonne Aaron und seine Crew wurden an diesem Abend mit Gekreische und Gequietsche empfangen. Songs wie Hey Hey / My My und The Moment of our Love wurden von den Fans schon fast alleine gesungen, ohne das Herr Supersüss auch nur dazu auffordern musste. Leider haben auch Negative grosse Probleme mit der Technik, die Gitarre von Christus scheint gar nicht zu funktionieren bis zum dritten Song. (SM)

Tarot
Wie könnte man sie nicht lieben, die Helden von Tarot rund um die Brüder Hietala und Stimm-Wunder Tommi Salmela. Diesmal schienen sie zwar einen ihrer schlechteren Tage zu haben, aber trotzdem war der Auftritt ein voller Erfolg. Nur wenige der bekannten Songs blieben ungespielt.(SM)



Sunrise Avenue
Man hätte denken können, der Geräuschpegel bei Uniklubi wäre nicht zu überbieten gewesen. Weit gefehlt. Es lag jedoch weniger an der Lautstärke des von Sunrise Avenue sauber dargebotenen Pops, sondern an der lautstark quietschenden Damenwelt. Viele Stücke des aktuellen Albums, unter anderem auch der Ohrwurm ‚Fairytale Gone Bad’ standen auf der Setliste und wurden wie die meisten anderen Stücke vom großteils Teils textfesten Publikum mitgesungen.(SK)

Hanoi Rocks
betraten als letzte Band des Festivals die Bühne, und es war erstaunlich, wie sie - trotz schon vorgerückter Stunde und der mittlerweile mehr als empfindlichen Kälte - noch einmal eine für dieses Festival riesige Menschenmenge mobilisieren konnten. Die hartnäckig Ausharrenden entschädigte die Band dann auch mit ihrem mitreissenden 80er Jahre Glam Rock. Michael Monroe toppte das agile Stageacting der Band mit einer akrobatische Einlage, bei der er die Bühnenaufbauten in schwindelnde Höhen hinauf kletterte. (SK)



Leider war die Organisation, der Sound und auch die Planung der Anlage nicht sehr gut überdacht. Um von einer Bühne zu anderen zu kommen, musste man gute 5 bis 15 Minuten je nach Bühne einrechnen, daher war es uns unmöglich, die Tivoli Stage - auf der Bands wie Dead by Gun, I walk the Line etc spielten - überhaupt miteinzubeziehen. Den jedes Mal, wenn man wieder zurück zu dem beiden andern Bühnen wollte, musste man sich 20 Minuten lang an der Sicherheitskontrolle anstellen und verpasste somit den nächsten Act. So viele Probleme mit Sound und Technik habe ich noch nie erlebt. Trotzdem bleibt zu sagen, dass die Hosts, wie zum Beispiel Tapio Wilska (Ex-Finntroll) und seine mit Kämpfer, die Atmosphäre auflockerten und das Ganze trotz Kälte sehr angenehm gestalteten. (SM)

Für das Festival gibt es aber trotzdem nur

Sandy Mahrer (SM), Sonja Kappes (SK)


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6.5/10



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