Warning: mt_rand(): max(-1) is smaller than min(0) in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/inc/inc-home.php on line 93 Warning: Illegal string offset 'URL' in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/inc/inc-home.php on line 112 Warning: Illegal string offset 'LOC' in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/inc/inc-home.php on line 113 Warning: Illegal string offset 'URL' in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/inc/inc-home.php on line 130 Warning: Illegal string offset 'LOC' in /var/customers/webs/stalker/www.stalker.cd/inc/inc-home.php on line 131
Home

Das Magazin
Online stalker
Interaktiv
Über Uns
Bannerzone





Ilosaarirock 2007

2007-07-24
Stadt / City Joensuu 
Land / Country FIN 
Web
 
Veranstaltungsort:
Location
Ilosaari 
Datum / Date13.-15.07.2007 
Bildergalerie / Picturegalerie Ilosaarirock_2007 
Photos: Maiju Karhunen 

Das Ilosaarirock (= Spaß-Insel) Festival fand in diesem Jahr zum 36. Mal (!) statt, und wie schon im letzten Jahrzehnt, waren die 20.000 Tickets bereits im Vorfeld völlig ausverkauft. Über 70 Bands an drei Tagen, verschiedenste Stile und Lokalitäten (mehrere Club-Shows neben den Gigs am Festivalareal) – da musste unsere STALKER Reporterin zwangsläufig wählerisch sein... hier die Highlights, die sie sich ausgesucht hat:


Finnland ist nicht nur das Land der Tausend Seen und Wälder, sondern auch der Festivals, jeden Sommer finden Dutzende, ja hunderte im gesamten Landesgebiet statt. Einige sind riesig, andere wieder nicht. Und wenn ich eines empfehlen sollte, dann wäre es definitiv Ilosaarirock in Joensuu, zirka 400 km nordöstlich von Helsinki.


Samstag, 14. July 2007

Gottlob hatte die Wettervorhersage mit „kalt und regnerisch“ mal unrecht: Die Sonne schien, und fast das gesamte Festival über blieb es zum Abrocken perfekt.

Dieses Jahr gab es fünf verschiedene Bühnen im Ilosaari-Areal, wo von sentimentalem Jazz bis zu Extremgebrüll-Metal alles dabei war. Die meisten Bands beim Festival stammten aus Finnland. Zunächst fand ich es sehr schwierig, eine Auswahl aus dem Angebot zu treffen, also ließ ich mich einfach von der Menge treiben. Eine gute Lösung!

Die Finnen Sara spielten ziemlich heftigen Sound, der aber zugleich berührend und mit interessanten (für einige sicherlich eher seltsamen) Texten versehen. Im großen YleX-Zelt war meiner Meinung nach nur der Sound nicht so besonders, also hätte der Gig besser sein können. Dennoch ein guter Start den ersten Tag, der am Abend ein Hammerprogramm bot.

Sonata Arctica
Schon vom Beginn an war klar, dass das ein gutes Konzert wird. Sänger Tony Kakko war guter Laune, und er blieb fast den gesamten Gig über in engem Kontakt mit dem Publikum. Ein berührender Moment kam bei „Tallulah“, als die Menge aus voller Kehle mitsang und die hochgereckten Arme im Takt mitschwang... schön! Etwas heftiger kamen „Victoria´s Secret“ und „Full Moon“ rüber. Nebenbei bemerkt: Der Sieger des Finnischen Idols-Wettbewerbs 2007, Ari Koivunen, sang dieses Lied, als er sich für den Contest bewarb.



Als nächstes waren PMMP aus Finnland auf der Hauptbühne dran, mit zwei Sängerinnen, Mira und Paula, wieder einmal wunderbar. Es ist schwierig, ihre Musik zu beschreiben, eher Rock als Pop, vielleicht sogar Punk-Rock. Der Gig selbst war sehr energiegeladen, und das Publikum liebte die Mädels. Aber... da gab es etwas, worauf die meisten hier schon den ganzen Tag gewartet hatten, nach PMMP... etwas, das es in Finnland leider nur selten zu sehen gibt.

HIM
Ich konnte kaum noch meine eigenen Gedanken hören, so laut kreischte das Publikum bei jedem einzelnen HIM Musiker, der die Bühne betrat. Es ging los mit einem neuen Song namens „Dead Lover´s Lane“, der ebenso rockte wie die nachfolgenden „Right Here In My Arms“ und „Soul On Fire“. Ville Valo wirkte entspannt, und seine Stimme klang weitaus besser als in der Vergangenheit, wohl weil sie in letzter Zeit nicht so viele Shows gespielt hatten. Im Set gab es noch zwei neue Songs namens „Passion´s Killing Floor“ und „Kiss Of Dawn“, wobei ich den letzteren interessanter fand, „Passion´s Killing Floor“ klang viel typischer für die Band. Valos Humor war wieder ziemlich ironisch, er widmete „Killing Loneliness“ beispielsweise all den einsamen Herzen in dieser Nacht, hehe. Ironisch war auch, dass ich echt den Tränen nahe war, als die ersten Töne von „It´s All Tears“ anfingen. Das war auch der letzte Song im Set, daher plauderte Ville vorher über diesen allerersten HIM Auftritt beim Ilosaarirock und bedankte sich bei allen, die HIM all die Jahre über unterstützt hatten: ”The last song is dedicated to you, lovely people!” Alles in allem eine gute Show, die Jungs schienen viel Spaß zu haben, und Ville Valo benahm sich nicht wie ein arrogantes Arschloch, haha. Hinterher gab es noch ein Feuerwerk, was für ein Finale!


Sunday, 15th July 2007

Soilwork aus Schweden schafften es am Sonntag, mich wieder wach zu kriegen. Obwohl das Publikum am Samstag schon toll war, schien es am Ilosaari-Sonntag noch besser drauf zu sein, besonders bei Soilwork. Bei jeder kleinen Pause zwischen den Songs wurde geklatscht und verdammt laut gebrüllt, ein mitreißendes Gefühl, und ich denke, die Jungs von Soilwork fühlten das auch. Bastard Chain trieben die Leute zu Wahnsinn, und das hielt auch bis zum Ende ihrer Show an. Ich muss sagen, Schweden hat eine verdammt gute Metal-Szene!



Weiter ging es mit hartem Stoff bei den Amis Sich Of It All, ich kannte die Band vorher nicht, aber sie waren eine positive Überraschung. Der ganze Gig war etwas chaotisch, aber auf eine nette Art, nur ging mir das Gebrüll mit der Zeit auf die Nerven, also sah ich mir was anderes an.

Dieses „andere“ war Magenta Skycode aus Finnland. Sie brachten für mich etwas Ruhe und Frieden zurück mit ihrer einzigartigen gefühlvollen Show. Die Atmosphäre im kleinen Zelt war unbeschreiblich – ich kann nur empfehlen, diese Band mal anzuchecken!

Der Regen, der sich bisher zurückgehalten hatte, kam am Sonntagabend und verpasste alles und jedem ein Schlammbad. Es gab noch immer einige Bands zu sehen, wie etwa Opeth aus Schweden mit ihrem Progressive Metal, und eine finnische „Girlband“ namens Tiktak. Ich muss sagen, beide Bands waren auf ihre Art und Weise bemerkenswert.

Dieses Wochenende bestätigte, was ich schon eingangs geschrieben habe: Ilosaarirock ist definitiv ein Muss. Wenn du Spaß haben, gute Musik genießen, nette Leute treffen und nahe dem Stadtzentrum sein willst, das ist das richtige Festival für dich! Also bis zum nächsten Jahr, keep on rocking!



Mehr Festivalfotos:
http://www.ilosaarirock.fi/2007/felamaa/?cat=5
dann rechts “kuvat” anklicken

Maiju Karhunen


Kommentare lesen: 0                           Kommentar schreiben

9/10



Loading




Aktuellste Rezensionen
CDs
Donald Cumming
DVDs
Loputon Gehennan Liekki
BÜCHER/HÖRBÜCHER
Dieser Befehlston verletzt meine Gefühle
KONZERTE
Blind Guardian / Orphaned Land
FILME
True Detective
English Deutsch STALKER MAGAZINE inside out of rock´n´roll