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Die deutschen Hard Rocker BERSERKER werden der Berliner Krebshilfe: Kinderhilfe e.V. am 25. Mai in Berlin 18.000€ spenden. Im November 2011 wurde beim BERSERKER Frontmann Schröder Krebs diagnostiziert. Momentan ist er vom Krebs befreit. Die Spenden wurden 2012 in ganz Deutschland auf BERSERKER-Konzerten gesammelt – die Band wird das Sammeln von Spenden auf ihren zukünftigen Konzerten fortführen.
Jeff Hanneman von Slayer ist tot: Er starb am 2. Mai gegen 11h vormittags nahe seines Wohnorts in Südkalifornien an Leberversagen. Er hatte sich nach einem Spinnenbiss mit Nekrotisierender Fasziitis infiziert. Mehr Info: www.facebook.com/slayer
R.I.P. Jeff!
Festivals abgesagt: ROCK AM SEE (D) legt 2013 "mangels attraktivem Headliner" eine Pause ein; BURNING SEA in Kroatien musste wegen einer neuen "Steuerkeule" die Notbremse ziehen. Bereits gekaufte BS-Karten gelten nun auch fürs METALDAYS in Slowenien.
Das Siberian Jay Musikvideo "I´m Holding" mit Mikko Sirén (Apocalyptica Drummer) - siehe dazu unser "1h with" Special von den Dreharbeiten - könnt ihr hier ansehen: http://youtu.be/C-hSNurZVcs


- Rezension: FILME - MOVIES -


Snow White & The Huntsman

2012-05-30
Darsteller / Actors Charlize Theron, Kirsten Stewart, Chris Hemsworth an many more 
Regie / Director Rupert Sanders 
Web www.snowwhiteandthehuntsman.com
 
Laufzeit:
Total run time
127:00
Vö / Release
FSK/not under:
31 May 2012
12

Oh Mann! Also bei „Snow White & The Huntsman“ sieht man recht anschaulich wie man mit einer falsch besetzten Hauptrolle, anscheinenden fehlenden Regieanweisungen und einem total flachen Drehbuch, eine Märchenverfilmung versauen kann. Rupert Sanders, der sonst Werbefilme macht, hat hier sein Spielfilmdebüt gegeben und es bleibt zu hoffen, dass sich nun wieder den Werbefilmen zuwendet.

„Snow White & The Huntsman“ greift nur im Groben das Grimm-Märchen um Schneewittchen auf. Snow Whites böse Schwiegermutter (Charlize Theron) saugt schönen jungen Frauen ihre Lebenskraft aus um ihre Schönheit zu erhalten. Der Zauberspiegel teilt ihr mit, dass durch Snow White ewige Jugend erlangen kann, worauf hin sie ihren Bruder und den Huntsman auf Snow White hetzt, die dem Verlies entkommen konnte und mit Hilfe von Tieren in den Zauberwald floh. Der sexy Jäger wendet sich gegen seine Auftraggeber und hilft Snow White zu der Burg ihrer Kindheitsliebe, Prinz William und dessen Vater zu gelangen. Dieser hört von ihrer Flucht und schließt sich den beiden an. Mittlerweile sind auch die Zwerge mit an Bord– gespielt von HBO- und Channel 4-Schauspielern wie Ian McShane („Deadwood“) und Nick Frost („Spaced“), allerdings ohne eine wirkliche Rolle zu spielen und acht an der Zahl. Selbst als einer stirbt macht das nichts, da die Figuren so flach sind, dass man keine Beziehung zu ihnen aufbauen kann.

Spätestens ab hier vergaloppiert sich das Drehbuch völlig und ständig tauchen neue Wesen auf – nur um gleich ohne eine wirkliche Rolle gehabt zu haben wieder zu verschwinden. Dabei wird Geschehen aus dem letzten Einhorn und anderen Klassikern etwas abgewandelt geborgt und mitverwurstet. Ein bisschen wirkt es wie ein Adventure-Rollenspiel à la Baldursgate. Auch die Special-Effects zielen in diese Richtung. In Jean D´Arc Manier erobert Snow White schließlich ihre Burg zurück und tötet die böse Schwiegermutter.
Am Ende hin steckt Snow White in einer dreier Beziehung mit dem Huntsman und dem Prinzen, wobei das Ende offen lässt, ob sie den Prinzen heiratet und den Huntsman als Lover behält. Das ist dem Zuschauer dann aber auch schon egal, da Kirsten Stewart ihrer Rolle kein Leben einzuhauchen vermag. Gab es wirklich keine bessere und schönere Schauspielerin für diese Rolle? Charlize Theron muss versucht haben ihrer Rolle als Ausgleich zur leblosen Stewart besonders viel Tiefe zu geben und übertreibt in allem schrecklich. Chris Hemsworth ist einfach nur sexy, ist hier aber fehl am Platze gewesen – hoffentlich sieht man ihn bald wieder als „Thor“ oder anderen Held/Gott mit Witz. Sam Claflin´s Rolle ist nicht durchdacht und macht wenig Sinn.

Alles in allem ist dieser Film bildgewaltiger großer Mist, bei dem man schon nach der ersten Hälfte hofft er möge bald vorbei sein. Die zwei Punkte gibt es für die Special-Effects und ausdrucksstarke Bilder. Dafür 127 Minuten und Eintrittsgeld zu investieren ist jedoch nicht Grund genug.

Samira Alinto


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2/10



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