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Die ersten Klänge von Damnzal, dem Album der gleichnamigen australischen Band, erzeugen sofort ein freudiges Grinsen auf meinem Gesicht. Dreckiger Mädels Rock´n´Roll mit einer ordentlichen Punk-Attitude. Kurzum, Musik zum Feiern, zum Mitgrölen. Dass die Einflüsse in 70er-Jahre-Glam und Hard Rock liegen, ist kaum zu überhören. Mitreißend wird es aber durch den dreckigen Punk Einschlag. Die meistens Songs nicht länger als 3 Minuten, aber dafür immer voll auf die zwölf. Auch kann man sich gut vorstellen, dass diese Band live gehörig abgeht, hält es einem doch schon beim hören der CD kaum noch auf dem Stuhl. Auch etwas ruhiger Stücke wie „I feel used“ können überzeugen. Die Stimme von Sängerin Tania Pennisi weiß Emotionen zu vermitteln, nicht brav, immer mit dem etwas dreckigen Einschlag in der Stimme. Das überzeugt auch in weniger Party-lastigen Stücken.
In ihrer Heimat konnten Damnzal schon einige Erfolge verbuchen und ziehen nun aus, um auch den Rest der Welt zu erobern. Sicherlich erfinden sie weder Punk noch Rock´n´Roll neu, und stilistisch kann man sie sicherlich mit vielen Bands wie zum Beispiel den Murderdolls vergleichen. Trotzdem solide und bringt eine Menge Spaß.