Die Finnen Black Light Discipline suchen einen neuen Gitarristen, da Antti Salo nun die Band verlässt: Bewerbungen an bld@bld.fi ENID, die deutsche Medieval Metal-Band, sind zurück, nach siebenjähriger Pause, mit neuem Album und exklusiver Reunion-Show auf dem Waldeshall Festival II in Seebach/Thüringen, am 16. Oktober 2010: www.myspace.com/enidofficial Schwermetall – Der Film , die erste deutsche Hard´N´Heavy Dokumentation, gefilmt auf ca. 90 Festivals und Bühnen 2008 + 2009 bundesweit, mit mehr als 250 nationalen und internationalen Künstlern und Stars der Szene, ist nun am Markt. www.schwermetall-der-film.de. Sabaton-Cruise: Wer von Schwermetall auf Schiffen nicht genug kriegen kann, sollte sich den 2. Dezember vormerken, wo Fans mit Sabaton, Raubtier, Steelwing, Prey, Mary Fay etc in See stechen können, Infos hier . Sweden Rock Cruise steht im Zeichen von Ronnie James Dio (R.I.P.) und wird am 7. Oktober 2010 stattfinden. Details unter Tourdates.
Bornholm stammen nicht, wie der Name vermuten liesse, aus dem skandinavischen Raum, sondern aus Ungarn. Die Band wurde 2000 gegründet und hat 2005 das Debütalbum "On The Way Of The Hunting Moon" herausgebracht; erneut dauerte es Weile, bis nun der Nachfolger vorliegt. Die Erklärung der Band zum Faktum, sich nach der Insel dänischen Bornholm zu benennen: Dort ansässige Langobarden machten sich ca. im 5 Jahrhundert zu den Karpaten auf, um sich ungarischen Heiden anzuschliessen. Thematisch scheint sich das zweite Album March For Glory and Revenche auch genau dort anzulehnen, zumal in den Texten Thule als mythologische Referenz vor dem Schlachtgetümmeln in den Karpaten und den Feldern von Carnuntum harangezogen wird. Und richtig, auch musikalisch liegen die Wurzeln eher im hohen Norden, sprich Black Metal, klassische norwegische Bombast-Machart. Orchestral, melodisch, episch und atmosphärisch, mit gelegentlichen Ausflügen in den Pagan/Viking Metal, sodass ich als Vergleich auch Ensiferum oder Moonsorrow heranziehen würde, was etwa einen Track wie "Where The Light Was Born (Thule Ultima A Sole Nomen Habens)" betrifft. Die Produktion stimmt (Viktor Scheer, der auch Ektomorf betreute), dazu kommt ausgezeichnetes Artwork von Peter Sallai - alles in allem kann ich diese Band als überdurchschnittlich definieren. Genre-Fans sollten zugreifen.