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- Rezension: AUDIO CD -


Evoken

2009-11-30
Titel / Title Shades Of Night Descending 
Label Displeased Records 
Web www.myspace.com/evoken
 
Gesamtspielzeit
Total run time
1:13:07 
Vö/Releasebereits erschienen/already released 

Und wieder ein fettes Re-Release aus dem Hause Displeased Records. Wieder eine dieser Scheiben, die in den 90ern, als sie veröffentlicht wurden aus den unterschiedlichsten Gründen für Aufsehen gesorgt haben und auch heute noch beeindrucken/überzeugen/mitreißen. In diesem Falle, bedeutet "Shades Of Night Descending" leckeres Hörfutter für (Funeral) Doomfans. Um das Re-Release attraktiver zu machen, vielleicht sogar für die, die bereits im Besitz des 90er Originals sind, hat man das Artwork komplett überarbeitet und zudem die Demos von 1996 und 1997 dazugepackt. Somit hat man hier ein Scheibchen mit langen 70 Minuten in der Anlage.

Evoken wurden 1992 gegründet, unter dem Namen Funereus, der ein Jahr später in Asmodeus und schließlich, nachdem man eine Runde am Besetzungskarussell gedreht hatte und endlich motivierte Musiker an Bord hatte, in Evoken. Mit diesem Line-Up wurde das Demo "Shades Of The Night Descending" 1994 augenommen, welches nun, gute 15 Jahre später neu aufgelegt wird. Damals wurde ihre Musik als "recht speziell" oder gar "eigenartig" bezeichnet, stand damals doch alles im Zeichen von Thrash und Co, Death Metal erreichte seinen Höhepunkt etc. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen hinterließen Evoken einen bleibenden Eindruck, sammelten eine wachsende Fangemeinde um sich. In einer Zeit, in der die meisten Band auf mehr Geschwindigkeit abzielten, gingen Evoken in die absolut entgegengesetzte Richtung und kreierten langsamen, langsameren und langsamsten Doom Metal. Die Entdeckung der Langsamkeit sozusagen.
Jetzt, wo (vielleicht) so langsam der Winter naht, dürften diese dunklen, depressiven Töne des Funeral Doom Gemischs die perfekte Untermalung an veregneten, dunklen Wintertagen sein. Am besten ist es, man setzt sich in einen dunklen oder schwach beleuchteten Raum und lässt sich völlig von dieser musikalischen Dunkelheit einfangen, die einen in die Tiefen des Dooms herabzieht. Ein düstere Intro bereitet auf das, was einen nun erwartet vor, auf das, was da bei "In Graven Image" beinah schon mit Black metallischem Touch daherkommt, mit langsamen Riffs und abgrundtiefen Growls. "Towers Of Frozen Dusk" geht da schon eine Ecke flotter zu Werke, fällt dann aber in doomige Langsamkeit zurück.
Mit dem 5. Song beginnt die Reise durch das 1996er Demo. Das erste, was gleich auffällt, ist der definitiv melodischere Ansatz, nebst cleanen Vocals - diese wechseln allerdings über zu Growlen, begleitet von dreckigen, verzerrten, tonnenschweren Riffs. Das Folgenden "Embrace The Emptyness" ist der längste Song mit knapp 13 Minuten. Nach einem ziemlich melodischen Outro, sind noch zwei Songs übrig, nämlich die des 1997er Demos. "Among The Whispering Spirit" kreiert eine düstere, beklemmende Atmosphäre, untermalt und getragen von gesprochenen Parts, Growling und einfach einer Atmosphäre, die den Hörer wieder tiefer und tiefer in die Welt des Funeral Doom hinabzieht. Ein weiteres Outro, dieses Mal das Finale, beendet die Reise - nun gelangt man entweder zurück in die Realität oder findet sich versunken in Gedanken im dunklen Zimmer.
Während ein Großteil des Metals einen dazu veranlasst herumzuspringen, Aggressionen abzubauen oder was auch immer, so ist diese Musik einfach dazu geschaffen sich in Ruhe hinzusetzen, sich Zeit zu nehmen und einfach jeden Ton in sich aufzusaugen. Wer also nicht bereit ist, ein wenig Zeit zu investieren, oder auch ein wenig mehr - der sollte diese Scheibe am besten gar nicht erst anrühren. Die Produktion der Scheibe mag etwas rauh anmnuten, aber man sollte im Hinterkopf behalten, dass dies der Sound der 90er ist. Funeral Doom Fans vor!



Cornelia Wickel


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