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- Rezension: AUDIO CD -


Bunkur

2009-11-30
Titel / Title Nullify 
Label Displeased Records 
Web www.myspace.com/bunkur13
 
Gesamtspielzeit
Total run time
1:17:10 
Vö/Releasebereits erschienen/already released 

Nachdem das Betrachten des Covers der CD zum reinsten Rätselraten ausartet und Bandname, sowie Albumtitel unter erschwerten Bedingungen herausgefunden worden waren, folgte die Erleuchtung: Hier liegt das neuste Album von Bunkur vor - "Nullify". (und mal so am Rande: Natürlich ist es schön, mal ein etwas anders gestaltetes Booklet/Promoflyer zu sehen, aber diese altertümliche Schrift machte es bisweilen anstrengend bis unmöglich sich durch den Text zu wurschteln, das das komplette Booklet in silberner Schrift auf (natürlich) schwarzem Papier gedruckt ist, vereinfachte die Sache ebenfalls nicht).

Wie dem auch sei, ein wenig Anstrengung muss sein, der Entzifferungs-Prozess war abgeschlossen und der erste Schluss, zu dem man immerhin kommen konnte, war die Tatsache, dass es in punkto Tracklist außer Song 1 nichts weiter zu entziffern gibt, denn diese CD enthält nur EINEN einzigen Track. Wahrscheinlich oder definitiv (wie der Promoflyer schon besagt), "the longest Track ever in extreme Doom Metal" - 77 Minuten um genau zu sein. Das ist Doom für "Profis". Das komplette Album wurde in Eigenarbeit produziert vom Artwork, bishin zu den Aufnahmen. Auch wenn man vielleicht vom ersten Eindruck her etwas auf eine falsche Fährte geleitet werden könnte, hier handelt es sich definitiv nicht um Black Metal, das ist Doom, purer, extremer Doom.
Es verlangt dem Hörer sicherlich eine Menge Durchhaltevermögen ab, diese Ansammlung von Klangwänden, Geräuschen, verzerrten Tönen etc. zu verarbeiten, bisweilen wähnt man sich mitten in einer Folterkammer, in der gerade jemand furchtbar leidet. Während der ersten 10 Minuten wundert man sich vielleicht noch, wann dieser "Intro"artige Part vorbei ist, aber dieses "Intro" setzt sich fort mit wechselnden Soundkulissen, laaaangsamen Riffs und geisterhaften Schreien, die direkt einem Horrorfilm entsprungen sein könnten. Eine Stimme, lauter als die übrigen, durchbricht den Soundwahnsinn ab und an, gruslig, schneidend. Ich glaube, wenn man sich diese Scheibe in einem dunklen Zimmer, allein zu Hause zu Gemüte führt, schockt das mehr als jeder Horrorfilm! Was für eine dunkle, erschreckend anmutende Atmosphäre! Extrem auf alle Fälle. Folter für die Ohren - nicht komplett negativ zu verstehen! Wenn man Songs jenseits der 10 Minuten Marke schon als Hör-Herausforderung bezeichnet, was ist das hier vorliegende Album dann erst? Die Geduld des Hörers wird auf alle Fälle sicherlich an ihre Grenzen gebracht, bei Einigen schnell überschritten und nur eine handvoll wird es durchstehen.

"This records will set new standards in extreme Doom" - kein Zweifel daran. Da "Nullify" eine derart extrem extreme Scheibe ist, ist sie definitiv nur für eingeschworene Doomanhänger zu empfehlen und selbst da wohl nur für eine kleine Gruppe. Für Letztere sicherlich eine Offenbarung, für alle anderen schlichtweg langweilig ohne Ende und Folter für die Ohren. Ich für meinen Teil kann jedenfalls beim besten Willen nicht zu einer Wertung dieses Albums kommen, denn ich bin weder tief genug in der Doom-Materie, dass mich dieses laaaaangsame Album komplett faszinieren würde, noch stehe ich Doom derart ablehnend gegenüber, dass ich es schlichtweg als gähnend langweilig bezeichnen würde. So oder so bin ich der Meinung, dass ich diese Scheibe ungerecht bewerten würde, fiele die Wertung aus diesem Grund schlichtweg mittelmäßig aus. Extreme Scheiben, erfordern extreme Behandlung, daher: ohne Wertung.

Cornelia Wickel


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