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- Rezension: AUDIO CD -


Dream Theater

2011-10-08
Titel / Title A Dramatic Turn Of Events 
Label Roadrunner 
Web www.dreamtheater.net
 
Gesamtspielzeit
Total run time
77:01 
Vö/Release9.9.2011 

„A Dramatic Turn of Events“ ist nicht einfach irgendein Titel, den Dream Theater ausgesucht haben, weil es so schön und dramatisch klingt, es ist ein Titel, der zur momentanen Situation der Band passt, wie kein anderer. Nach dem Weggang von Mike Portnoy, blieben sicherlich viele Fans mit großen Fragezeichen über ihren Köpfen zurück, die nun darüber nachdachten, wie es mit der Band weitergeht und wie das neue Album nun klingen würde. Nun, die Antwort darauf haben wir jetzt hier vorliegen. Dream Theater sind zurück mit einem brillianten Drummer, der ganz anders ist als Portnoy aber nicht minder talentiert: Mike Mangini. Diesem gelang es, sich in einem Auswahlverfahren gegen die Creme de lá Creme der (Metal) Drummer durchzusetzen.

„On The Back Of Angels“ eröffnet das 77 Minuten lange album und es ist einfach der typische Dream Theater Song, den man auch auf einem Album wie „Images And Words“ hätte finden können. Es scheint ganz, als fände die Band nun wieder zu alter Stärke zurück, als richtige Band, nicht als Ansammlung von Musikern - der Input zum Songwriting komt jetzt von jedem einzelnen Mitglied. John Myung schreibt wieder Lyrics und James LaBrie Melodien. Beim ersten Anhören des Albums ergibt sich ein unglaublich harmonischer Gesamtendruck, den man so schon wirklich lange lange nicht mehr von dieser Truppe hatte.Der Sound selbst ist natürlich brilliant und lässt keine Wünsch offen, was hätte man auch sonst von solche versierten Musikern erwarten können, die allesamt ihre Instrumente im Schlaf beherrschen.

Einer der Songs, der beim ersten Anhören besonders begeistert ist das wundevolle „Breaking All Illusions“, einfach wow! Unglaublich vielfältige und verspielte Melodien, dieser Song ist Dream Theater total und das für über 12 Minuten.„Bridges In The Sky“ im Gegensatz dazu ist ein Song, der Gänsehaut erzeugt, nach einem recht seltsam anmutenden tiefen kehligen Gesang zu Beginn und den folgenden engelsgleichen Chören. Wieder ein Song, der über 11 Minuten geht und sich nach und nach in ein groovendes, treibendes Monster verwandelt und ganz klar eines der Highlights des Albums ist. Gefolgt wird dieser von einem ähnlich langen Song namens „Outcry“, der vollgestopft mit tollen Melodien ist, die nur darauf warten entdeckt zu werden, wohlmöglich während endloser Hördurchläufe, zu denen ihr bei diesem Album mit Sicherheit verleitet werdet.
Einer der aggressiveren und kompakteren Stücke ist „Build Me Up, Break Me Down“ mit einem funkigen Beginn, der sich zu, für Dream Theater Verhältnisse, harten Riffs wandelt, die wiederum in fließende Melodien übergehen, die einfach ins Ohr gehen. Es ist auch erwähnenswert, dass James La Brie scheinbar zu alter gesanglicher Stärke zurückgefunden hat und unheimlich befreit klingt. Er singt die Stücke, als befänden sie sich auf einem seiner Soloalben und ich muss zugeben, dass ich mich selbst dabei ertappt habe, wie ich dachte, das Dream Theater ohne ihn wohl doch nicht so ganz funktionieren. Ansonsten dachte man eher, dass er zu einer austauschbaren Komponente bei DT gehören würde, nach diesem Album werden wohl viele, die so dachten, ihren Meinung ein wenig ändern.
Dream Theater ist es gelungen ein sehr, sehr harmonisches und wahrscheinlich das ausgeglichendste Album seit Ewigkeiten zu kreieren, bei dem alle Bandmember ihren Beitrag leisten und ihr Talent unter Beweis stellen. Es ist ein perfekter Mix von wundschönen Melodien, härteren Riffs, atmosphärischen Parts und sozusagen ein Trip in die guten alten Zeiten. Das ist DT als Band, nicht als Ansammlung von Individuen. Es ist nicht ultra progressiv und ohne Portnoy, der bisher für die modernen Einflüsse verantwortlich war, gibt es auch keine krassen Neuerungen, sondern einfach nur das, worin die Band besonders gut ist: Verspielte Melodien, die nicht zwingend super progresiv sind. „Progressiv“ im Sinne von modern,/Neuerungen. So oder so handelt es sich hier um eine Scheibe von hoher Qualität, die man schlicht und einfach in die Anlage packt und genießt. Ein Muss! Einige munkeln, dass ein solches Album vielleicht sogar neue Hörerschichten erschließt, dich sich mit ultrafrickeligem Material bisher nicht so anfreunden konnten. Wer weiß, es wird sich zeigen!



Cornelia Wickel


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9/10



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