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Jeff Hanneman von Slayer ist tot: Er starb am 2. Mai gegen 11h vormittags nahe seines Wohnorts in Südkalifornien an Leberversagen. Er hatte sich nach einem Spinnenbiss mit Nekrotisierender Fasziitis infiziert. Mehr Info: www.facebook.com/slayer
R.I.P. Jeff!
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Das Siberian Jay Musikvideo "I´m Holding" mit Mikko Sirén (Apocalyptica Drummer) - siehe dazu unser "1h with" Special von den Dreharbeiten - könnt ihr hier ansehen: http://youtu.be/C-hSNurZVcs


- Rezension: AUDIO CD -


Poets of the Fall

2012-05-11
Titel / Title Temple of Thought 
Label Insomniac 
Web www.poetsofthefall.com
 
Gesamtspielzeit
Total run time
48:40 
Vö/Releasebereits erschienen / already released 

Das neuste Poets of the Fall- Album “Temple of Thought” wurde im März veröffentlicht und seither ist es auf der Bestseller-Liste in Finnland. Das Album lässt sich – was sowohl gut als auch schlecht ist – deutlich als Poets of the Fall Material erkennen. Die Band hat einen unverwechselbaren Stil und Klang und hält auch kräftig daran fest. In diesem Fall bedeutet es aber auch, dass ich den Sound bei einigen Songs nicht so wirklich frisch finde. Ich habe das vage Gefühl, alles schon mal gehört zu haben, aber das ist eben nicht gerade das Gefühl, dass man beim Anhören eines NEUEN Albums haben sollte, auch wenn einem genau dieser Sound früher eigentlich gefiel.

Nach den ersten Durchgängen kommt mir das Album ein bisschen verschlafen und langsam vor. Je öfter die Songs aber aus den Lautsprechern schallen, umso klarer werden die Nuancen der Songs. „Morning Tide“ und „The Ballad of Jeremiah Peacekeeper“ wurden zu meinen Lieblingssongs, auch wenn sie ein bisschen nach pathetischen Balladen klingen. Auf dem Album finden sich jedoch keine passenden Gegenstücke zu PotF-Favoriten wie „Sleeping Wide Awake“ oder „War“. Aber zum Beispiel die erste Single-Auskopplung „Cradled in Love“ wird schnell zu einem Song, den man gleich mitsingen kann, wenn man möchte. Er ist eingängig (auf eine leicht melancholische Weise) und schmeichelt dem Ohr.

Die grösste Überraschung ist das letzte Lied “The Happy Song”. Es ähnelt in keiner Art und Weise den anderen Songs auf dem Album. Musikalisch sehr erfrischend und skurril, nur der Text ist irgendwie öde. Ein Satz genügt mir einfach nicht - tut mir leid, dass ich das sagen muss. Ich verstehe voll und ganz, worum es der Band mit diesem Song geht (und das werden alle verstehen, die ihn hören), aber leider ging er mir eher auf die Nerven.

Alles in allem ist das fünfte Studioalbum von Poets of the Fall ein bisschen zu seicht geraten, lauwarm. Ohne Risiko, mittelmässig. Ich wollte von “Temple of Thought” umgehauen werden, aber stattdessen schaukle ich nur ein bisschen vor mich hin.


Tracklist:
1. Running Out of Time
2. Temple of Thought
3. Cradled in Love
4. Kamikaze Love
5. The Lie Eternal
6. Skin
7. The Distance
8. Show Me This Life
9. Morning Tide
10. The Ballad of Jeremiah Peacekeeper
11. The Happy Song


Johanna Ahonen


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7/10



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