Die deutschen Hard Rocker BERSERKER werden der Berliner Krebshilfe: Kinderhilfe e.V. am 25. Mai in Berlin 18.000€ spenden. Im November 2011 wurde beim BERSERKER Frontmann Schröder Krebs diagnostiziert. Momentan ist er vom Krebs befreit. Die Spenden wurden 2012 in ganz Deutschland auf BERSERKER-Konzerten gesammelt – die Band wird das Sammeln von Spenden auf ihren zukünftigen Konzerten fortführen. Jeff Hanneman von Slayer ist tot: Er starb am 2. Mai gegen 11h vormittags nahe seines Wohnorts in Südkalifornien an Leberversagen. Er hatte sich nach einem Spinnenbiss mit Nekrotisierender Fasziitis infiziert. Mehr Info: www.facebook.com/slayer
R.I.P. Jeff! Festivals abgesagt: ROCK AM SEE (D) legt 2013 "mangels attraktivem Headliner" eine Pause ein; BURNING SEA in Kroatien musste wegen einer neuen "Steuerkeule" die Notbremse ziehen. Bereits gekaufte BS-Karten gelten nun auch fürs METALDAYS in Slowenien.
Das Siberian Jay Musikvideo "I´m Holding" mit Mikko Sirén (Apocalyptica Drummer) - siehe dazu unser "1h with" Special von den Dreharbeiten - könnt ihr hier ansehen: http://youtu.be/C-hSNurZVcs
Pathfinder ist eine polnische Metalband, die bereits seit 6 Jahren aktiv ist und ihr nunmehr 3. Album veröffentlicht. Die Band selber bezeichnet ihren Stil als Kombination aus klassischer Musik, Filmmusik und einer Bandbreite von Heavy Metal. Diese Einordnung geht auch absolut in Ordnung, wobei angemerkt sei, dass Heavy Metal hier eindeutig die Basis und damit auch der Schwerpunkt ist.
Zugegeben: Bislang waren mir Pathfinder und somit auch ihr letzten beiden Releases völlig unbekannt. Insofern fehlt mir der Vergleich zwischen den Werken und ich kann mich lediglich auf das aktuelle beziehen. Dieses macht schnell deutlich, dass hier sehr ambitionierte Musiker ans Werk gehen. Während das Metal-Fundament (Gitarre, Bass und Schlagzeug) „nur“ gehobener Durchschnitt ist, gehen sowohl die Orchester-, als auch die Vocal-Arrangements in die Vollen. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Die Vocals nutzen die ganze Bandbreite des (melodischen) Metals aus: hoher Gesang, tieferer, rauer Gesang, weiblicher Gesang und Chöre. Auch die orchestralen Parts sind gut arrangiert und klingen fast so, als würden sie nicht aus der Konserve kommen. So muss es sein! Der ein oder andere Teil erinnert hier an die Italiener von Rhapsody (of Fire).
Es ist aber auch nicht alle Gold was glänzt. So gut die Arrangements als solche sind, so schwach sind die Hooklines und Refrains. Fast nichts von den Songs bleibt während der ersten Durchläufe im Ohr hängen. Erst nach mehreren Durchläufen gelingt es überhaupt erst die Refrains sicher zu erkennen. Normalerweise sind insbesondere die Refrains die Stärke von melodischem Metal (gegenüber anderen Spielarten des Metals), hier aber leider gar nicht. Trotzdem macht „Fifth Element“ Spaß und Lust auf mehr!