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- Rezension: AUDIO CD -


Uncle Ho

2013-05-16
Titel / Title The Manufacture Of Madness 
Label Smarten up / Rough Trade 
Web www.uncleho.eu
 
Gesamtspielzeit
Total run time
38 min 
Vö/Release17 Mai 2013 

Ziemlich wild, talentiert, abwechslungsreich, direkt, rau, etwas schmutzig. So wie sie selbst dazu sagen „Die Aufnahmen sind sehr roh“ - so scheinen die seit 1994 existierenden Uncle Ho aus Wuppertal trotz dieser langen Zeit selbst teils noch ungeschliffen. Der erste Song rankt sich um den prägnanten Gitarrenriff, simpel, hart, wirkungsvoller Rock`n´Roll, etwas Indie, etwas Punk, etwas Hardrock. Der zweite Song rankt sich um den nächsten prägnanten Riff und explodiert kurz im Refrain. Und auch der dritte Song holt sich seine Struktur von der dritten sechssaitigen Inspiration. Auffallend ist das energische Schlagzeug mit spontanem Live-Charakter.

Die Stimme hat einigen Druck und Abwechslungsreichtum, aber fährt nicht unbedingt in den harten Stücken zu ihren Höhepunkten - in denen sie sich von anderen dieser Art unterscheidet - hoch. Im hardrockenden Volldampfmodus kommt die Stimme etwas gepresst und bemüht und fast etwas beliebig. Doch in Songs wie „Daemon“, in dem sich die Stimme beruhigt und entspannt, entwickelt sie viel mehr Substanz und Eigenwilligkeit und zieht den Hörer in ihre erzählerische Faszination.

„Daemon of men“ hat Anteile der frühen, raueren U2-Zeit. Aus anderen Songs ließen sich noch Spurenelemente von 10% Aerosmith und auch 10% Paul Weller extrahieren, gemischt mit 20% Garagenrock-Partylaune; letzteres wäre der ungeschliffene Teil. Doch das Album entwickelt sich im weiteren Verlauf zu mehr als zur geradlinigen Rockbeschallung. Im „Forgive forget“ wird die Phalanx treibend trotziger Tanzmusik durchbrochen; die Gitarre versinkt über längere Phasen auf Jimi Hendrix Art in den Momenten des psychedelischen Sichauflösens. Dieses Stück unterscheidet sich von allen anderen auch in der Länge: Zumeist sind die Songs nur zwei bis drei Minuten lang, dieses lässt sich über neun Minuten Zeit und rauschhafte Freiheit.

Sehr gut geraten ist auch das wechselhafte „I will do damage“, das geheimnisvoll verhalten beginnt und von aufschäumenden Refrains zerrissen wird und damit sehr schöne Spannungsbögen erschafft, auf denen sich reiten lässt. Insgesamt eine interessante Platte mit einem unterschiedlichen Gefälle der Anteile, die wirklich faszinierend sind und jenen, die man so auch schon öfter mal gehört hat. Es soll nicht gesagt sein, die Platte hätte wirklich schwache Momente, aber gerade das spektakuläre Ende zeigt, dass die Band eigentlich noch mehr im Kasten hat, was funkeln könnte.

Julian Hanebeck - Gesang, Bass
Björn Krüger - Schlagzeug
Thorsten Sala - Gitarre


Andreas Torneberg


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7.5/10



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