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- Rezension: AUDIO CD -


Twilightning

2007-06-14
Titel / Title Swinelords 
Label Spinefarm Records 
Web www.twilightning.net
 
Gesamtspielzeit
Total run time
 
Vö/Releasebereits erschienen/already released 

Der erste Eindruck, den ich beim Hören dieses Albums der Finnen hatte, war doch etwas „geschleckt“. Danach habe ich mir gedacht, dass dem Gitarristen fad sein muss, denn die haben viel Zeit in Üben und ins Effekt-Einstellen investiert. Vergleichen würde ich das Ganze mit dem „Sex and Religion“- Album von Steve Vai und Devin Townsend. Diese Finnen können das wirklich alles. Sie sind auch schon ein paar Jahre im Geschäft.

Das war der erste Eindruck, und dass wir uns in Zeiten der Playlisten davon allzu oft täuschen lassen, ist auch erwiesen. Bei diesem Album hat das aber keinen Sinn. Das muss man sich schön von Anfang bis zum Ende anhören, und nicht nur einmal. So wie damals, als man noch zur Hälfte des Albums aufstehen musste, um es zu wenden.
Inzwischen bin ich eigentlich schon ein Swinelord-Junike geworden durch die vielen Wirren, die ich bis jetzt mit dieser CD hatte. Sie hat einen Umzug und zwei Computer-Creashes überlegt, ging zwischendurch verloren, wurde jedoch wieder gefunden, was die Rotationen um ein vielfaches gesteigert hat. Sie wird immer besser, diese Scheibe.

Es ist irgendwie so, wie wenn man irgendwo zufällig eine alte Bekannte trifft, die man wirklich gern hat und womit man nie im Leben damit rechnen würde: Es wird einem einfach warm ums Herz, und das bei jedem Lied. Und man trifft derer viele. Es kommt gelegentlich sogar zu Schmetterlingen im Bauch, vielleicht ist das nicht bei jedem so, aber ich persönlich muss mir ein bisschen Audiophilie schon zugestehen. Und es kommen immer wieder alte Bekannte.

Die perfekte, hochgezüchtete Produktion ist eher im Weg und man hört die vielen Details nicht, oder war es wegen der Details nötig, so zu produzieren? Man muss “Swinelord“ schon einige Zeit rotieren lassen, um die vielen versteckten Riffe und Mandolinenklänge entdeckt oder diese Wammybar-Großtaten, die wirklich nicht jeder so gefühlvoll hinrecorden kann. Twiligthning hinterlassen auch gelegentlich vereiste Erde, schauen kurz bei Eddie van Halen vorbei um dann mit: „Not a word“ wieder ins Jahr 2007 heimkehren. Alles in allem handelt es sich hier um ein Album, welches den Großteil aller Produktionen der letzten 15 Jahre in den Schatten stellt. Obwohl ich persönlich eher rauere und ungebogenere Produktionen bevorziehe, kann man auch am Producing keinerlei berechtigte Kritik loswerden: Das „Swinelord“-Album ist ziemlich perfekt.

Mein Kumpel Wurf sagt: „So täten Bon Jovi klingen, wenn sie noch imma so ongranzt warn wie frira“. (so würden Bon Jovi klingen, wenn sie noch so heftig draufwären wie früher). Und wie so oft hat er recht: Weil ein bisschen „New Jersey“ kann nicht schaden, Mr. Gigolo.
Weiters auffällig ist die durchaus positive Grundstimmung in der Musik. Auch das haben wir in den letzten Jahren kaum gehört. Aber Twilightning ecken nirgends an, etwas aggressive, revolutionäre Grundstimmung würde ihnen schon gut tun, aber warum müssen sich Kritiker immer über Dinge beklagen, die ihnen eigentlich gefallen. Ich sag nur alle Elche hoch. Und wer noch immer motzen will, muss es eben selber besser machen.

Hey yeah yeah

Ralf Abraham


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9.5/10



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