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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Nine Inch Nails | Ladytron

2007-04-17
Stadt / City Helsinki 
Land / Country Finnland 
Web
 
Veranstaltungsort:
Location
Jäähalli 
Datum / Date10.04.2007 
Bildergalerie / Picture gallery NIN_Ladytron07 
Photos: Julia Sheremetyeva 

Für Nine Inch Nails war es die letzte Station ihrer Tour in Europa, für mich war diese Show in der Eishalle Helsinki eines der besten Konzerte, das ich seit langem gesehen habe! Was Trent Reznor und seine Mannen hier lieferten, davon können sich viele jüngere Bands mehr als nur eine Scheibe abschneiden...
Doch alles der Reihe nach.



Als der von Meister Trent persönlich auserwählte Toursupport Ladytron loslegte, war die Halle noch halbleer - eine etwas traurige Kulisse für das Livedebüt der Band in Helsinki, und die Akustik litt ebenso darunter. Mag sein, dass deswegen die Stimmung auch nicht so recht aufkommen wollte. Die Sängerinnen Mira und Helen wechselten zwischen Mikro und Synths, was die einzige Bühnenaction blieb, so wirkte das Ganze etwas statisch und passender für einen Clubgig.



Obwohl die Mischung aus Elektronik, Pop und Rockriffs sofort ins Tanzbein geht, gaben sich nur vereinzelt Leute dem Dancefloor-Impuls hin. Nur “Destroy Everything You Touch”, der durch einen TV Werbespot hierzulande sehr bekannte Track ihres neuen Albums “Witching Hour”, brachte etwas mehr Schwung in die Bude - ein guter Abschluss von Ladytrons rund halbstündigen Gig.



Nine Inch Nails
Ein völlig anderes Szenario nach der Umbaupause: Gefüllte Ränge weit vor Beginn, gespannte Erwartung – und bereits Jubelstürme bei der ersten Aktivität auf der Bühne, noch ehe das Saallicht ausging. Was NIN dann vom Stapel ließen, kann nur mit einer Naturgewalt verglichen werden – eine visuelle und akustische Tsunami, die auf das Publikum überschwappte und alles niederwalzte, ein Sound, brachialer und gewalttätiger als jede Death Metal-Band, Musiker, die sich jedem Song mit so viel Leidenschaft widmeten, dass diverse Mikros, Mikroständer, Spots oder Boxen zu Bruch gingen... Gleich zu Beginn des Programms ging Gitarrist Aaron North beispielsweise schnell mal stagediven – samt Instrument!! - und fiel auch während des gesamten Gigs durch halsbrecherische Aktionen auf, ohne dabei jemals sein Spiel zu unterbrechen...



Dazu kam eine perfekt orchestrierte Lichtshow, die mit minimalistischen, fast primitiven Mitteln ein Maximum an Wirkung herausholte. Generell bevorzugte Meister Reznor eine düstere Atmosphäre, also Nebel und spartanische Beleuchtung, oft war die Band nur als Silhouette zu sehen. Keine Videosequenzen oder LED Wände, nur das simple NIN Logo – genau gesagt, fünf senkrechte Lichtstriche - als Hintergrund sparsam eingesetzt, ab und an auch Strobo-Effekte... oder: absolute Dunkelheit, dann wurde nur eine Deckenlampe angeknipst zum Pendeln gebracht, genau über Drummer Josh Freese bei einem Soloteil – die visuelle Wirkung war atemberaubend, und die Kombination machte es aus, einfach bombastisch, atemberaubend - sollte es von dieser Tour eine DVD geben, kann ich sie schon jetzt wärmstens empfehlen!



Gespart wurde jedoch nicht an Hits, u. a. „The Hand That Feeds“, „Only“, Wish“, „Head Like A Hole“, „Closer“, „Eraser“,“March Of The Pigs“, „Heresy“, „Burn“, nur das neue Album „Year Zero“, erst seit 13. April erhältlich, war mit der Single „Survivalism“ und „The Beginning Of The End“ wenig prominent vertreten. Das Publikum blieb bis zum Schluss eine brodelnde Masse an Begeisterung und nahm Trent Reznor, sogar ungebeten, öfters den Gesangspart ab; nach und nach gegen Ende riss die Euphorie auch viele von ihren Sitzplätzen hoch, im wahrsten Sinn des Wortes. So im direkten Vergleich kann ich nur feststellen, dass NIN wie guter Wein oder Whisky mit der Zeit immer besser werden – das aktuellere Material hatte live wesentlich mehr Punch!



Zum Abschluss dankte Trent Reznor den Fans, der Crew und Ladytron, ehe sich die Band nach einer Handvoll Hits mehr - u. a. dem berührenden „Hurt“ mit Trent solo am Keyboard - zum rituellen Zertrümmern des restlichen bisher unversehrt gebliebenen Equipments machte. Eine gute Ausrede, um keine Zugabe mehr zu spielen... Dennoch – ein Volltreffer!

Klaudia Weber


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10/10



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