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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Philiae | Syqem

2007-07-06
Stadt / City Hamburg 
Land / Country GER 
Web www.syqem.com, www.philiae.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Knust 
Datum / Date29.06.2007  
Bildergalerie / Picture gallery Philiae_2007 
Photos: Filip O. Misiak, Jennifer Blein 

Die hanseatische Supportformation Syqem, eine mit Schallwellen malende Emo-Boygroup mit verträumtem Sänger Daniel B. an der Bühnenfront, schien in optischer Montur direkt aus dem einheimischen Proberaum importiert. Das rockende Quintett war gut ausgerüstet mit brachialen und hartkantigen Sounds, aber auch experimentell eigenwilligen Gefühlskurven in schroffem Kostüm. Man schaufelte hier sämtliche vertraute Genres fett komprimiert in einen Fingerhut und riffte auf und ab, dass sich die Gitarrenhälse bogen. Die sleazy Show wirkte nicht ein Stück inszeniert, zwar total verträumt und massiv stimmungsschwankend, aber vollkommen pur und aufrüttelnd authentisch. Die Fünf „von nebenan“ leisteten sich zu ihren krassen Monsterbreaks, dem oft an Korn, A Perfect Circle und Konsorten erinnernden Drive und ihrer delayintensiven Romantik nur bescheidene Gesten. Auf den Punkt: ungeschliffener Edelstein.

Mit eindringlichen, großflächigen Videoprojektionen auf 30 Quadratmetern Leinwand initiierten Philiae ein multimediales Feuerwerk, mit dem die hungrige vor dem Bühnenrand versammelte Meute schonungslos bombardiert wurde. Damit zogen die gefeierten Post Industrial Rock-Ritter des Abends den Abzug zum Start in eine neue Bandära und gleichsam in ihr lang ersehntes Revival mit neuer Scheibe. Nämlich die brandheiße Konzeptplatte „Propaganda“, die nach intensiver, dreijähriger Schaffens- und wohl auch Leidensphase nun in die Hände einer inbrünstig treuen und blutsbrüderlichen Anhängerschar fallen durfte. Mit audiovisuellem Vergewaltigungsmanöver, Zeitgeist-Kritik und brisanter Endzeitstimmung hielt man dem hässlichen Menschenego nicht nur unkaschiert den Spiegel vor, sondern machte hier manisch durch extreme, feindselige Kontraste und pervertierte Hochglanzattentate aus dem globalen Medienspektrum knallhart aufmerksam auf diverse Missstände der krankhaften, größenwahnsinnigen Spezies nackter Affen.

Das Ganze war nur einfach zu laut, mag es nun an den Jungs oder eher am Tonmenschen gelegen haben – fröhlich wurde Motörhead Konkurrenz gemacht. So mancher wich immer weiter zurück und stand irgendwann mit Ohrstöpseln in der hintersten Ecke, wobei der Eindruck stark abflachte. Vermutlich war die Dringlichkeit der Äußerung den drei Jahren der Fertigstellung zuzuschreiben, das schoss leider ein wenig übers Ziel hinaus und penetrierte einige im Publikum mit einem krachenden „Ohrgasmus“.

Stuntman, Sänger und Shouter Guido Maria Kober betrieb mehlbestäubt und in Grätschhaltung aktive, ausdauernde Kampfsportübungen, kreischte hysterisch ins Megaphon oder stürzte völlig außer sich über die Bühnenbretter. Dabei überzeugte er durch geballte Energie, disziplinierte Präsenz und sprühenden Pathos. Auch der Ruhepol John Keffer an der Gitarre, der mitgrölende Alex Frank (á la Trent Reznor) am Bass, der geladene Julien Schmidt an den Drums und der eher introvertierte Patrick Debus an der Sound- und Videomaschine gaben alles an diesem bandhistorischen Abend. Hammergeile Performance!

Maria Mann & Marco Reinbold, photo Filip O. Misiak


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8/10



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