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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


The 69 Eyes - Back In Blood Tour 2010

2010-03-12
Stadt / City Esch-Alzette 
Land / Country Luxemburg 
Web
 
Veranstaltungsort:
Location
Rockhal 
Datum / Date08.03.2010 
Bildergalerie / Picture gallery 69eyeslux 
Photos: Cornelia Wickel 

Es hat beinah schon den Anschein, als hätten einige Bands, erst vor Kurzem Luxemburg auf der Landkarte gefunden, wie sonst ließe sich erklären, dass nun immer häufiger der Satz "Das ist unser erster Gig hier!" oder ähnliches zu hören ist. Vor knapp 10 Tagen hatte sich Emilie Autumn mit ihrer einzigartigen Bühnenshow ins Ländchen "verirrt" und nun standen bereits die nächsten Gäste, dieses Mal aus dem kalten Norden, genauer gesagt Finnland auf der Matte - Die Goth´n´ Roller The 69 Eyes Froh darüber, diese Truppe nach Jahren endlich einmal live sehen zu können, wurde natürlich nicht lange gezögert - aufgrund dessen, dass es, wie schon erwähnt der erste Gig in Lux sein sollte, erwartete ich auch einen recht vollen Club, voller Rock´n´Roll Fans, die die Helsinki Vampires einmal live erleben wollten. Allerdings war der kleine Club der Rockhal denn nur halb gefüllt.



Ich trudelte ein wenig zu spät, eigentlich nur knapp 10 Minuten zu spät ein, erwischte dennoch vom Opener Mandragora Scream gerade einmal noch 2 Songs. Die Show der Italiener war also bereits im vollen Gange, als ich noch schnell in den Fotograben hechtete, um ein paar Bilder zu erwischen. Was dort allerdings zu hören war, klang nicht so überzeugend, dass es mich hätte traurig stimmen sollen, erst jetzt eingetroffen zu sein. Die Band jedenfalls legte sich trotz allem ins Zeug und bemühte sich das Publikum auf Betriebstemperatur zu bringen. Das allerdings stand bisher noch recht locker über die gesamte Halle/Bar verteilt.



Nach einer kurzen Umbaupause ging es dann mit einer Band weiter, die viel besser zu den Finnen passte: Lacrimas Profundere. Sie waren bereits 2005 zusammen mit den 69 Eyes auf Tour gewesen und so war ich froh, eine weitere Chance zu bekommen, diesen Bandpaket live zu sehen. Die Deutschen Lacrimas Profundere enterten den Bühne und es gelang ihnen definitiv mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Optisch wie stimmlich erinnerte Fronter Rob Vitacca leicht an den 69 Fronter. Als die ersten Takte erklangen, erinnerte ich mich, leicht grinsend, dass ich die Jungs vor 10 Jahren wirklich einmal für Finnen gehalten hatte, als ich die ersten Töne zu Ohr bekam. Trotz 17 Jahren Bandgeschichte und 8 Alben, sind sie immer noch verhältnismäßig unbekannt, wie es scheint. Wirklich schade, denn die Songs rocken wirklich. Der Gothicrock funktionierte also ziemlich gut, schien dennoch das Publikum, welches sich recht reserviert gab, nur schwer aus der Reserve locken zu können. Von einigen Gigs ist man ja fast schon daran gewöhnt, ein Publikum zu sehen, welches nur schwer in die Pötte kommt, aber an diesem Abend war es recht extrem. Als dann aber etwas ältere Songs wie "Amber Girl" oder "Ave End" oder auch "My Mescaline" vom 2006er Album "Filthy Notes For Frozen Hearts" erklangen, kam ein wenig mehr Bewegung ins Ganze.Die Band jedenfalls rockte sich, ganz wie ihre Vorgänger munter durch´s Set. Der Mangel an Enthusiamus, wurde, in der Hoffnung auf baldige Änderung, darauf geschoben, dass die Band "nur" Supportband war und so hofften wir auf den Headliner des Abends.



Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und nach einem kompletten Umbau war es endlich Zeit für die Helsinki Vampires, die 69 Eyes, die Bühne zu rocken. Vor kurzem erst hatten sie den "Export" Award bei der finnischen Emma Gaala (Finnischer Grammy) gewonnen, da sie weltweit knapp eine Million Alben verkaufen konnten. Eine reife Leistung, besonders in Zeiten rückläufiger Plattenverkäufe.
Jyrki und der Rest der Band begannen mit "Back In Blood" und der Gute tänzelte bisweilen recht beschwingt und fingerschnippend über die Bühne und lieferte einfach eine ordentliche Portion gothisch angehauchten Rock´n´Roll ab. Auf der Bühne ging es also von der ersten Sekunde an in die Vollen, ganz im Gegensatz zum Publikum, welches nach wie vor recht schläfrig wirkte. Irgendwann konnte sich wohl auch Jyrki nicht mehr zurückhalten und rief "You´re as silent as a grave, let me hear you!", um der Menge ein wenig Reaktion zu entlocken. Es folgten "Gothic Girl" und "Betty Blue", die Finnen rockten weiter, als gäbe es kein Morgen - 20 Jahre Bandgeschichte und immer noch kein bisschen leise. Geboten wurde eine bunte Mischung alter und neuer Songs, egal ob die Menge nun wirklich mitging oder nicht, beinah so, als wollten sie sagen, wenn ihr nicht rocken, legen wir einfach noch einen drauf. Nach etwas mehr als einer Stunde und Krachern wie "Dead Girls Are Easy" und "Devils", verschwanden die Vampire erst einmal von der Bühne. Es dauerte einen langen Moment lang, bis im Publikum erste zaghaft "Zugabe!" Rufe laut wurden. Wie aus dem Nichts allerdings, schien plötzlich ein Ruck durch die Menge zu gehen, die Rufe wurden lauter, Pfiffer ertönten, Klatschen und endlich waren die Finnen wieder zurück auf der Bühne, um mit drei weiteren 3 Songs zu rocken.! Beinah schien es, als hätte sich jeder die Energie bis jetzt aufgespart, denn auf einmal waren klatschende Hände in der Luft und Bewegung in der Menge, "Framed In Blood", "Brandon Lee" und das allseits bekannte "Lost Boys" waren jedenfalls klasse, um den Abend ausklingen zu lassen.



Nach knapp 1,5 Stunden war die finnische Lektion in Sachen Rock´n´Roll vorbei. Ich für meinen Teil froh darüber, sie endlich einmal live gesehen zu haben. Ein toller Gig, mit einer Band, bzw. Bands, die sich wirklich ins Zeug gelegt haben, ungeachtet teils wirklich lahmer Publikumsreaktionen. Zu meckern gab es jedenfalls nichts (fast nichts, denn "The Chair" wurde schmerzlich vermisst). Definitiv nicht der letzte finnische Goth´n´Roll Gig!


Setlist 69 Eyes:
Back In Blood / Never Say Die / The Good, The Bad... / Dance D´Amour / Lips Of Blood / Gothic Girl / Suspiria Snow White / Betty Blue / Kiss Me Undead / Wasting The Dawn / Feel Berlin / Hunger / Perfect Skin / Dead Girls Are Easy / Devils / Framed In Blood / Brandon Lee / Lost Boys

Cornelia Wickel


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8/10



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