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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


New Model Army | Honigdieb

2005-11-29
Stadt / City Darmstadt 
Land / Country GER 
Web www.newmodelarmy.org
www.honigdieb.de
 
Veranstaltungsort:
Location
Centralstation 
Datum / Date09 Nov 2005 
Bildergalerie / Picture gallery NMA_2005 
Photos: Christian Hoffmann 

Schwere Zeiten mussten New Model Army in den vergangenen 24 Monaten überstehen. Erst stirbt Ex-Drummer und einstiger Weggefährte Robert Heaton letztes Jahr an Krebs, dann verlässt der langjährige Gitarrist Dave Blomberg nach Abschluss der Aufnahmen zum neuen Album „Carnival“ überraschend die Band. Mastermind Justin Sullivan musste also nach seinem Solo-Projekt wichtige Entscheidungen treffen, daher holte er Marshall Gill als neuen Saitenzauberer ins Boot.



Der englische Alternative Rock-Zirkus zieht wieder durch die Gefilde und New Model Army machen das, was sie am besten können: Auf der Bühne stehen.

Das Interesse am dunklen Irish-Folk-Punk von New Model Army ist ungebrochen, auf seine treuen Fans kann sich das Quintett aus Bradford jedenfalls verlassen.



Die Centralstation in Darmstadt ist mit 1050 Besuchern an diesem Mittwochabend restlos ausverkauft. Zuerst macht die Weirdo-Funk-Kapelle Honigdieb das Publikum warm. Mit Querflöte, Geige und deutschen Texten bereiten sie den musikalischen Boden für einen unterhaltsamen Abend. Klingt sehr frisch und eigentümlich, aber dann doch ein wenig zu chaotisch verglichen mit dem an Moll-Tönen orientierten Alternative Rock von New Model Army. Stilistisch nicht gerade deckungsgleich mit dem Hauptact, aber ein interessantes Experiment.



Schließlich schlägt die Stunde: Die Bühne ist in ein unheimliches Violett getaucht. New Model Army steigen mit der Nummer „Whirlwind“ in ihr Set ein. Bald wird deutlich: Es braucht keinen Samstagabend, um ein ausgelassenes und tanzendes Publikum zu haben. Ein sehr gut gelaunter Justin Sullivan singt wie gewohnt mit kraftvoller Stimme. New Model Army haben mittlerweile schon 25 Jahre und unzählige Shows auf dem Buckel, ungeachtet dessen klingen sie aber in keiner Weise verbraucht. Schon schiebt die Band die Nummern „Believe It“, „Water“ und „Fate“ nach. Eine besondere Energie baut sich da auf und man merkt den sozialkritischen Briten an, dass sie immer noch großen Spaß daran haben, im Scheinwerferlicht mit ihren Anhängern eine große Party zu feiern.



Etliche neue Songs der neuen Platte „Carnival“ bekommen die Fans zu hören, darunter die durchaus gelungenen Stücke „Carlisle Road“, „Red Earth“ und „Another Imperial Day“, wobei das vorletzte Studio-Album „Eight“ fast ganz unberücksichtigt bleibt. New Model Army spielen wie von einer schweren Last befreit, was vielleicht auch daran liegt, dass durch den neuen Musiker Marshall Gill frisches Blut in der Kapelle fließt.



Eine tolle Spielfreude legen sie an den Tag, die Chemie zwischen Band und Darmstädter Publikum stimmt.



Der größte Jubel fährt durch die Zuhörerschaft, als Sullivan und seine Mannen zu „51st State“ ansetzen. Über zwei Stunden spielen sie und gönnen ihren „Followers“ sogar noch drei Zugaben-Blöcke. „Ich bin begeistert“, erzählt hinterher Besucherin Susanne Rosenberger (34) aus Frankfurt, die bereits auf über 30 Konzerten von New Model Army war. „Sie haben alle meine Lieblingslieder gespielt. Der neue Gitarrist macht seine Sache sehr gut, davon konnte ich mir heute endlich einen Eindruck verschaffen.“ Fazit: New Model Army bleiben hungrig und bieten keine Meterware an.

Der Klassenerhalt ist erreicht.



Christian Hoffmann, translation: Kathleen Gransalke


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9/10



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