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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Judas Priest / Thin Lizzy

2012-05-10
Stadt / City Münster 
Land / Country GER 
Web
 
Veranstaltungsort:
Location
Halle Münsterland  
Datum / Date30.4.2012 

Irgendwann neigt sich jede große Karriere dem Ende. Nach fast 40 Jahren im Musikgeschäft wollen es die Priester in den nächsten Jahren langsamer angehen lassen. Die bereits seit 2011 laufende ``Epitaph``-Tour soll also die letzte große Tour der Engländer sein. Damit jeder Fan noch einmal die Gelegenheit hat sie zu sehen, machen Rob Halford, Glenn Tipton, Ian Hill, Scott Travis und Neu-Priester Richie Faulkner an jeder zweiten Steckdosen halt. So kommt auch das sonst mit Metal Bands nicht so verwöhnte Münster in den Genuss.

Auch bei Thin Lizzy schien zwischendurch der Ofen schon aus zu sein. Seit dem Jahrtausendwechsel geben die Iren wieder Vollgas, wenn auch in einem stark veränderten Line Up. Als einziges Gründungsmitglied ist Drummer Brian Downey übrig geblieben (wobei auch er zwischendurch mal ausgestiegen war). Auch Gitarrist Scott Gorham ist schon länger dabei. Alle anderen sind mehr oder weniger kurz in der Band (und mitunter auch deutlich jünger), scheinen aber die klassischen Lizzy Songs bereits mit der Muttermilch aufgesogen zu haben. Insbesondere Neu-Sänger Ricky Warwick (seit 2010 dabei) weiß heute richtig zu begeistern. Neben dem Gesang ist er mitunter auch für die (Akustik-)Gitarre und die Mundharmonika zuständig, hat stets die richtigen Ansagen parat und schafft es tatsächlich, das sonst so träge Münsteraner Publikum zu aufstehen zu bringen. Insgesamt ist die Band mehr als spielfreudig, erstaunlich tight und macht den alt-ehrwürdigen Thin Lizzy alle Ehre. Neben dem Opener `Are you Ready` sind es natürlich die Evergreens `Whiskey in the Jar`, `Cowboy Song` und `The Boys are back in Town`. Nach 45 Minuten ist die Halle gut aufgewärmt und Lizzy verlassen die Bühne mit dem Versprechen, wieder zu kommen.

Setlist: Are you Ready, Jailbreak, Killer on the Loose, Whiskey in the Jar, Emerald, Suicide, Rosalie, Black Rose, Cowboy Song, The Boys are Back in Town

Pünktlich um 22:00 Uhr betreten Judas Priest die Bühne. Zum Einstieg erklingen die thematisch sehr gut passenden ´War Pigs´ und ´Kings of Metal´ vom Band, bevor mit ´Rapid Fire´ gleich richtig das Gaspedal durchgedrückt wird. Ein perfekter Einstieg in den Set, der mit dem folgenden ´Metalgods´ noch getoppt wird. Auch sonst ist die Setlist sehr hochkarätig und deckt wirklich jedes Mal der Priest-Era (mit Halford) ab. Sicherlich kann man über die ein oder andere Songwahl diskutieren (Warum wird vom eh nicht so guten "Ram it Down" das schwache ´Blood Red Skies´ statt dem Titelsong gespielt und wieso ist "Sin After Sin" mit 3 Songs vertreten, "Painkiller" aber nur mit zwei?), unterm Strich wird aber wirklich jeder Headbanger heute befriedigt.

Während ich die gesangliche Performance von Halford auf dem WOA im letzten Sommer überragend fand, sieht es heute leider etwas anders. Das ein oder andere Mal liegt der Meister etwas neben der Spur. Insbesondere die hohen Passagen bereiten ihm mit zunehmender Konzertdauer immer mehr Probleme. Dafür ist seine Bühnenaction heute mitreißend, vor allen Dingen der berühmte Roboter-Move während ´Metal Gods´.

Auch anders als auf dem Wacken tritt heute Glenn Tipton auf. Während er noch im Sommer eher seltsam gebremst und gehemmt agiert hat, spielt er heute von der ersten Minute an frei auf. Ein ums andere Mal post eher mit Neu-Gitarrist Richie Faulkner um die Wette oder kommuniziert mit dem Publikum. Grandios!

Bei den drei anderen Priestern ist alles wie immer: Ian Hill bangt sich ins Nirwana, kommt aber über den Aktionsradius einer Ölsardine nicht hinaus, Scott Travis bearbeitet gekonnt sein Kit und baut noch den ein oder anderen Augenschmaus in seine Aktionen ein und Richie Faulkner begeistert mit seinem coolen Gitarrenspiel wie eh und je. Man kann nur hoffen, dass er auch nach dem großen Zapfenstreich der Priester der Metalszene erhalten bleibt.
Alles in allem ist es heute eine gute Show, wenn auch mit leichten Abstrichen zur Wacken-Sause. Als der letzte Vorhang fällt macht sich dennoch Wehmut breit. Und auch die Gewissheit, dass Priest eine gewaltige Lücke in der Metallandschaft hinterlassen werden...

Setlist: Rapid Fire, Metal Gods, Heading out on the Highway, Judas Rising, Starbreaker, Victim of Changes, Never Satisfied, Diamonds and Rust, Prophecy, Nightcrawler, Turbolover, Beyond the Realms of Death, The Sentinel, Blood Red Skies, The Green Manalishi, Breaking the Law, Painkiller, The Hellion / Electric Eye, Hell bent for Leather, You`ve got another Thing coming, Living after Midnight

STALKER hatte leider keine Fotoerlaubnis erhalten; vielen Dank an Carina Ullman, die uns ihren Schnappschuss von Richie Faulkner beim Helsinki-Gig zur Verfügung stellte

Timo Pässler; photo: Carina Ullmann


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8/10



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