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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


DE/VISION, Elace, Substaat

2012-10-15
Stadt / City Hamburg 
Land / Country Germany 
Web www.devision-music.de
 
Veranstaltungsort:
Location
Markthalle 
Datum / Date13 Oktober 2012 
Bildergalerie / Picture gallery DEVISION_Hamburg_2012 
Photos: Andreas Torneberg 

"Die deutsche Antwort" auf Depeche Mode - für jene, die De/Vision nicht kennen, sei hiermit der musikalische Bereich angeleuchtet - machte auf ihrer diesjährigen Deutschland-Tournee auch in Hamburg Station. Die Markthalle war voll. Wie hinterher die Band auf Facebook postete: „Hamburg entwickelt sich für uns zu einer Hochburg“.



Der Abend harmonischen Synthie-Pops mit melancholischer Unternote wurde von der vor zwei Jahren gegründeten Hamburger Band Elace eingeleitet. Eine ideale Wahl als Support für De/Vision, da musikalisch auf ähnlichen Feldern unterwegs, den Synthie-Pop der 80er durch drei Jahrzehnte und aktuelle Software-Bearbeitung schleusend. Sie boten eine überzeugende Vorstellung, die dem Publikum äußerst gefiel und mit viel Applaus belohnt wurde.



Elace verstehen es, schön klingenden Melodien und unterhaltenden Harmonien eine gefühlvolle Tiefe zu verleihen, vielleicht eben durch die Spuren gewisser Melancholie. In jedem Fall durch die mal dominierende, mal sich in den Soundteppich einwebende, immer wunderbar gespielte Gitarre, die schon mit ihren ersten Tönen quasi als Solo die Gäste nach vorne in ihren Kosmos holte.



Bässe und Keyboards kamen zwar aus den digitalen Sphären der Programmierung, doch das abwechslungsreich gespielte Schlagzeug bildete ein stabiles Gerüst, auf dem sich die Lieder entfalteten. Sänger Andrew Kohlar, vor kurzem noch durch herbstlich virale Keime stimmlich angeschossen, war wieder gut in Form und präsentierte die Lieder mit der passenden Mischung aus Einsatz und Understatement.



ELACE Website


Dann wurde wieselflink abgebaut; überhaupt lief alles exakt nach Zeitplan. Die Bühne leerte sich und gab den Blick frei auf die hinteren De/Vision-Aufbauten. Im Vordergrund blieben einzig ein kleines, verträumtes Keyboard und ein Mikrofonständer zurück. Substaat aus Norwegen waren offensichtlich nur mit elektronischem Minimalset unterwegs.



Der wummernde Monsterbass und die einfallenden Synthie-Loops, die gleich darauf aus den Lautsprechern über das Publikum hereinbrachen katapultierten diesen Teil des Abends in die EBM und Techno-Pop Ecke. Ihr Sound blieb durch den Mix aus der Konserve etwas steril und durch mangelnde Abwechslung und Ideen im weiteren Verlauf eintönig.



Das Publikum war zwar ein freundliches und blieb fast vollzählig in der Halle, doch der richtige Funke körperbetonter Tanzekstase wollte nicht so recht überspringen. Dies schien auch der Sänger zu bemerken, der noch vor Ende des letzten Songs plötzlich von der Bühne verschwunden war. Zugaben wurden nicht gefordert, vielmehr versickerte der Auftritt zu einem unspektakulären Snack für zwischendurch ohne weiteren Schlussapplaus.

SUBSTAAT Website




Der Abbau des Keyboards erfolgte in Sekunden. Nach kurzer Zeit flammten schon wieder die Scheinwerfer auf und beleuchteten die Bühnendekoration der Headliner De/Vision. Im Hintergrund schimmerte das Grafikbanner zu ihrem gerade neu erschienen Album „Rockets + Swords“. Und natürlich stand die Tour musikalisch unter dem Zeichen dieser neuen Platte.



Das seit über 20 Jahren zusammen wirkende “Elektro-Duo” wurde von einem Schlagzeuger ergänzt, welcher den Sound live mit zusätzlicher Kraft und Wucht transportierte. Das verlieh zudem den Klängen mehr optische reale Präsenz, welche von - dem hinter den Bühnenaufbauten und Videos versteckten - Thomas Adam aus seiner Elektronik generiert wurden.



Diese Präsenz wurde ansonsten von Steffen Keth vorne am Mikro zu Leben erweckt. Tänzelnd, beschwörend, seinerseits auch zeitweilig in die Tasten greifend, und als organischer Bewegungsmittelpunkt inmitten aller Illumination konzentrierte sich auf ihn die zunehmende Begeisterung des Publikums, das mitsang, sich wiegte und den elegischen Pop sichtlich bis in die hinteren Reihen genoss. Eine umfangreiche Setliste wurde abgearbeitet; ältere Hits mischten sich mit den neuen Stücken.



De/Vision gelang ein großartiger Auftritt und bewies, dass gute Pop-Musik alles andere als seicht, aus der Retorte geklont oder simpel sein kann.

DE/VISION Website


Mehr Fotos oben in der Gallerie!


Andreas Torneberg


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8/10



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