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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Poisonblack | April

2006-09-28
Stadt / City Helsinki 
Land / Country Finland 
Web www.poisonblack.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Tavastia 
Datum / Date30 Aug 2006 
Bildergalerie / Picture gallery Poisonblack_Helsinki_2006 
Photos: Julia Sheremetyeva 

Wenn bei ”Escapextasy” dein Lieblingsgift dunkel-samtige Empfindsamkeit war, so zärtlich, dass du Gänsehaut kriegst, die dir den Rücken runtergeht, dann wird es bei „Lust Stained Despair“ eher direkte unverblümte Düsternis mit einer Prise Romantik, aber keinem weitreichenderen emotionalen Kontext.

Tavastia wartete sehnsüchtig darauf, das lang erwartete neue Poisonblack-Album „Lust Stained Despair“ abzufeiern, in der Tat ein vielversprechendes Event, eine Band mit wohlklingenden Namen im aufgefrischten Line-Up, aber kaum auf Tour, aber jetzt wieder voll da und mit 13 neuen Songs am Start. Die Spannung stieg und die Erwartungen ebenso, mit jeder Minute und jedem neuen Drink! Ich frage mich nur, ob die Leute wegen dem bekannten früheren Frontmann einer anderen berühmten Band hier waren, die letzten Herbst lebend begraben wurde, oder ob sie wirklich Poisonblack als solche gerne hören... So ganz wurde das nicht wirklich deutlich, eine Menge neugieriger Gesichter, hungriger Augen und offener Ohren waren aber sicherlich im Publikum (muss für die Band ein nervenzerfetzender Abend gewesen sein, so viele Erwartungen, die es zu erfüllen galt!)



Aber wer hat die Opener dieses Abends ausgesucht? „April“? Es war so unpassend, denn anstatt für eine profunde Band wie Poisonblack aufzuwärmen, wurde hier eher die Lust verdorben – zu simpel, laut, offensichtliche US-Einflüsse und total oberflächlich – das muss die giftigen Metaller von Poisonblack dazu angeregt haben, ihre Anstrengungen zu verdoppeln, als sie endlich auf die Bühne kamen.

Da das Album erst an dem Morgen vor dem Konzert in die finnischen Läden gelangt war, wusste das Publikum offensichtlich nicht, was zu erwarten war, ein Song ausgenommen, der vorher als Promo-Maxi erschienen war („Rush“), zusammen mit dem Video. Also bei ¾ des Konzertes konnte keiner wirklich mitmachen, mitsingen oder sowas, denn alle lauschten atemlos der Musik, ob sie auch akzeptabel sei oder so... Obwohl Tavastia total voll war, gingen nur wenige wirklich mit, die meisten standen still, gegen dieses Gift immun. Andererseits waren die Musiker selbst mit ihrem Werk sehr zufrieden und brachten jeden Song zumindest wie einen Nr. 1-Hit rüber.



Villes Stimme und Erscheinung waren in ausgezeichneter Verfassung, das Stageacting lebhaft, natürlich und mit ehrlicher Spielfreude – also bin ich zum einen sicher, dass das Publikum vom Comeback ihres Idols beeindruckt und angenehm berührt war. Andererseits, da neue und alte Songs ähnlich rüberkamen, so schnell und kaum wiederzuerkennen, war das Publikum auch verwirrt und wird natürlich Zeit brauchen, um sich über Band und das neue Album klar zu werden. Es gab Applaus, aber auf Anregung der Band, und dafür verdient sie Bewunderung, schon wegen dem Druck an diesem Abend, so gut gelaunt zu bleiben war sicherlich nicht leicht! Sogar in den vordersten Reihen wurde nicht wie sonst üblich wild abgerockt, der Balkon war fast leer, und einige gingen, ehe die Band ihr Set zu Ende gespielt hatte.

Die ersten 11 Songs gingen schnell über die Bühne, und die ersten schwachen „We want more!“ Rufe ertönten hier und da, die Band kam sofort wieder und spielte die nächsten beiden Stücke ebenso schnell, um das Set abzuschliessen. Ich war verwirrt, nicht wirklich überzeugt und dachte sehnsüchtig an meine ”Escapextasy”-CD...

Um ganz ehrlich zu sein, da gab es keine Liebe auf den ersten Blick, traurig genug, was die neue Poisonblack betrifft... über ihren neuen Sound und Look hinweggekommen, waren „the Darkest Lie“ und das bereits erwähnte „Rush“ noch das beste (am Album gibt es noch einen berührenden Song „Pain Becomes Me“, aber davon haben wir live leider nichts zu hören gekriegt).

Es ist nur natürlich, das erstmals Gehörte lieber zu haben, in diesem Fall 2003, als JP (Leppäluoto, Charon-Fronter) die giftige Stimme der Band war, der so überzeugend war, dass ja, ja, ja „to live is to love the pain“, „pleasure and pain... now they´re the same“ und dass Liebe tatsächlich teuflisch ist.... aber bei Villes Performance kamen diese Gefühle nicht rüber, und die Melodien gingen in dem raueren und heftigeren Stil – siehe „Lust Stained Despair“ – ziemlich unter, also bleibt die Magie der originalen Poisonblack in der Vergangenheit mit „Escapextasy“. Einige Male hörte ich sogar die Phantomstimme von JP im Hintergrund, und einige im Publikum schienen dasselbe zu fühlen, aber es blieb ein Phantom, und es wird einige Zeit dauern, diese neue Band und ihren Stil zu akzeptieren.



Wenn ich nicht gewusst hätte, welche Band hier live spielt, wäre es auch schwer zu raten gewesen: individuelle Musiker, die ich kenne, Sound und Stimme, die ich vorher mal gehört habe, Songs, von denen ich die Texte kenne, aber dennoch macht alles zusammen nicht diese Band Poisonblack aus, die ich mal gekannt habe.

Marina Sidyakina, translation: Klaudia Weber


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6.5/10



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