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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Communic | Scar Symmetry | Respawn

2006-11-01
Stadt / City Berlin 
Land / Country Germany 
Web www.communic.org
www.scarsymmetry.com
www.respawnmusic.de
 
Veranstaltungsort:
Location
Knaack 
Datum / Date05.10.2006 

Es kann nur einen (Headliner) geben...

Wenn die Abende länger werden und die Temperaturen in die Tiefe sacken, was gibt es da Schöneres, als sich bei knackigen Metalklängen der unterschiedlichsten Coleur aufzuwärmen?

So geschehen im Berliner Knaack, als sich Norwegens Communic und die Schweden von Scar Symmetry aufmachten, dem Hauptstadt-Publikum einen heißen Grog akustischer Natur anzubieten.

Respawn

Der Bahn gelingt es nach neuesten Angaben nur zu 90 Prozent, ihre Züge pünktlich einfahren zu lassen, ganz anders Respawn: Auf die Minute legte der Berliner Opener los, um das Publikum in seinen Bann zu ziehen, Heimbonus meets Melodic Thrash hieß die Erfolgsformel, auf die Respawn setzten.



Ihr gut gelauntes Spiel machte den schwierigen Job des Anheizers zu einer dankbaren Angelegenheit. Die ersten Reihen sichtbar zufrieden, ausgesprochenes Interesse in den hinteren und ordentliches Jubeln überall sollten der größte Lohn für den irgendwie zu kurz geratenen Auftritt sein.

Scar Symmetry

Welchen Status sich die Schweden Scar Symmetry mit nur zwei Alben erspielt haben, davon zeugte die Tatsache, dass sich in der kurzen Umbaupause die lichten Reihen füllten. Von Scar Symmetry selbst noch keine Spur, wurde schon beim ersten Anzeichen der Bühnenbewegung gefeiert.



Beim ersten Ton schloss sich schlagartig der kleine Graben zwischen Bühne und vorderster Reihe wie das Rote Meer hinter Moses. Die Bühne selbst ging spektakulär in Flammen auf und der Melodic Death packte einen augenblicklich am Schlawittchen, während die Mischung aus Grunts und cleanem Power Metal-Gersang den Rest einlullte.

Das System funktionierte so gut, dass schon beim zweiten Song eine Stimmung herrschte, die man anderswo nur zum Finale erlebt. Zwischen Publikum und Band war nicht zuletzt wegen der anhaltenden Animationsarbeit von Fronter Christian Älvestam schnell intensiver Kontakt geknüpft.

Äußerst positiv schlug in der Kosten-Nutzen-Rechnung der Band zubuche, dass alle Beteiligten sich gegenseitig anheizten und sich Bassist Kenneth Seil und Gitarrist Jonas Kjellgren beinahe nonstop amüsant durchs Set blödelten. Im Rampenlicht standen keine Rockstars, sondern Metal-Fans, die gemeinsam mit Metal-Fans feiern wollten. Und das taten sie!



Aus ihren beiden superben Alben rockte das Quintett alle Hits wie „Mind Machinery" oder „Reborn" souverän herunter. Leichte Sound-Probleme oder stellenweise zu leiser Gesang fielen bei dem Spaß nicht weiter ins Gewicht. In Sachen Publikumsnähe überboten sich die sympathischen Nordlichter noch selbst, als sie die Gäste nötigten, auf ihren Klampfen herumzuschrammeln, während es sich der Fronter nicht nehmen ließ, quer durch die Massen zu rennen.

Alles in allem also eine mehr als runde Sache, die nach Ende mit dem gelobten "We Want More!"-Chor quittiert wurde.

Communic

So hätte der Headliner Communic die kochende Menge nur übernehmen und den vorgekochten Menschenauflauf fertig garen müssen. Wie ihre Vorgänger startete auch das Trio ebenso augenblicklich von Null auf Hundert, nur ergriff nicht dieselbe Chemie, die von Scar Symmetry ausging, das Rund. War es Erschöpfung? Die mit Scar Symmetry verglichen stärker anmutende Ernsthaftigkeit? Oder nur die Umgewöhnung an die nun deutlich leerer und unbewegter wirkende Bühne?



Was immer die Verantwortung trug, es dauerte nicht lange an. Mit hörbar besser abgemischtem Klang und der progressiven Mixtur aus Thrash-und Power-Metal-Elementen aus der Nevermore-Ecke eroberten sie schnell jeden Einzelnen in der Menge zurück. Wie Akkus gaben die groovenden Mid-Tempo-Stücke ihre Energie an den nun reanimierten Mob ab, der sich wie in Scham über seine anfängliche Vorsicht wieder ordentlich ins Zeug legte.



Besonders das herrlich fiese Drumming von Tor Atle Andersen und die technische Ausgefeiltheit der beiden anderen Mitglieder (Sänger/Gitarrist Oddleif Stensland und Bassist Erik Mortensen) hinterließen letzten Endes das Gefühl eines erfolgreichen Gigs, der mit Wunschzugabe noch extra versüßt wurde.

Als gegen 24 Uhr der Schlusspfiff ertönte, fragte sich mit Sicherheit der eine oder andere, welches nun eigentlich der wahre Headliner des Abends hätte sein müssen.

Doch es kann bekanntlich nur einen geben... In einem Punkt dürften sich aber so ziemlich alle einig Durchgewärmten einig gewesen sein: Die gute Gewissheit, jeden hart verdienten Cent verflucht gut angelegt zu haben!

Ingo Gießmann


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8.5/10



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