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STALKER - Printversion
- Rezension: BÜCHER - HÖRBÜCHER


autoreverse

2013-05-02
Author Kai Thomas Geiger 
Verlag / Publisher Theiss 
Web vimeo.com/62386361
 
Vö/Release2013 
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„autoreverse“ von Kai Thomas Geiger ist ein Buch für alle, die in den 80ern aufgewachsen sind, die sich gut an diese Zeit erinnern können und gerne zurückblicken. Es ist auch ein Buch für diejenigen, die diese Zeit vielleicht gerne erlebt hätten. Wer die Rockmusik jener Zeit liebt, sich an Mixtapes erinnern kann und vielleicht gar noch weiß, wie die erste eigene Stereoanlage oder das erste Mofa sich anfühlte, der ist hier gut aufgehoben.

„autoreverse“ ist die Geschichte von Marc und seinem besten Freund Jones, vom Aufwachsen irgendwo in den Außenbezirken Stuttgarts und natürlich von ihrer Liebe zur Musik, besonders AC/DC, für die sie, gemeinsam mit Basti und Fred einen Fanclub gründen. Es ist auch eine Geschichte erster Erfahrungen in allen Bereichen und der Erkenntnis, dass es Dinge gibt, die das Leben für immer verändern.

Der Roman begleitet die Protagonisten durch ihre Pubertät. Dabei gelingt es Kai Thomas Geiger sehr gut, die Gedanken- und Gefühlswelt der Jugendlichen erfahrbar zu machen. Ich fühlte mich dabei mehr als einmal an meine Jugend erinnert und auch die Tatsache, dass es sich hier eher um ein „Männerbuch“ handelt, hat das Lesevergnügen nicht geschmälert.

Auf den ersten Seiten dieses Buchs finden sich die Leser im Jahre 1979 auf einem Queen Konzert wieder, mitten hineingeworfen in dieses erste prägende Konzerterlebnis im Leben von Marc und Jones. Schon ab der ersten Zeile musste ich wissen wie das weitergeht und ließ mich mit den beiden vorwärts treiben durch eine Zeit, in der man den Konfirmandenunterricht erträgt, um die erste Stereoanlage zu finanzieren, mit Edding beschriftete Jeansjacken cool sind und jede neue Platte viel interessanter ist Schule. Letztere spielt, wie auch im richtigen Leben zwischen 12 und 17 eine eher bescheidene Nebenrolle.

Das echte Leben findet anderswo statt: in der Clique, bei Discobesuch am Wochenende oder dem ersten gemeinsamen Urlaub in Frankreich, mit dem Moped natürlich. Und wie im echten Leben, ist nicht immer alles eitel Sonnenschein, aber das würde man den Jungs trotz aller Sympathie auch nicht abnehmen. Sie wirken echt, darin liegt die Stärke dieser Geschichte.

Der Roman ist sicher keine große Weltliteratur, aber diesen Anspruch erhebt er auch gar nicht. Was er will, ist unterhalten und das schafft er sehr kurzweilig und so, dass man am Ende der letzten Seite die Helden nur ungern wieder sich selbst überlässt.


Stefanie Oepen


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7.5/10