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- Rezension: BÜCHER - HÖRBÜCHER


Dancing With Myself

2015-01-19
Author Billy Idol 
Verlag / Publisher Heyne Hard Core | Touchstone (English Original) 
Web billyidol.net/autobiography
www.heyne-hardcore.de
books.simonandschuster.com
 
Vö/Release20 Oct 2014 
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Diese Review bezieht sich auf die deutsche Hardcoverausgabe (464 Seiten) von Billy Idols Autobiografie „Dancing With Myself.

Klappentext:
Ich bin hoffnungslos gespalten zwischen dem Guten und der Dunkelheit, dem Mönch und dem Sexbesessenen, dem Priester und dem Dichter, dem Populisten und dem Demagogen. All das schreibe ich jetzt schwarz auf weiß nieder, direkt aus meinem Herzen aufs Papier.

Zum Buch:
Billy Idols Autobiografie strotzt vor Machismo und Extremen, aber eben diesem Musiker nimmt man ab, dass es einfach nur seine Art und sein Leben sind, an denen er hier auf mehr als 450 Seiten seine Leser teilhaben lässt. Der Unfall der am Anfang beschrieben ist, reicht schon, um den Leser in seine Gedankenwelt zu ziehen und gespannt den folgenden Rückblick auf sein Leben zu verschlingen. Da mir nur die deutsche Ausgabe vorlag, kann ich nicht sagen, wie das Original geschrieben ist, aber der deutschen nach zu urteilen, ist es unverschnörkelt, direkt und streckenweise sehr humorig. Neben jeder Menge Name-Dropping, das teilweise etwas viel wird, erzählt Idol als Zeit-, sowie Augenzeuge über die Anfänge des UK Punk Rock. Ein Hauptbestandteil dieses Buchs ist die Zerrissenheit des Musikers. Gefangen zwischen dem Schwelgen in urkomischen, absurden und einfach unterhaltsamen Erinnerungen an seine Sex-, Alkohol- und Drogeneskapaden, die viele Leute zweifellos etwas neidisch zurück lassen wird und der Selbstzerfleischung eben wegen dieser Exzesse. Aber wie heißt es doch so schön: keine lustige Geschichte begann je mit „Ich aß einen Salat.“ Außer diesen omnipräsenten Themen geht es aber auch um seine außergewöhnliche Karriere und seine Musik. Einige Wiederholungen und hinkende Formulierungen machen das Buch in meinen Augen noch authentischer und können aber auch der Übersetzung geschuldet sein. Wie auch immer, sie stören nicht. Bildernstrecken mit Schätzen aus seinen privaten Fotoalben runden das gute Stück ab. Wenn man bei der letzten Seite angekommen ist und sich fragt, ob Billy Idol seine Exzesse wirklich hinter sich gelassen hat, kann man dies für ihn nur mit „hoffentlich“ beantworten. Auf die Frage ob er diesen Zeiten hinterher trauert würde ich klar mit „ja“ antworten.

Fazit:
Würde diese Autobiografie verfilmt werden, würde ich mir den Film definitiv ansehen. „Dancing With Myself“ ist eine sehr unterhaltsame Lektüre und eine Kaufempfehlung.


Samira Alinto


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8/10