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STALKER - Printversion
- Rezension: AUDIO CD -


Quickbourn

2008-03-21
Titel / Title Beyond Ground Zero 
Label  
Web www.quickbourn.de
 
Gesamtspielzeit
Total run time
50:50 
Vö/Releasebereits erschienen/already released 
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Als ich „Beyond Ground Zero“ das erste Mal gehört hatte, beschlich mich dasselbe Gefühl, das ich schon ein paar mal bei Soloalben von Gitarristen hatte. Gutes Gitarrenspiel, aber der Rest der genutzten musikalischen Palette wirkte auf mich eher farblos. Die beiden Künstler aus Hamburg, Thomas Kirschler (Musik) und Christian Meyer-Pedersen (Lyrics) präsentieren uns ein Album, welches mit Rockeinflüssen der 70er und 80er gewürzt ist, aber auch progressive Rockelemente der Gegenwart verarbeitet. E-Gittarre und Synthesizer beherrschen die Instrumentierung.

Man merkt dem Werk gleich einen hohen künstlerischen Anspruch an. Hier sind keine Anfänger am Werk. Die vielen Facetten, die das Duo hier zusammenstellen, sind für sich genommen sehr schön, und Thomas Meyer hat das Handwerkzeug, sie ordentlich zusammen zu fügen. Er spielt alle Instrumente, ähnlich wie Lenny Kravitz, selber ein, und das ist bewundernswert. Nur überzeugt das Endergebnis nicht.

Thomas Kirschler ist sicherlich ein sehr guter Gitarrist und auch die Drums Arrangements sind gut gesetzt. Aber der Bass, normalerweise ein wichtiges Rhythmusinstrument, ist nicht richtig präsent und die Synthies wirken uninspiriert. Es wäre spannend zu erfahren was passieren würde, wenn man die beiden mit ein paar Studiomusikern noch mal eine Woche ins Studio sperren würde.

Des weiteren bleibt fest zu halten, dass Meyer-Pedersens Stimme zwar ausdrucksstark und tonsicher ist, aber in den oft gesungenen höheren Tonlagen enervierend und knatschig wirkt. Die Texte selber zeugen von einer hohen Sensibilität des Sängers und wirken durchaus angemessen zum großen Thema des Longplayers.

Das Artwork der Platte hebt sich von anderen Produktionen sehr positiv ab. Das wohl vor allem für den amerikanischen Markt produzierte Album beeindruckt mit einem provokanten Cover der Staubwolken des Grund Zero, aus denen paradoxerweise immer noch die intakten Twintower herausragen. Betreiben hier deutsche Musiker mit einem Konzeptalbum amerikanische Vergangenheitsbewältigung? Diese Rechnung könnte aufgehen.

Gernot Hermenau


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5/10