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STALKER - Printversion
- Rezension: AUDIO CD -


Arcane Grail

2010-05-27
Titel / Title Arya Marga 
Label Hunters Moon Records 
Web www.myspace.com/arcanegrail
 
Gesamtspielzeit
Total run time
39:14  
Vö/Releasebereits erschienen/already released 
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Arya Marga ist das zweite Album dieser russischen Metalband, mit einem starken Konzept, in drei verschiedenen Sprachen gesungen: Russisch, Deutsch und Englisch (was nun nicht heisst, dass die Texte nun einfacher zu verstehen sind, aber wer will schon behaupten, dass Gothic Metal einfach und zugänglich sein sollte?) Die russische Metalszene ist stark von der Heavyszene der westlichen Nachbarn beeinflusst, also gibt es hier einiges an Death Metal, verbunden mit symphonischen Metal und fähigen weiblichen Opernstimmen. Wenn Nightwish eher zu Power Metal neigen, dann stehen Arcane Grail eher dem Black Metal nahe, mit all den Kennzeichen – Hochgeschwindigkeitsgitarren, Geröchel wo du nur beim Zuhören merkst, wie viele Schmerzen das alles den Musikern bereitet haben muss. Die Sängerin hier, Natalie (die auch einen originelleren Künstlernamen hätte wählen können, wie etwa der Rest der Band es tat), hat eine gute Stimme, die zum Konzept der Band passt, sensibel, ausdrucksstark und dramatisch. Offensichtlich ist oft aber auch leider, dass die Musik nicht so ganz zu dieser Dramatik passt und der Kontrast eher störend auffällt – entweder ist es nicht heavy genug, oder zu glatt wenn Aggression besser gepasst hätte. Klarer- und bequemerweise hat diese Band auch gleich ihr eigenes Genre erfunden – “symphonic extreme metal art”, und wenn etwas Kunst genannt wird, dann entzieht es sich automatisch jeglicher Kritik... Aber um den Titel Metal in dieser Definition zu verdienen, sollten Arcane Grail noch etwas an Heavyiness zulegen. .
Die Highlights dieses Albums sind Sorrow of Forgotten Pride, eine langsame verträumte Ballade, wo (was auf dieser CD selten passiert) die Stimme total dazupasst. Ebenso bei der nahezu akustischen Sonnehymne, sehr schön aber kurz.

Alles in allem, eine vielversprechende Band, und ich glaube mit dem 4. oder 5. Album werden sie nicht nur in der russischen Szene, sondern hoffentlich auch in Europa einen soliden Sound geschaffen haben.

Marina Sidyakina, Transl.: K.Weber


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7.5/10