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STALKER - Printversion
- Rezension: AUDIO CD -


Al & The Black Cats

2010-08-19
Titel / Title Through Thick N´Thin  
Label Rodeostar Records 
Web www.myspace.com/alandtheblackcatsusa
 
Gesamtspielzeit
Total run time
44:44 min. 
Vö/Release20.08.2010 
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Der Beipackzettel der Plattenfirma Rodeostar will mit einem Zitat aus dem Lied "We Want More" umgarnen: "More late night parties blaring Rock`n´Roll, more drinkin´ till we wake up on the floor...these are the things that we are living for." Sehr schön, aber weiter oben heißt es im selbigen Lied: "More of the same, it´s all been sang..." Das ist ungemein zutreffend: Diese Platte überrascht durchgehend mit einem Stil und einer Spielweise, die so nicht zum ersten Mal auf diesem Planeten die Membranen schwingen.

Unwillkürlich fühlt man sich durch den Mix aus Rockabilly und Countrypunk um ein paar Jahrzehnte ins Milieu des Abschlussballs einer nordamerikanischen Highschool versetzt - so wie man sich dies Milieu vorstellt, heißt das. Die bösen Jungs stehen rauchend und biertrinkend in dunklen Ecken (wo die Lehrer sie nicht sehen) und knutschen mit den Mädels, deren schlechter Ruf sich hinter vorgehaltener Hand schon verbreitet hat. Auf der Bühne zappeln die wildesten der bösen Jungs und spielen Rock`n´Roll, tanzbar, antreibend mit einfachen punkigen Gitarrenriffs und heiser schrei-singender Stimme. Und die Schule schüttelt das Tanzbein, und Klein-Billy, den sie immer hänseln, weil er so klein und dick und schüchtern ist, muss zum ersten Mal im Leben kotzen, weil sie ihm Whisky in die Limonade geschüttet haben.

Genug der Anmutungen, so schön, so nostalgisch. Nur fehlt´s irgendwie denn doch an Ideen. Fegt das erste Lied noch ganz einheizend daher, folgen die übrigen Tracks im identischen Klima, Tempo, Ausdruck, und - ups! - schon hat man die Hälfte der Platte hinter sich. "Lass uns mal raus gehen und frische Luft schnappen..." Man kehrt nach zwanzig Minuten in den Ballsaal zurück, und die Band spielt irgendwie immer noch dasselbe Lied. Auf dem Boden schwimmt Klein-Billys Kotze und in der Ecke liegt ein feuchter Schlüpfer; ansonsten hat sich nichts getan. Der Sportlehrer steht vor der Bühne und tut so, als würde er total auf Rock stehen, aber hauptsächlich tanzen hier die Mädchen, und das macht ihn ganz scharf und lässt ihn hier und da mal tätscheln. Dafür kriegt er morgen eine fette Rüge vom Direktor.

Zack! - ist die Platte vorbei, absolut stimmig und homogen in ihrer Einheitlichkeit, leider auch recht innovativlos. Da helfen nur ein oder zwei Sixpacks, um in Stimmung zu kommen. Aber live mag das wirklich gut abgehen; steht jedenfalls auch auf dem Beipackzettel. Ich bin so leicht weggenickt und dachte, ah, herrlich, das Ding hat fertig. Da geht die Platte nach gefühlten zwei Stunden Stille plötzlich weiter. Es ist der Wurmfortsatz des Bonus-Tracks "Bad Reputation" (der mir übrigens am besten gefallen hat) - und da landen wir nun wirklich in den Hügeln, wo sonst keiner hin kommt und sogar Uncle Jim hat sein Banjo raus geholt. Das ist es aber immer noch nicht, wieder Stille in der Ballnacht, dann geben Al und seine schwarzen Miezen noch eins drauf und kokettiert zitierend mit einem Fragment aus Guns N´Roses "Paradise City". Das bläht den Song auf knapp 12 Minuten. War's das endlich? Jo, die verschwitzte Highschool-Meute wird von ihren Eltern abgeholt, Fenster auf, die Lehrer können endlich den selbstgebrannten Schnaps genießen. Cheers!


Track List:
01. Loser
02. Sing-Along
03. Move On
04. Follow Me
05. Go And Run
06. Hey Mr. DJ
07. We Want More
08. I Dont Know Why
09. There She Goes
10. Dressed To Impress
11. Bad Attitude
12. You And Me
13. Bad Reputation


Andreas Torneberg


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5/10