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STALKER - Printversion
- Rezension: AUDIO CD -


Rage

2012-03-16
Titel / Title 21 
Label Nuclear Blast GmbH 
Web www.rage.com
 
Gesamtspielzeit
Total run time
58:00 
Vö/Releasebereits erschienen / already released 
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Bei Rage heißt es im Jahre 2012 "Back to the Roots". Statt des pompösen, orchestrierten Metals, mit dem Rage auf den letzten Alben begeistern konnte, gibt es nun wieder das zu hören, wofür die Ruhrpott-Metaller in der ersten Hälfte ihrer Karriere standen: schnörkellosen Metal ohne Keyboards, ohne überladene Arrangements und ohne Firlefanz und dafür mit delikaten Ohrwürmern und roher Kraft. So sind Rage vor mehr als 20 Jahren bekannt geworden.

Nun schreiben wir nicht mehr das Jahr 1990 und von der Originalbesetzung ist nur noch Frontmann Peavy Wagner übrig geblieben. Da Victor Smolski, der nicht-mehr-ganz-so-neue neue Gitarrist, auch eher für ausufernde Arrangements bekannt ist, hat der geneigte Hörer allen Grund mit Skepsis an "21" zu gehen. Nach einigen Durchläufen zerstreuen sich dann jedoch die meisten Vorbehalte. Rage können immer noch Einfachheit mit Eingängigkeit kombinieren. Einigen wenigen Ausfällen (´Serial Killer´ und ´Death Romantic´) stehen deutlich mehr Volltreffer gegenüber: ´Feel my Pain´ und ´Psycho Terror´ graben sich sofort in der Ohrmuschel ein, andere Songs wie ´Destiny´ oder der Titelsong zünden etwas später.

Auch wenn ich (als bekennender Fan von orchestralem Metal) eher zu Alben wie "Speak of the Dead" greifen würde, muss ich dennoch anerkennen, dass Rage 2012 auch rohe Kraft noch gut zu Gesicht steht. Es wäre jedoch wünschenswert gewesen, wenn die ein oder andere Rhythmusgitarre etwas stärker gedoppelt worden wäre (unter den wenigen Soli sind keine Gitarren auszumachen - das mag zum Rage Livesound passen, nimmt aber fürchterlich Druck). Egal ob der geneigte Hörer eher zu früheren oder späteren Alben der Band tendiert, kann er hier doch recht unbesorgt zugreifen.


Timo Päßler


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7.5/10