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STALKER - Printversion
- Rezension: AUDIO CD -


Alunah

2012-08-26
Titel / Title White Hoarhound 
Label PsycheDOOMelic Records 
Web www.alunah.co.uk
 
Gesamtspielzeit
Total run time
46:17 min. 
Vö/ReleaseSeptember 2012 
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Wem Black Sabbath immer zu fröhlich war, aber wer sich vom blutigen Sabbath und Paranoien beeinflusst durch den 90er Jahre Kyuss Kosmos und später dem Doom Metal von My Dying Bride beamte, der findet sich nun plötzlich von einem bleischweren, weißen Kaninchen und brettfetten, albtraum-verlangsamten Gitarrenriffs überrollt auf dem Boden der Jetztzeit wieder. Das weiße Kaninchen singt einerseits mit klarer Kehle wie Ozzy, zum anderen wie eine Grace Slick in einer weit hallenden Kathedrale der Finsternis.

Die Songs von ALUNAH, Birmingham, Vereinigtes Königreich, sind weder besonders einfalls- noch abwechslungsreich, aber transportieren zutiefst die psychedelische Stimmung des Doom-Rock. Wer auf diese epische Langsamkeit steht, die jede Hektik eines springenden Känguruhs in die Behäbigkeit eines Flusspferdes verwandelt, kann sich ganz rein sacken lassen, die Vorhänge zu ziehen und den öligen Rotwein Blasen schlagen lassen, denn heiß ist die Luft schon, die aus den Boxen flimmert. Die Zukunft des Doom ("Future of Doom" wurde Alunah schon betitelt) quillt brühend wie Lava aus dem Krater der Vergangenheit.

Doch nach etwa einer halben Stunde ändert sich das Szenario ein ganz klein wenig und der von düsterer Hypnose Eingelullte wird aus seinem Doom gerissen! Geradezu milde säuseln zart akustische Gitarrenklänge einleitend in "Oak Ritual I". Das "Oak Ritual II" ist zwar stolze ca. elf Minuten lang, was aber an einer neckischen, lang gedehnten Pause von zwei Minuten mittendrin liegt, nach der eine Hammondorgel aus der Platte heraus geleitet. Vermutlich die Probe für hastige Musikjournalisten, ob sie die Scheibe auch bis zum Ende gehört haben. Haben wir.


Tracklist:
01. Demeter’s Grief
02. White Hoarhound
03. Belial’s Fjord
04. The Offering
05. Chester Midsummer Watch Parade
06. Oak Ritual I
07. Oak Ritual II


Soph Day / vocals and guitar
Dave Day / guitar
Gaz Imber / bass
Jake Mason / drums


Andreas Torneberg


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7/10